Mona Silver (Verlorener Stern) im Interview

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Mona Silver


Nun geht´s also los!
Bitte stelle dich in deinen eigenen Worten einmal kurz vor!
Erst einmal Hallo in die Runde und danke, dass ich dabei sein darf. Wow, das klingt so Oprah… lach … Also ich schreibe unter dem Pseudonym Mona Silver eine Paranormal Romance Reihe über das Volk der Bo’othi. Unter diesen Namen bin ich auch in den Sozialen Medien und auf meiner Webseite zu finden. Da ich Brotjob und das Hobby Schreiben versuche, möglichst voneinander fernzuhalten, möchte ich meinen richtigen Namen nicht nennen. Geboren wurde ich 1972 in Aachen und habe bis zu meinem 24. Lebensjahr auch im Rheinland gewohnt und gearbeitet. Danach zog es mich in die Ferne und ich bin mit meinem derzeitigen Arbeitgeber rund um die Welt gezogen. Jeweils vier Jahre lebte ich in Peking, New York, Vilnius und Minsk, ehe ich 2013 nach Berlin kam, wo ich derzeit in der Zentrale arbeite. Wie es weitergeht, weiß ich im Moment noch nicht, vorläufig fühle ich mich hier wohl. Ich bin überzeugter Single, große Tierfreundin und bin erst nach einem halben Leben des Lesens zum Schreiben gekommen. Verlorener Stern war 2014 mein erstes Buch, das ich geschrieben habe. Seitdem bin ich mit dem Schreibvirus infiziert.
Frage: Hast du ein Vorbild?
Antwort: Nein, ehrlich gesagt eigentlich nicht. Weder im Leben noch beim Schreiben versuche ich es anderen nachzumachen, sondern meinen eigenen Weg zu gehen. Natürlich gibt es Menschen, die ich bewundere, aber ich würde mir niemals anmaßen, wie sie sein zu wollen. Zu denen, die ich bewundere gehören vor allem die, die sich mit welchen Mitteln auch immer für Tiere und Schwächere einsetzen. Z. B. Paul Watson von der Sea Sheperd oder auch Ian Somerhalder, bei dem ich nicht fangirlend nach Luft schnappe angesichts seines Aussehens (okay, auch manchmal), sondern es einfach toll finde, dass er seine Popularität dazu nutzt, Menschen auf Missstände im Umgang mit Tieren aufmerksam zu machen.
Frage: Hast du noch einen anderen Job neben dem schreiben und wann schreibst du? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?
Antwort: Ja, natürlich muss ich für meinen Lebensunterhalt arbeiten, denn vom Schreiben allein werde ich nicht satt. Ich arbeite im Auswärtigen Amt in Berlin, wie oben schon erwähnt, habe ich ein paar Auslandseinsätze hinter mir. Offiziell bin ich hier als Fremdsprachenassistent beschäftigt, derzeit ist es aber die Anwenderbetreuung für das amtseigene CMS.
Beim ersten Buch war das Schreiben einfach. Ich habe nicht darüber nachgedacht, ob es je ein Buch wird, ob es je erscheint oder ob da draußen Leser darauf warten. Ich hatte Lust zu schreiben und habe es einfach getan. Und das funktionierte so unbeschwert hervorragend, ich habe jeden Abend nach der Arbeit geschrieben, weil ich Lust dazu hatte und war nach drei Monaten mit dem Manuskript fertig. Leider habe ich nach der Veröffentlichung des ersten Buchs etwas von dieser Leichtigkeit verloren, je mehr man dazu lernt, desto besser will man es machen und manchmal steht man sich selbst im Weg. Darum fiel es mir eine Zeitlang schwer, täglich zu schreiben, ich fing mir die schlimmste Krankheit an, die ein Autor erleiden kann: Prokrastination. Seit kurzem habe ich aber meinem Schweinehund den Kampf angesagt und nutze die Möglichkeit, die mir die Gleitzeit im Job bietet zu meinem Vorteil aus. Ich stehe morgens früh auf und schreibe zwischen sechs und sieben Uhr. Dazu stelle ich mir den Wecker, damit ich im Schreibfluss nicht doch noch den Dienstbeginn verpasse. Gegen acht bin ich dann im Büro und habe meine Kreativität für diesen Tag bereits geleistet. Das klappt prima und das Wissen, nur eine Stunde zu schreiben, morgens allein, ohne Ablenkung, ohne Fernseher, Internet oder sonstige Zeitfresser, hilft mir derzeit dabei, täglich zu schreiben und auf ca. 2000 Worte pro Tag zu kommen.
Frage: Wie bist du zum schreiben gekommen und hast du bestimmte „Rituale“ beim schreiben?
Antwort: Wie schon erwähnt, ich hatte einfach Lust zu schreiben. Früher habe ich öfter beim Lesen von Büchern gedacht, das könnte ich auch. Als Jugendliche habe ich sogar mal einen kleinen Roman geschrieben, der aber viel zu einfältig und viel zu dünn war, um verlegt zu werden. Damals gab es auch noch kein Selfpublishing. Und kein Internet. Recherche war sehr viel schwieriger und ich mag gar nicht drüber nachdenken, was ich da alles für Logikfehler drin eingebaut haben mag. Danach verlor ich das Schreiben aus den Augen, schließlich habe ich einen Job, in dem ich ja auch mehr als genug schreibe, wenn auch keine interessanten Fantasieromane. Ich habe aber immer sehr viel gelesen. Aus persönlichen Gründen hatte ich dann irgendwann aber eine Lesehemmung. Lesen funktionierte nicht mehr so wie früher und ich griff die Idee wieder auf, die ich von meinem eigenen Volk immer im Hinterkopf hatte. Ich setzte mich hin und fing an zu schreiben und habe seitdem nicht mehr wirklich aufgehört.
Rituale habe ich keine. Mal sitze ich am Schreibtisch, mal auf dem Sofa oder im Bett, meistens trinke ich Tee, aber oft vergesse ich das Trinken und Essen auch übers Schreiben. Manchmal höre ich Radio dabei, dann wieder dudelt der Fernseher, aber eigentlich drauf achten tu ich nicht und meistens ist es einfach still um mich herum.
Frage: Kannst du uns erklären was du beim schreiben fühlst? Ob bei Traurigen, Lustigen oder Spannenden Szenen?
Antwort: Ich bin nicht sicher, ob ich beim Schreiben etwas „fühle“. Ich versuche mich natürlich in die jeweilige Person hineinzuversetzen, aber ich verfolge ja mit der Story ein bestimmtes Ziel und bin da glaube ich sehr klinisch. Manchmal schreibe ich etwas und merke erst beim späteren Korrigieren, dass niemals jemand so eiskalt reagieren würde, wie mein Prota es gerade tut. Das muss ich dann ausbessern. Manchmal mach ich lustige Verrenkungen, wenn ich Szenen beschreibe. Z. B. gab es in Verlorener Stern eine Art rituellen Handschlag, den Philip und Sa’alagh austauschten. Den hab ich immer wieder mit mir selbst geübt und irgendwann musste meine Freundin dran glauben, und auch noch mitmachen. 😉
