[Rezension ~ Svenja] „Tavith – Wenn Himmel und Hölle sich lieben“ von Philina Hain

Klappentext
Ein Krieg zwischen Himmel und Hölle.
Eine Prophezeiung, die den Untergang der Welt vorhersagt.
Und eine Liebe, die nur Bestand hat, wenn sie akzeptiert werden kann.

Zweitausend Jahre ist es her, seit Dämonen die Familie von Nymphenkönig Jiyan ermordeten. Als die Engel ihre Botin Amaleya zu ihm schicken, um das Bündnis gegen die Streitkräfte der Hölle zu erneuern, denkt Jiyan nicht daran, sich ihnen anzuschließen. Waren es doch die Engel, die seine Familie damals im Stich ließen. Kurz darauf erfährt er, dass ein Krieg zwischen Himmel und Hölle bevorsteht, und es scheint unumgänglich, Verbündete zu suchen. Denn das Nymphenreich liegt genau zwischen den beiden Rivalen und auch die Hölle bemüht sich um eine Allianz. Doch bevor er sich entscheidet, gibt es ein paar Ungereimtheiten, die Jiyan klären will. Wieso arbeitet Amaleya mit den geflügelten Verrätern zusammen, wenn sie ganz augenscheinlich nicht zu ihnen gehört? Wer oder was ist sie? Und wieso fühlt er sich so stark zu ihr hingezogen, obwohl er entgegen seiner Nymphennatur abstinent leben wollte? Fragen, deren Antworten ihn ebenso hart treffen könnten wie die drohende Apokalypse. Doch manchmal braucht es eine Erschütterung, damit alle Puzzleteile an ihren Platz fallen.

Verlag: Sternensand Verlag | Genre:  Urban Fantasy, Romantasy | Seiten: 500
Preis:
E-Book: € 4,99 / Taschenbuch: € 16,90 | Erschienen: 21. August 2020
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Meine Meinung
Kommen wir zunächst einmal zu den Charakteren;
Amaleya ist eine wahre Powerfrau -halb Engel, halb Dämon- aber voll und ganz sie selbst. Sie weiß, was sie will und was nicht und auch, wenn sie das ein oder andere mal mit ihren inneren Dämonen -ihrer Vergangenheit- zu kämpfen hat, so wirkt sie doch immer stark und selbstbewusst, ohne dabei überheblich zu sein. Besonders gern mag ich an ihr, dass sie immer frei raus sagt, was sie denkt. Und ich liebe ihre sarkastische Ader, die mich immer wieder zum schmunzeln bringt.
Jiyan ist ein so ganz und gar untypischer Nymphe mit strikten Prinzipien. Auch ihn mag ich sehr gern, auch wenn er neben der so toughen Ameleya nicht ganz so stark wirkt, wie er gerne sein will. Und doch ist er ein wahrer König. Nicht im Sinne von „hey ich befehle, ihr gehorcht“, nein ihm liegt sein Volk tatsächlich am Herzen und er würde alles tun für ihr Wohlergehen.
Aber auch die Nebencharaktere sind unglaublich gut gelungen und fügen sich perfekt in das Gesamtbild ein. Besonders die Berater des Königs haben mich das ein oder andere Mal schmunzeln lassen. Aber auch Amys Freundin Majandra hat mich in ihren Bann gezogen und fasziniert.
 
Neben den faszinierenden Charakteren findet man in „Tavith“ aber auch unglaublich abwechslungsreiche Welten. Ein bisschen Hölle, ein bisschen Himmel und viel dazwischen. Egal, wo man sich gerade befindet, man kann sich diese Welt einfach so unglaublich gut vor dem inneren Auge vorstellen und es ist fast als würde man einen Film gucken. Einen ziemlich spannenden. Denn auch an Spannung mangelt es hier definitiv nicht. Egal ob es dabei um Ameleya und Jiyan oder um die Konflikte zwischen den Welten geht, mein Herz wollte oft nicht mehr aufhören zu pochen.
 
Eine weitere Kleinigkeit, die mir besonders gut gefallen hat, sind die kleinen Gedichte am Ende der Kapitel.
 
Mein Fazit
 
Müsste ich dieses Buch in einem Wort beschreiben, so wäre es vermutlich Herzklopfen! Mein Herz schlug immer wieder so schnell, dass ich Angst hatte es würde mir aus der Brust springen. Manchmal vor Spannung und manchmal vor Liebe. „Tavith“ ist eine wahre Achterbahnfahrt. Einmal Hölle und zurück bitte 😉
 

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