[Rezension ~ Liza] „Snowdrop Manor: Tage unter Krähen“ von Regina Meißner

Klappentext

Lausche dem Krächzen der Krähen, aber sieh ihnen nicht in die Augen. Denn was du dort erblickst, könnte dich in die Dunkelheit ziehen.

Ein schwerer Schicksalsschlag zerstört von einem Tag auf den anderen das Leben der zwanzigjährigen Lauren. Sie ist plötzlich auf sich allein gestellt – in einer Gesellschaft, in der Frauen es schwer haben, auf eigenen Beinen zu stehen. Als ein Fremder auftaucht und sich als ihr Onkel ausgibt, ist sie zunächst misstrauisch. Aber Wesley Cunningham ist alles, was sie noch hat, also folgt sie ihm auf das Anwesen Snowdrop Manor. Doch in dem alten Herrenhaus ist nichts so, wie es scheint, und Lauren sieht sich bald Geheimnissen und Intrigen gegenüber, die ihr erneut den Boden unter den Füßen wegzureißen drohen. Und dann wäre da noch der charismatische Lord Beaufort, der mehr über Magie weiß, als sie sich jemals vorgestellt hat.

Verlag: Sternensand Verlag | Genre: Dark Fantasy | Seiten: 462
Preis:
E-Book: € 4,99 / Taschenbuch: € 14,90 | Erschienen: 20.03.2020
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Meine Meinung

Tzja… Was soll ich sagen? Ich mag die Zeit in der das Buch spielt, ich mag den Schreibstil und die Sprache, wodurch sich das Buch angenehm lesen lässt, ich mag das drumherum im Buch, die Landschaft und wie die Autorin alles beschreibt, doch leider ist mir die Geschichte zu langsam.

Anhand des Klappentextes habe ich einen schnellen Anfang erwartet, der Onkel taucht auf, es geht auf das Anwesen und es wird magisch. Doch dies ging erst nach 30% des Buches los. Nach 50% wurde es dann spannender. Das habe ich bei einem Einzelband anders erwartet.

Dafür erfährt man viel über die Protagonisten. Jeder hat seine eigene Geschichte und diese kommt auch hier und da ans Licht. Es geht insgesamt sehr ruhig zugange, was hier meine größte Kritik am Buch ist. Denn es ist für mich persönlich schlicht und einfach zu langsam voran gegangen.

Die Idee dahinter ist wirklich interessant, aber die Spannung fehlt mir. Dieser Wow-Effekt, überraschende Handlungen und das was mich an ein Buch fesselt haben mir gefehlt.

Dennoch ist die Geschichte irgendwo gut, denn sie bietet viel nebenher an. Besonders auf der Gefühlsebene hatte sie einiges zu bieten. Man konnte richtig mit Lauren mitfiebern. Am meisten gefallen haben mir die Magie und die Geheimnisse die es zu lüften gab, auch wenn sie erst später in der Geschichte aufgetaucht sind.

Fazit

Snowdrop Manor konnte mich nicht vollständig von sich überzeugen, denn mir war die Handlung zu langsam, die Spannung fehlte mir und der Wow-Effekt ist für mich nicht aufgetaucht. Dennoch erwarten einen hier viel Magie, tolle Protagonisten und eine interessante Geschichte mit spannenden Hintergründen, sie geht lediglich sehr langsam und gemütlich voran.

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