Besondere Szenen lese ich oft hinterher immer wieder und kann es dann meistens nicht glauben, dass ich das wirklich geschrieben habe. Es gibt Szenen, die lustig, traurig, ergreifend sind, die ich während des Schreibens recht mechanisch runterschreibe, aber beim späteren Durchlesen bekomme ich dann selbst eine Gänsehaut.
Frage: Warum hast du dich für die Genres deiner Bücher entschieden? Zu Welchem Genre zählst du deine 3 Bücher?
Antwort: Naja, erst mal ist es nur ein Buch, am zweiten Teil schreibe ich ja gerade erst und der dritte Teil (fragt nicht…) liegt als Rohentwurf in der Schublade. Es ist eine Paranormal Romance, wobei die Romance sich ganz von selbst und ungeplant entwickelt hatte. Eigentlich sollte es eher etwas ins Gruselige gehen, aber meine Protagonisten haben im ersten Buch ein Eigenleben entwickelt. Vermutlich, weil ich eben auch diese Richtung immer lieber gelesen habe, habe ich mich ganz automatisch auch dorthin gewandt. Am Ende bin ich mit dem Ergebnis so zufrieden, wie man mit seinem ersten Buch überhaupt sein kann.
Wenn ich mit der Bo’othi Reihe irgendwann fertig sein sollte, wobei ich nicht weiß, wann mir die Ideen dazu ausgehen werden, würde ich es vielleicht auch mal mit einem anderen Genre ausprobieren. Allerdings würde ich niemals Krimi oder Thriller schreiben. Das traue ich mir nicht zu.
Frage: Wie lange hast du an dem ersten Buch gearbeitet und fiel es dir leichter, das 2. Buch zu schrieben? Kamen die Ideen schnell und fließend und was inspiriert dich, hast du eine Muse, Lieblingsorte, Lieblingsmusik?
Antwort: Die beste Inspiration ist meine Badewanne. Immer wenn ich hängen bleibe, gehe ich baden. Im wahrsten Sinne des Wortes. Dort, im warmen Nass und ohne Ablenkung, fliegen mir die Gedanken und Ideen nur so zu. Die meisten Plothänger habe ich dort gelöst.
Das erste Buch war innerhalb von drei Monaten fertig geschrieben. Natürlich kommt danach die endlos lange Zeit des Überarbeitens und da ich einen Verlag dafür gefunden hatte, auch das Warten auf die Veröffentlichung. Ich habe im April 2014 den Vertrag unterzeichnet, herausgekommen ist das Buch dann im Juli 2015. Dazwischen habe ich immer wieder überarbeitet, korrigiert und das ganze 19 Mal gelesen. Irgendwann erreicht man einen Punkt, wo man sich wünscht, das eigene Buch nie wieder lesen zu müssen… 😉
Buch drei (das ja bereits in der Schublade liegt) fiel mir überhaupt nicht leicht. Es war tausend Mal schwieriger, weil ich mich nun an selbst gemachte Regeln aus Buch eins halten musste. Und irgendwas stimmte mit dem Plot nicht. Das hat sich erst zum besseren gewendet, als ich mich entschied, einen weiteren Band zwischen den ersten und diesen zu schieben, was die Sache wieder erleichterte, weil ich so vieles erklären und beginnen konnte, was in Band drei dann eine Rolle spielen soll. Seid Ihr jetzt alle verwirrt? Macht nichts, ich auch. *lach*
Frage : Sind deine Bücher alles Einteiler oder folgen noch weitere Bücher?
Antwort: Nein, oft genug erwähnt, es ist eine Buchreihe über das Volk der Bo’othi. Jeder Band enthält eine in sich abgeschlossene Liebesgeschichte, während sich die Geschichte um das Volk mit jedem Band weiter entwickelt. Ich versuche es so hinzubekommen, dass man jedes Buch auch alleinstehend lesen kann, aber das ist sehr schwer und ich würde auch für die Zukunft jedem raten, bei Band eins anzufangen.
Frage: Wie aufgeregt warst oder bist du vielleicht sogar noch, dass deine Bücher erschienen ist?
Antwort: Die Aufregung auf einer Skala von 1 – 10 lag in dem Moment, als der Verlag mir eine Zusage schickte ganz oben. Es war an meinem Geburtstag und ich war mit einer Freundin unterwegs. Das waren natürlich genug Gründe, ordentlich zu feiern! Gedämpft wurde die Aufregung dann ein wenig durch die lange Wartezeit von fast 1,5 Jahren auf die Veröffentlichung. Als es soweit war, habe ich es fast verpasst. Also gefühlsmäßig jedenfalls. Doch als dann der Verlag eine Leseprobe postete, um das neue Buch anzupreisen, und seine Leser darum bat, im Kommentar zu schreiben, warum sie es lesen wollten, war ich wieder auf Stufe 10 mit der Aufregung. Ich habe jeden Kommentar aufgesogen, sie waren alle sehr positiv (Kunststück, es gab ja das Buch zu gewinnen, ;)) und ich schwebte auf Wolke sieben. Als die erste Rezension kam, war ich auf meiner Skala bei ca. 20. Oh Himmel, das war wie Prüfungsangst vor der Berufsschulprüfung. Zum Glück war auch diese Rezension positiv und ich habe sie glaube ich zwanzig Mal gelesen. 😉 Natürlich lässt die Aufregung ein bisschen nach mit der Zeit, aber grundsätzlich gibt es immer noch Momente, wo ich mir selbst in Erinnerung rufen muss, dass ich tatsächlich veröffentlichte Autorin bin. Das ist quasi unglaublich. Für mich jedenfalls.
Frage: Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?
Antwort: Die Idee zu den Bo’othi kam mir beim Lesen der hundertdrölfzigsten Vampirromanze. Ich las so etwas gern, wünschte mir aber, dass mal irgendein anderes Wesen als Vampire erfunden würde. Und so habe ich angefangen rumzuspinnen. Die Ideen zu den Folgebänden kommen mir meistens während ich am aktuellen Manuskript schreibe. Eine Szene, eine Nebenfigur, die interessant genug für einen eigenen Band ist und schon fange ich an, darauf aufzubauen.
Ich habe auch Ideen zu gänzlich anderen Büchern, nur irgendwie nicht die Zeit, sie zu schreiben. Diese Ideen kommen mir ganz spontan und werden mehr oder weniger weiter entwickelt. Manchmal inspiriert mich eine Dokumentation im TV oder ein Film, eine Serie, in der ich dann denke „wieso wurde diese Idee eigentlich nie zu Ende gedacht“.
Frage: Kommen dir die Ideen beim schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?
