Foltermethoden – oder auch „Wer nicht reden will, muss fühlen“

Heute wird es düster, denn es geht um Folter. Und ich möchte euch nicht nur vorstellen, wie in Adular gefoltert wird, sondern auch welche Methoden es noch so gibt

Fangen wir doch erst einmal damit an, warum überhaupt gefoltert wird. Tja in aller erster Linie wurde dies besonders im Mittelalter gerne genutzt, um Informationen aus Gefangenen herauszuquetschen. Frei nach dem Motto: „Wer nicht reden will, muss fühlen“.

Ohhhh und da gibt es so einige grausame Methoden, um die Menschen zum Reden zu bringen:

Ein Beispiel hierfür ist die Daumenschraube, die auch gerne mal in Adular genutzt wird. Hierbei werden die Daumen oder auch andere Finger in eine Vorrichtung gespannt, die die Finger je nachdem wie weit das Gewinde heruntergeschraubt wird quetscht und schlussendlich bricht.

Eine weitere Foltermethode in Adular ist die Verwendung des Brandeisens. Dieses wird zum einen für Brandmarkierungen genutzt, aber auch zum Blenden der Gefangenen. Hierbei wird ein Eisen glühend heiß erhitzt und dann auf die bloße Haut des Gefangenen gepresst.

Und wo wir schon beim Thema Blenden sind, gäbe es hier noch die besonders grausame Form der Säure. Auch diese wurde in Adular schon das ein oder andere mal verwendet. Sie eignet sich sowohl dazu, um jemanden seines Augenlichtes zu berauben, aber auch um ihn zu entstellen oder ihm andere Körperteile zu verätzen. Die Säure zählt somit zu den vielseitigsten Foltermethoden.

Eine grausame Methode jagt die nächste oder nicht? Vertragt ihr noch mehr? Denn jetzt wird es richtig fies: Ratten. Ja diese kleinen niedlichen Viecher, die sich in den Kanälen rumtreiben meine ich. Was haben die mit Folter zu tun? Tja im Mittelalter wurden sie gerne mal in einen Käfig gesteckt und dem Gefangenen um den Bauch gebunden und auf der anderen Seite Feuer gemacht. In Panik vor dem Feuer fingen die Ratten dann an sich durch den Leib des Gefangenen zu graben und zu fressen. Ja sehr schmerzhaft und oft hat dies zum Tode geführt.

Eine weitere Methode, die einen schier um den Verstand bringen kann, ist hungern und besonders Durst leiden. Oft wurde Gefangenen – so auch in Adular – weder Essen noch Wasser gegeben bis sie die geforderten Informationen herausgerückt haben.

Könnt ihr noch? Oder soll ich aufhören?

Nagut, nagut ein bisschen was hab ich noch… Wie wäre es, wenn wir mal ein bisschen die Peitsche schwingen. Denn auch dies war sowohl in Adular als auch im Mittelalter eine beliebte Methode um Informationen wortwörtlich aus dem Körper eines Gefangenen herauszuprügeln.

Die Streckbank ist wahrscheinlich jedem von euch ein Begriff, denn sie ist eine recht bekannte Methode. Hierbei wird der Gefangene an allen vier Gliedmaßen festgebunden und auf eine Bank gelegt. Diese enthält ein Gewinde, wodurch der Körper immer mehr auf Spannung gezogen wird bis die Gliedmaßen irgendwann nachgeben und aus den Gelenken springen.

Auch in den Folterkammern von Adular zu finden ist der Dornenstuhl. Dieser ist mit zahlreichen kleinen Metallspitzen versehen und wurde um die Qual zu erhöhen sogar teilweise erhitzt. Das Opfer musste sich dann auf diesen Stuhl setzen und wurde mit Lederriemen festgeschnallt.

Und last but not least hätten wir da noch den Eisernen Halsring. Dies ist ein Ring, der mit Eisenspitzen gespickt war und um den Hals des Gefangenen gelegt wurde. Somit war es ihm unmöglich eine halbwegs angenehme Position einzunehmen ohne sich selbst aufzuspießen.

Puh… Ich glaube das war genug Folter für einen Tag… Hat noch jemand das Bedürfnis sich nun niedliche Katzenvideos anzugucken?!?

~Svenja

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