[Rezension ~ Liza] „Die Wikinger von Vinland: Verlorene Heimat“ von Smilla Johansson

Klappentext
Die Freiheit ruht tief in dir, du musst ihr nur die Tür öffnen.

Als Linea ein Gespräch zwischen ihrem Ziehvater und dem Jarl von Skogbyen belauscht, erfährt sie, dass ihr bisheriges Leben im Wikingerdorf eine einzige Lüge war und sie dem grausamen Anführer versprochen werden soll. Linea will frei sein, selbst über ihr Leben bestimmen und sich nichts vorschreiben lassen, doch es ist nicht leicht, als Frau unter Wikingern zu bestehen. Sie braucht die Hilfe ihrer Freunde, denn die Intrigen, die sich um sie spinnen, sind gewaltiger, als sie jemals geglaubt hat. Wird es ihr gelingen, ihre Freiheit zu erkämpfen? Und wieso hat der Jarl überhaupt ein solches Interesse an ihr?

Verlag: Sternensand Verlag | Genre: Historische Fantasy | Seiten: 462
Preis:
E-Book: € 6,99 / Taschenbuch: € 14,90 | Erschienen: 07.08.2020
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Meine Meinung
Die Wikinger von Vinland: Verlorene Heimat, hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Man fliegt regelrecht durch die Seiten und wird von der Geschichte gefangen genommen. Genau dieses und kein anderes Gefühl hatte ich während des Einstiegs in das Buch.

Man steigt rasch in die Geschichte ein, was mir sehr gut gefallen hat. Nicht destotrotz erfährt man viel über die Protagonisten und lernt sie gut kennen, ebenso bekommt einen guten Einblick in das Leben des Wikingerdorfes. Für mich war es genau die richtige Mischung aus Spannung, Action, dem vorangehen der Geschichte und die Fragen die aufgeworfen, umgeschmissen und wieder neue aufgeworfen worden. Das Tempo in dem die Geschichte voran geht ist auch wirklich klasse. Nicht zu schnell, aber schon in einem gewissen Tempo, doch auf keinen Fall zu langsam. Irgendwann kamen ich beim lesen an einen Punkt, wo die Spannung mit jeder Seite stieg. Sie war zum zerbersten gespannt und die Protagonisten müssen wirklich einiges mitmachen!

Spannung und Action nehmen besonders in der zweiten Hälfte des Buches einen großen Platz ein, wohl sogar den größten, doch ich finde es auch hier einfach passend. Zu der Zeit in der das Buch spielt, ebenso zur Situation die dort herrscht. Das Buch ist nichts für schwache nerven. Auch ich lese nicht gerne über Gewalt, Blut etc., doch hier bin ich erstaunlich gut damit klargekommen. Zum einen ist es Fiktion, zum anderen war es so passend gesetzt, dass ich mir nichts anderes für dieses Buch vorstellen könnte.

Am Ende des Buches hat Linea eine erstaunliche Entwicklung hinter sich. Doch ich finde die Entwicklung, besonders rückblickend betrachtet, sehr gut und vorallem nachvollziehbar. Das Buch endet mit einem wirklich fiesen Cliffhanger, doch ich hoffe das wir nicht all zu lange auf den zweiten Band warten müssen. Ich kann mir momentan beim besten Willen nicht vorstellen, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird! Ich bin unglaublich gespannt, was wohl im zweiten Band auf uns Leser zukommt.

Ich bin definitiv ein großer Fan von Smilla Johansson! Mit diesem Buch hat sie mich bekommen und im nu um den Finger gewickelt.

Fazit
Das Buch soll 462 Seiten gehabt haben, doch die hat man beim Lesen nicht gemerkt. Ich bin durch die Seiten geflogen wie nichts gutes. Das Buch war unglaublich schnell ausgelesen! Das Setting ist unglaublich fantastisch und auf jeder gelesenen Seite merkt man die Hingabe und das Interesse der Autorin. Diesem Reihenauftakt fehlt es an nichts. Die Spannung war während des Lesens zum greifen nah. Ich bin bereits jetzt unglaublich gespannt auf den zweiten Band und neugierig, welche Fragen in meinem Kopf dann wohl gelöst werden.

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