Antwort: Beides. Ich versuche meistens eine Outline für mein aktuelles Manuskript zu erstellen und mich daran beim Schreiben zu orientieren. Trotzdem bin ich abenteuerlich unterwegs und fange während des Schreibens an, munter meine Ideen in die Szene einzuflechten, die kommen, während sich die Szene entwickelt. Und oft genug muss ich dann den Plot anpassen… Aber bislang scheint es ja so zu funktionieren. Einen Notizblock habe ich trotzdem immer parat. Einer liegt neben der Badewanne (logisch!), einer am Bett, einer in der Tasche und einer auf dem Couchtisch. Manchmal kommen mir spontan Ideen, egal ob ich in der U-Bahn sitze oder gerade koche oder im Büro in einer Besprechung eigentlich aufmerksam zuhören sollte. Und das muss ich dann notieren. Nicht immer wird jede Idee verwertet, aber festgehalten werden sie alle.
Frage: Welche Erwartungen hast du noch an deine Bücher und uns, deine Fans?
Antwort: Schwierige Frage. Darf ich als Autor Erwartungen an meine Leser haben? Ich bin dankbar für jeden, der meine Bücher überhaupt lesen möchte. Statt einer Erwartung habe ich lieber einen Wunsch an euch: Wenn euch das Buch gefallen hat, dann sagt es dem Autoren. Das ist unser Lebenselixier, die größte Motivation, die es geben kann. Reaktionen von Lesern, egal wie sie aussehen, ob als Rezension, als persönlichen Kontakt oder als Fanart, sind für einen Autoren so etwas wie Schulnoten und Prämien für Schulkinder. Sagt uns, was euch gefällt, was euch nicht gefällt, solange Ihr dabei fair bleibt, sind – die meisten – Autoren dankbar dafür. Lasst euch nicht abschrecken, wenn mal ein Autor nicht so positiv auf Kritik reagiert. Wir sind alle nur Menschen und die Bücher sind die Babies der Autoren. Wir haben sie lieb und möchten, dass sie auch von anderen geliebt werden. Ich denke, das ist die Erwartung, die ich an mein Buch habe: Sei so gut, dass Leser dich nicht aus der Hand legen wollen. Unterhalte und lenke vom Alltag ab. Dann ist die Mission erfüllt.
Frage: Hast du neben dem Schreiben andere Hobbys oder Dinge die du gerne machst?
Antwort: Ich gebe zu, ich bin ein Serienjunkie und habe eine große DVD-Kollektion. Dementsprechend sitze ich also leider viel öfter vor der Flimmerkiste als es vermutlich gut für mich ist. Ein wirklich festes Hobby habe ich ansonsten nicht, denn Schreiben braucht schon viel Zeit und die muss man neben der Arbeit erst mal finden. Es kommt ja mittlerweile nicht nur das Schreiben, sondern auch das Marketing dazu. Soziale Medien, Webseite, Interviews (;)) und Werbegrafiken wollen alle irgendwie irgendwann erstellt und befüllt werden.
Meine Leidenschaft für Tiere ist wohl das andere große Hobby, wenn auch mal mehr oder weniger zeitintensiv. Ich versuche immer mal wieder, mich im Tierschutz zu engagieren. So eine Aktion wie „Stern auf vier Pfoten“ im Dezember 2015 auf Facebook kostet auch viel Zeit und Aufwand, aber wenn ich meine Zeit opfere, dann liebend gerne für Tiere in Not und mit dem Ziel, die zu unterstützen, die sich für den Schutz dieser Tiere einsetzen
Frage: Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen?
Antwort: Nein, irgendwie schreckt mich der Gedanke ab, als unbekannte Autorin in einer dunklen Ecke einer wuseligen Messe herumzukriechen. Mein Verlag stellt diesbezüglich keine Ansprüche an seine Autoren und ganz ehrlich? Ein Jahr im Voraus überteuerte Hotelzimmer in Frankfurt oder Leipzig zu buchen, um dann auf solch einer Messe in der Menge der Angebote ungesehen unterzugehen, das ist nicht meine Welt. Als Besucher werde ich im April aber auf der Love Letter Convention in Berlin sein.
Frage: Sind noch andere Bücher, Einzelbände oder eine komplett neue Geschichte in Planung?  Werden wir noch mehr von dir zu sehen bekommen?
Antwort: Tja, das hängt wohl davon ab, wie alt ich werde… *lach* Also Ideen habe ich noch einige, z. B. gibt es da immer noch die Idee zum klassischen Vampirroman mit historischem Hintergrund. Die Idee dazu entstand bei einem Schreibwettbewerb, den ich bei Neobooks gewonnen habe. Aber wann schreiben, wenn nicht arbeiten?
Frage: Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.
Antwort: Ich glaub, das habe ich oben schon beantwortet. Ich bin immer offen für FAIRE Kritik. Zum Glück ist mir bislang noch nichts anderes entgegengebracht worden. Mir ist klar, dass nicht jedem jedes Buch gefallen kann und dass ich auch nicht jeden mit meinen Geschichten erreichen kann. Ich bin ja kein Übermensch, so etwas schaffen nicht einmal Starautoren. Aber solange man es mir in einem freundlichen Ton mitteilt, nehme ich Kritik gerne an und versuche sie für die kommenden Projekte, sofern möglich, umzusetzen.
Bei positivem Feedback tanze ich regelmäßig auf dem Tisch. Nackt. In der Öffentlichkeit.
Frage: Schreibst du noch unter anderen Namen?
Antwort: Nein.
Frage:  Was ist das schönste das du bisher in deinem Autorendasein erlebt hast?
Antwort: Das schönste war, als mir mein Buch eine PN schrieb und mir erzählte, wie es ihm bei seiner neuen Besitzerin ergangen war. Es wurde überall mit hingenommen, ihren Freundinnen gezeigt und es durfte sogar mit ihr ins Bett.
Dieses kreative Feedback von einer meiner ersten Leserinnen hat zu einer sehr herzlichen Facebook-Freundschaft mit ihr geführt. 
Frage: Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben?
Antwort: Boah, ne, ehrlich, Ihr wisst jetzt alles über mich. Also eins beichte ich noch: Ich schreibe, weil ich deutlich mehr Eremitenblut in mir habe als die Veranlagung, eine Person in der Öffentlichkeit zu sein. Introvertiert ist mein zweiter Vorname und manchmal  werden mir die Menschen um mich herum zu viel. Mein Traum wäre es, fernab der Gesellschaft mit einem Haufen Katzen in einem einsamen Waldstück zu leben. Ja, crazy Catlady. Ich gebe es zu und steh dazu. 😉
Das Buch
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Philip Benett, Träger der Alten Seele Ka’athorn, glaubt in der 7-jährigen Hannah seine Nachfolgerin gefunden zu haben. Doch dann bringen seine unerwarteten Gefühle für ihre Mutter Victoria alles durcheinander. Gegen jede Vernunft ist er bereit, die Gesetze und Regeln seines Volkes zu brechen, um mit ihr zusammen sein zu können. Für sie stürzt er sich in lebensgefährliche Abenteuer und nimmt bittere Konsequenzen auf sich, als das Leben ihrer Tochter auf dem Spiel steht. Erst als das Schicksal seines gesamten Volkes von der Entscheidung des Paares abhängt, wird klar, dass ihr Zusammentreffen kein Zufall war.
 
Ich danke Mona Silver für dieses tolle Interview! <3
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[Rezension] „Die Greifen-Saga Band 3: Die Stadt des Meeres“ von C.M. Spoerri

Die Greifen-Saga (Band 3): Die Stadt des Meeres

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Cover der 1. Auflage

Neues Cover seit 4/2020

Klappentext:

Drei Jahre sind vergangen, seit Mica und ihr Bruder voneinander getrennt worden sind.
Drei Jahre können viel verändern – oder aufzeigen, was im Leben gleich bleibt.
Mica wird zur Greifenreiterin ausgebildet und versucht, nach vorne zu blicken. Doch dann kommt der Tag, an dem sich hoher Besuch im Zirkel von Chakas ankündigt und den Greifenorden um Hilfe bittet. Die Hauptstadt Merita ist in Gefahr und für Mica beginnt eine Reise, die sie unweigerlich wieder in ihre Vergangenheit führt.
Meine Meinung:
Ein weiteres mal musste ich mich nun vom Land Altra verabschieden. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Das Finale der Greifen Saga war ein absolutes geniales Buch und ich glaube ich finde das Finale der Trilogie „am besten“ wobei Teil eins und Teil zwei schon sehr gut und mehr als gelungen waren!Nach wenigen Seiten des lesens war man wieder voll in der Geschichte drin und absolut gefesselt. Mica und Wüstenträne, Néthan und Cassiel, Faím und Chandra – sie alle tauchen bereits in den ersten Kapiteln auf sodass man sich gut an die ersten Teile erinnern kann. Ihr kennt es bestimmt auch, jeder macht sich ein eigenes Bild zu einem Charakter. Ich hatte ganz schnell alle Bilder der Charakter wieder vor mir. Auch wenn das Buch 3 Jahre weiter in der Zukunft spielt finde ich, das C.M. Spoerri dies nicht hätte besser umsetzen können. Alle sind älter und vernünftiger sowie pflichtbewusster geworden, was das lesen aber nicht in geringster Weise beeinflusst. Ich glaube eher, das dieser Zeitsprung genau das richtige für das Buch war!
Wie bei den bisherigen Büchern war es flüssig und super zu  lesen. In dem Buch ist glaube ich so viel passiert wie in keinem zuvor, aber dieses rasante Tempo der Ereignisse haben das Buch nur noch spannender und interessanter gemacht, so das ich erst recht nicht mehr mit dem lesen aufhören wollte. Ich liebe es einfach in das Land Altra zu entfliehen und mich den Geschichten der Autorin hinzugeben. Sie ist eine wahre „Wortzauberin“ und hat es einfach drauf uns in ihre Fantasie zu entführen!
Das Cover passt perfekt zu Band 1 & 2 und ich freue mich schon sehr darauf, wenn ich alle 3 gemeinsam in meinem Regal stehen haben kann!
Fazit:
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiede ich mich hiermit ein weiteres mal aus dem land Altra, aber ich weiß, das die Autorin uns sicher nochmal zu sich in ihre Fantasiewelt holt – und da freue ich mich unheimlich drauf! Die gesamte Trilogie sowie die erste „Alia-Reihe und dessen Spin – Off“ waren bereits wunderbar zu lesen aber mit dieser Trilogie hat C.M. Spoerri einfach nochmal einen oben drauf gelegt!
Ich finde die Geschichten einfach von Buch zu Buch besser und faszinierender!
Ich kann euch alle Bücher nur ans Herz legen und hoffe einfach darauf und viele Jahre von der Autorin zu hören!

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[Rezension] „Absolution – Wie man eine Sünde überlebt“ von Jasmin Romana Welsch

Absolution.jpgKlappentext
Mein Name ist Sixteen. Ich denke, ich war ein durchschnittlicher Absteiger: unterbezahlt, launisch und auf das Leben und die ach so verkommene Welt schlecht zu sprechen. Da war mein kleines Drogenproblem, diese nervenaufreibenden Sitzungen bei Doktor Mattson und mein Kumpel Nils, der seit der Grundschule nicht gelernt hat, länger als zehn Stunden sauer auf mich zu sein.
Summa summarum war mein Leben Mist, aber unkompliziert genug, um den Pessimismus in die tägliche Routine einfließen zu lassen.
Ich hätte genauso weitergemacht, wäre nicht alles plötzlich unwirklich geworden.
Auf einmal soll ich ein Todsünder sein und der Sklave eines Dämons werden – das behauptet zumindest die sprechende Katze, die will, dass ich sie Meisterin nenne.
Vielleicht habe ich auch einfach Wahnvorstellungen von der Kokserei bekommen. So oder so, mein Leben braucht eine Kehrtwende.
Dann muss ich mich eben damit abfinden, dass es Himmel und Hölle gibt, auch wenn ich bisher Atheist war. Ich war ja auch ein gefühlskaltes Arschloch und finde mich jetzt damit ab, dass ich die Dämonen-Katze, die meine Seele verschachern will, irgendwie mag. Einer von uns wird trotzdem verlieren.
Am Ende bin ich vielleicht tot, verrückt oder clean, aber das müsst ihr schon selbst herausfinden.
Meine Meinung
Ich hatte als Sternensand Bloggerin die Möglichkeit das Buch vorab zu lesen und habe sie ergriffen! Die Verlegerin hat mich durch den Klappentext und einzelnde Textschnipsel neugierig auf das Projekt gemacht und ich bin froh das Buch schon gelesen zu haben!
Am Anfang wusste ich nicht recht was ich von dem Buch halten soll. Es beginnt nicht wie ein typisches Fantasybuch mit einem Kampf, einer Schicksalsstory oder Like Twilight mit Vampiren etc. man trifft in dem Buch auf etwas anderes das die Autorin mit ihrem besonderen Schreibstil super rübergebracht hat.
Am Anfang des Buches trifft man auf Sixten, einen jungen Mann in einer schweren Lebenslage, er jedoch bemüht sich nichteinmal etwas an eben dieser zu ändern. Man könnte fast meinen, er hat sich damit abgefunden. Zufrieden ist er sicher nicht, denn er beweist, zeigt und sagt selbst das seine Lebenssituation Mist ist, er und sein Leben aus den Fugen geraten und kaputt sind. Am Anfang der Geschichte hat man schon fast Mitleid für ihn entwickelt, doch nach einer Beerdigung und der auftauchenden Katze ändert sich alles und ab genau diesem Zeitpunkt hatte das Buch mich gefangen, so dass ich es nicht mehr zur Seite legen wollte. Ich habe die 224 Seiten an einem Stück durchgelesen.
Eigentlich ist die Story mit Dämonen und Engeln nichts neues, diese hat man schon oft gelesen aber eines kann ich versprechen, trotz diesem weit verbreitetem Thema ist dieses Buch etwas ganz anderes, absolut neues und unbekanntes, das einfach Spaß zu macht!
Zum Cover brauche ich denke ich nicht mehr viel mehr zu sagen!
Ich finde es ist eine gelunge Arbeit! Achtet mal auf die Augen von Sixten!
Es passt einfach hervorragend und seit der veröffentlichung des Covers kann ich mir kein besseres vorstellen!

Zu allem dazu gab es noch etwas besonderes das Verlegerin und Autorin in das Buch eingebaut haben! Ein par von uns Sternensand Bloggern hatten die Chance Jasmin Romana Welsch Fragen zu ihrem Buch zu stellen! Von mir z.B. gibt es 4 Fragen im Buch! Aber nicht nur von mir, am Ende des Buches könnt ihr noch mehr über die Autorin erfahren!
Hier einmal meine Fragen und auf eine Frage verrate ich euch auch schon die Antwort! Um die anderen Antworten heraus zu finden, müsst ihr das Buch schon selbst lesen 😉
Wie bist Du auf die Band Placebo gekommen?
Durch »Eiskalte Engel«. Ich habe den Film geliebt und den Soundtrack lange Zeit auf und ab gehört. »Every you, every me« war der erste Song den ich von Placebo kennen und lieben gelernt habe. Schwermütige Musik inspiriert mich sehr und Sixten ging es wohl ebenso.

Warum bist Du Autorin? War es schon immer Dein Wunsch zu schreiben oder seit wann willst Du dies tun?
Was fühlst Du beim Schreiben?
Wie lange hast du an dem Buch geschrieben und hat es viel Vorarbeit benötigt um zu entstehen?
Mein Fazit
Man bekommt das Genre Fantasy neu gezeigt. Das Buch ist anders, aber auf eine sehr gute und geheimnisvolle Art und Weise. Die Spannung wird nach und nach aufgebaut und letzten Endes mit voller Kraft entladen. Anfangs ist es einfach nicht ersichtlich wohin die Story führt, was das ganze nur interessanter macht.
Das Buch ist durchzogen von Witz und Sarkasmus der sehr interessant und vorallem lustig zu lesen war. Der Schreibstil der Autorin Jasmin Romana Welsch war für mich ein völlig neuer und unbekannter, anfangs ungewöhnlich, aber nicht schwer. Das Buch ist „einfach“ und flüssig zu lesen und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung!

Talira Tal Autorenvorstellung vom 21.02.2016

IMG_9366Hallo, ich freue mich sehr, dass du mir dieses Interview ermöglichst. Ich werde den Leserinnen und Lesern heute einiges über mein neu erschienenes Buch und mich erzählen. Ich schreibe unter dem Pseudonym Talira Tal und komme aus dem schönen Ruhrgebiet, dort wohne ich mit Mann, Sohn und unseren beiden Vögeln, ganz in der Nähe von Essen-Rellinghausen (dort spielt der Roman „Die Gilde der Rose“). 2014 veröffentlichte ich meinen ersten Roman „Das Rad des Schicksals“ ein mystischer Erotik-Thriller, der ebenfalls in Essen spielt.
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Das neueste Buch von Talira Tal: Die Gilde der Rose – Dämonenfessel
513myR0FoQL._SX324_BO1,204,203,200_Klappentext: Durch Intrigen eines abgewiesenen Verehrers wird Freyja Rose im Jahr des Herrn 1616 zum Tode verurteilt. Noch ahnt sie nicht, dass sie tatsächlich eine Hexe ist. In der Nacht zu ihrem achtzehnten Geburtstag träumt sie von ihrer verstorbenen Großmutter. Freyja erfährt, dass ein mächtiger Dämon, Zeratostus, ihre verschwundene Mutter entführt hat und diese nun auf Rettung hofft. Mit Hilfe ihrer beiden magischen Vögel Blitz und Donner und deren Eiern reist Freyja 400 Jahre in die Zukunft, um die Mutter zu retten. Im Kampf gegen den Dämon stehen ihr ein Werwolf, eine Medusa und viele andere Fabelwesen zur Seite.
Zum Buch auf AMAZON
Frage: Hast du noch einen anderen Job neben dem schreiben und wann schreibst du? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?
Antwort: Ich arbeite halbtags in einem Büro. Mir bleibt leider nicht viel Zeit zum Schreiben. Meistens nutze ich die Zeit im Urlaub. In der Regel versuche ich trotzdem jeden Tag ein bisschen Zeit zu finden.
Frage: Wie bist du zum schreiben gekommen?
Antwort: Mich plagten eigentlich schon immer Geschichten in meinem Kopf, die unbedingt zu Papier gebracht werden wollten. Was wirklich der Auslöser war, weiß ich gar nicht mehr. Ich kann mich nur daran erinnern, dass ich nach dem Film „Die Herren Dracula“, eine Neuauflage des Klassikers Dracula schrieb. Damals war ich gerade 15 Jahre geworden. Ich schrieb mehrere Gedichte und kleinere Geschichten, die man auch in diversen Anthologien findet.
Frage: Kannst du uns erklären, was du beim schreiben fühlst? Ob bei traurigen, lustigen oder spannenden Szenen?
Antwort: Meistens durchlebe ich die Situationen meiner Protagonisten sehr intensiv mit. Ich muss zum Beispiel schmunzeln, wenn Rezensenten geschrieben haben, ich musste am Ende des Buchs richtig heulen. Mir erging es nämlich nicht anders und ich hatte mich vor der Veröffentlichung gefragt, ob meine Leser das gleiche fühlen, wie ich selbst.
Frage: Warum hast du dich für die Genres deiner Bücher entschieden?
Antwort: Ich habe mich immer gerne an Schreibwettbewerben beteiligt. So sind die Kurzgeschichten, die ich in diversen Anthologien veröffentlicht habe, entstanden.
2014 veröffentlichte ich meinen ersten Roman. Ein mystischer Erotik-Thriller mit dem Namen: „Rad des Schicksals“ Auch dieser entstand bei einem Schreibwettbewerb bei neobooks. Damals wurde ein erotischer Kurzroman gesucht. Erst einige Jährchen später webte ich Thriller-Elemente ein und dann sprach mich mein damaliger Verleger an und äußerte den Wunsch, das Buch verlegen zu dürfen.
„Die Gilde der Rose“ ist ebenfalls durch einen Schreibwettbewerb vor drei Jahren bei neobooks entstanden. Das Motto lautete: Magisches Essen. Mir wollte so gar nichts dazu einfallen. Ich stand unter der Dusche und machte mich fertig für die Abfahrt zur Leipziger Buchmesse, da sah ich die blutverschmierten, dreckigen Gefängniswände plötzlich vor meinem geistigen Auge. Ich konnte fühlen was Freyja fühlte, und auf einmal war die Geschichte da und sprudelte so aus mir heraus. Damals gab ich ihr den Namen: Scharfe Eier. –schmunzelt- Die Leserinnen und Leser, die das Buch nun kennen, können mit diesem Namen bestimmt etwas anfangen. 😉
Das Buch ist dem Romantic-Fantasy Genre zuzuordnen.
Frage: Wie lange hast du an dem ersten Buch gearbeitet und fiel es dir leichter, das 2. Buch zu schreiben? Kamen die Ideen schnell und fließend?
Antwort: An der Gilde der Rose arbeite ich jetzt ungefähr drei Jahre lang. Solange habe ich auch ungefähr am „Rad des Schicksals“ gearbeitet. Wobei beide Skripte lange unbearbeitet in der Schublade schmorrten. Bei beiden Büchern kamen die Ideen schnell und fließend.
Frage : Sind deine Bücher alles Einteiler oder folgen noch weitere Bücher?
Antwort: Bei der Gilde der Rose war ich mir am Anfang nicht so sicher, und habe im Buch die Leser gebeten mir Rückmeldung zu geben, ob eine Fortsetzung gewünscht wird. Nach vielen positiven Rückmeldungen kann ich nun verkünden, es wird eine Fortsetzung geben.
Wer weitere Fragen zu der Fortsetzung zum „Rad des Schicksals“ hat, kann mich gerne kontaktieren. Es gibt eine 😉
Frage: Wie aufgeregt warst oder bist du vielleicht sogar noch, dass deine Bücher erschienen ist?
Antwort: Sehr –lacht- Ich hatte das Buch „Die Gilde der Rose“ gerade bei neobooks hochgeladen, da war ich so nervös, dass ich sie wieder stornieren wollte. Das habe ich dann aber zum Glück doch nicht gemacht.
Frage: Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?
Antwort: Inspiration finde ich in vielen Dingen. Ganz oft sind es alltägliche Begebenheiten. Man erlebt banale Situationen und malt sich aus, was wäre wenn jetzt das und das passieren würde. Oft entstehen aber auch einfach Bilder in meinem Kopf, die sich wie ein Film abspielen. Ich muss mich dann beeilen, diesen Film aufzuschreiben.
Sehr dankbar für die viele Hilfe, bin ich Frank Vollmann. Er steht mir zu Seite und unterstützt mich bei meinen Projekten.
Frage: Kommen dir die Ideen beim schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?
Antwort: Ideen kommen meistens, wenn man nicht mit ihnen rechnet. Ich habe deshalb immer einen Block und einen Stift zur Hand.
Frage: Welche Erwartungen hast du noch an deine Bücher und uns, deine Fans?
Antwort: Erwartungen habe ich keine. Ich wünsche mir nur, dass meine Leser Spaß mit meinen Büchern haben und in ihnen in andere Welten abtauchen können. Über entsprechendes Feedback auf den gängigen Verkaufsportalen oder auf meiner Facebookseite freue ich mich sehr.
Frage: Hast du neben dem Schreiben andere Hobbys oder Dinge die du gerne machst?
Antwort: Direkt nach dem Schreiben kommt bei mir das Theaterspielen. Ich durfte bisher in verschiedene Rollen schlüpfen und alle haben mir großen Spaß gemacht. Ob Obfrau bei den 12 Geschworenen, dummes Blondinchen oder eiskalte Mörderin. Alle Rollen haben das gewisse Etwas. Zurzeit spiele ich in zwei verschiedenen Stücken eine Heilerin im Mittelalter. Soll wohl mein Schicksal sein. Sobald ich aktuelle Aufführungstermine habe, werde ich sie auf meinem Blog bekannt geben.
Frage: Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen?
Antwort: Ja, die nächste Messe, die geplant ist, wird in Mülheim an der Ruhr (Heißen) Gracht 209 sein. Sonntag 06.03.2016, 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr.
Danach werde ich Leipzig unsicher machen. . Ich werde bei folgender Veranstaltung von Droemer Knaur dabei sein. Ich hoffe doch sehr, die eine oder andere von den Leserinnen und Bloggerinnen dort treffen zu können.
„Feel the Magic!“
Messe-Samstag, 19. März 2016,  13.30-15.30
Wo: Leipziger Buchmesse, neobooks Stand, Halle 5 D203

Es gibt Sekt und Leckereien und zahlreiche Aktionen, wie zum Beispiel einen Airbrush-Tattoo-Künstler, der Euch wunderschöne Motive auf die Haut zaubern möchte.
Frage: Sind noch andere Bücher, Einzelbände oder eine komplett neue Geschichte in Planung? Werden wir noch mehr von dir zu sehen bekommen?
Antwort: . „Die Gilde der Rose“ ist gerade erst abgeschlossen und ich freue mich, sie endlich den Lesern präsentieren zu dürfen. Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, was ich als nächstes machen werde. Ich liebäugle mit dem Gedanken, eine Vampirgeschichte, die auch im Ruhrgebiet spielt, zu überarbeiten und herauszubringen. Sie liegt jetzt schon viele Jahre in der Schublade.

Frage: Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.
Antwort: Fangen wir mit der Positiven an. Ich freue mich wahnsinnig darüber und könnte Luftsprünge machen.
Mit negativer Kritik gehe ich kritisch um. Ich schaue sie mir ganz genau an, ob es sich nicht nur um Neider handelt. Wenn es vernünftige Kritik ist, die ich nachvollziehen kann, oder die schon mehrfach aufgetaucht ist, überlege ich, wie ich diese Sache besser machen kann. Kritik ist unerlässlich um sich zu verbessern und auch für ernste Kritik bin ich dankbar, denn nur die bringt mich auch weiter.
Frage: Schreibst du noch unter anderen Namen?
Antwort: Ja, ich schreibe in der Tat noch unter einem anderen Pseudonym. Von ihr kommen ausschließlich Ü 18 Werke heraus. Deshalb werde ich den Namen aber auch nicht preisgeben. Wer sich aber für Psycho-Thriller, Dystopien und Erotik interessiert, kann mir sehr gerne eine Nachricht zukommen lassen.
Frage: Was ist das schönste das du bisher in deinem Autorendasein erlebt hast?
Antwort: Mein Highlight hatte ich im letzten Jahr. Dort hatte ich eine besondere Begegnung mit einer Leserin aus Hamburg auf der Frankfurter Buchmesse.
Ich durfte an dem Stand bei der lieben Ilona Noss aus meinem „Rad des Schicksals“ lesen und dann kam eine Dame aus Hamburg zu mir, die erfahren hatte, dass ich heute hier wäre, um zu lesen. Sie kam extra um mein Buch „Rad des Schicksals“ signieren zu lassen. Ich war total gerührt und habe mich über ihr Lob, wie toll mein Buch wäre, wirklich sehr gefreut. Leider habe ich in der Aufregung vergessen sie nach ihrer E-Mail Adresse zu fragen. Ich würde mich über weiteren Kontakt mit ihr wirklich sehr freuen.
Vielen Dank für das Interview, liebe Liza. Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Einblick in mein Buch und in meine verrückte Schreiberlingenwelt bieten. Ich freue mich über jedes mögliche Feedback und Besucher auf meiner Facebookseite, bzw. meines Blogs!

Thomas L. Hunter – Autorenvorstellung 19.02.2016

1401557_1544971539081491_2381631618034893770_oWas Thomas uns über sich verraten hat!
Von Hause aus heiße ich Thomas Jäger, schreibe aber unter dem Pseudonym Thomas L. Hunter (Liest sich besser im Englischen).
Ich lebe in der wunderschönen Hauptstadt von Schleswig Holstein in Kiel. In dieser interessanten Hafenstadt wurde ich geboren und bin dort zu Hause. Ich lebe dort mit meiner Frau und unserem Stubentiger Merlin.
Und zu meinem Werdegang:
Nach abgeschlossener Ausbildung und einem Jahr Aufenthalt im Ausland kam ich wieder in meine Heimat Schleswig-Holstein zurück. Nach einigem ausprobieren in den verschiedensten Berufen begann ich mit der Selbstständigkeit. Erst in der Gastronomie und später im Baugewerbe. Letztendlich entschied ich mich jedoch, mit dem Schreiben anzufangen, denn Geschichten erzählen lag mir schon immer, und so fing ich dann auch mit meinem Fantasyroman an.
Außer dem Schreiben liebe ich Abenteuer- und Fantasykonsolenspiele, welche wohl letztendlich auch der Grund waren, weshalb ich im Genre Fantasy schreibe.
Thomas L. Hunter auf Facebook
Die Bücherseite auf Facebook
Bücher auf Amazon
Bücher von Thomas:

Teil 1: Dana und das Geheimnis des magischen Kristalls
Klappentext: Vor langer Zeit ist ein magisches Experiment schiefgegangen. Ein uraltes Volk, das es durchgeführt hatte, musste die Konsequenzen tragen. Die magische Explosion hat alle aus ihrer Zeit gerissen. Dana wurde als Baby dann von Zwergen gefunden und aufgezogen.
Dort erfährt sie an ihrem zehnten Geburtstag von ihrer Herkunft und der ihres Volkes, das nicht nur sehr alt wurde, sondern auch außergewöhnliche Fähigkeiten besaß.
Neugierig und voller Begeisterung versucht sie nun, mehr über sich und ihr Volk zu herauszubekommen. Während der Suche nach ihrer Vergangenheit trifft sie auf einen Geist. Dieser ist aus ihrem Volk, der sie anleitet und ihre Ausbildung zur Magierin überwacht.
Sie lernt die alten Bücher zu lesen und wie sie Magie einsetzen kann. Er erzählt ihr, was damals passiert ist und sie möchte natürlich nach ihren Eltern und ihrem Volk suchen – selbst wenn sie die Zeit überlisten muss. Natürlich lernt sie auch, das Leben zu achten.
Während der Ausbildung bekommt sie vom König der Zwerge den Auftrag, ihnen bei einem Problem im Gebirge zu helfen. Nach einer Katastrophe vor über einhundert Jahren kann keiner den Berg verlassen. Jeder, der sich damit beschäftigt hatte, war daran gescheitert.
Die Zwerge hoffen nun, dass sie mit ihren magischen Fähigkeiten dieses Problem beheben könnte. Bei der Suche nach einer Lösung und nach ihrer Vergangenheit muss sie viele Abenteuer überstehen.
Sie erfährt immer mehr von ihrer Herkunft und lernt bei ihren Nachforschungen immer mehr Charaktere kennen, die Kontakt zu ihrem Volk hatten und sie bei ihren Aufgaben mit Rat und Tat unterstützen.
Zum Glück ist sie nicht alleine. Shari, ihre kleine Fee, und Gomek, der Zwergenjunge, begleiten und unterstützen sie tatkräftig.
Ist diese Aufgabe überhaupt von einer Zehnjährigen und ihren jungen Freunden zu schaffen? Sie lassen sich jedenfalls nicht abschrecken und versuchen alles, um ihr Ziel zu erreichen.
Teil 2: Dana und die Suche nach dem vergessenen Kontinent
Klappentext: Dana und ihre Freunde haben es geschafft. Sie können jetzt den Berg verlassen. Die Barriere ist, dank ihres Einsatzes, verschwunden.
Doch bevor sie sich auf die Suche nach ihrem Volk machen kann, muss sie das Geheimnis des Dämonenfürsten lüften.
Er kannte das Geheimnis, um durch die Zeit zu reisen und von dort die verschiedensten Lebewesen mitzubringen. Also bricht sie mit Gomek und ihrer kleinen Fee Shari auf, um die Festung des Tzeentch zu finden und deren Mysterien zu ergründen.
Ihr zu Hilfe eilt Ses, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht.
Aber es tauchen neue Fragen auf, die nur von den Zwergen des Drachenberges beantwortet werden können.
Nun verlassen sie ihr Zuhause, um nach Schottland zum Drachenberg zu reisen. Nach vielen Abenteuern bei den Zwergen, erhält Dana endlich den lang ersehnten Fingerzeig, wo sie den Zeitmagier Maschgart finden könnte. Sie müssen nun den vergessenen Kontinent finden – ihre alte Heimat. Der Erdteil verschwand vor tausenden von Jahren auf geheimnisvolle Weise.
Sie muss Maschgart unbedingt finden. Er wird dringend benötigt, um ihr bei dem Zeitreiseproblem zu helfen. Schließlich möchte sie ihr Volk wieder vereinen.


Frage: Hast du ein Vorbild?
Ein Vorbild? Eher mehrere, was das schreiben angeht:
Enit Blyton, Mark Twain, Sir Arthur Conan Doyle und Jules Verne. Es sind fantastische Schriftsteller und sie alle verherrlichen die Gewalt nicht. Und das finde ich richtig gut!
Und wen sonst noch: Gandhi und Mutter Theresa! Davon sollte es mehr geben!
Frage: Hast du noch einen anderen Job neben dem schreiben und wann schreibst du? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?
Nein, Hausarbeit, meine Frau verwöhnen und Schreiben ist mein Job.
Feste Schreibtermine habe ich nicht. Ich setze mich tatsächlich spontan hin, wenn ich eine Idee habe und bringe sie umgehend zu Papier. Anders klappt es nicht bei mir.
Frage: Wie bist du zum schreiben gekommen und hast du bestimmte „Rituale“ beim schreiben?
In meiner Schulzeit erfand ich gerne in Aufsätzen ganze Geschichten. Damals habe ich aber nie darüber nachgedacht, das mal zu meinem Beruf zu machen. Irgendwann kam es leider dazu, dass ich meinem Brotjob aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachgehen konnte. Letztendlich hat mich meine Frau dazu ermutigt, mir ein neues Betätigungsfeld zu suchen. So stand mein Entschluss fest … ich schreibe ein Buch. Daraus sind mittlerweile einige geworden und ich hoffe natürlich, dass es noch mehr werden 😉
Frage: Kannst du uns erklären was du beim schreiben fühlst? Ob bei Traurigen, Lustigen oder Spannenden Szenen?
Ich tauche regelrecht in die Geschichte ein und Teile Freud und Leid mit meinen Akteuren. Ob Lustig oder Spannend, wo auch immer, ich bin mit dabei.
Ich glaube, dass ich dem Leser auf diese Art meine Geschichte noch näher bringen kann.
Frage: Warum hast du dich für die Genres deiner Bücher entschieden? Zu Welchem Genre zählst du deine 3 Bücher?
Ich schreibe über das, was mich, und ich hoffe, auch den Leser interessiert. Wenn ich eine gute Idee habe, egal in welchem Genre, und daraus eine schöne Geschichte machen kann, dann schreibe ich diese auf. Aber Fantasie ist und bleibt wohl mein Hauptgenre. Eigentlich sind es bis jetzt bereits 5 Bücher. Lyrik (Gedichte), Umwelt (lag mir sehr am Herzen und Fantasie (Meine Dana Reihe – Der erste Band ist bereits erschienen: Dana und das Geheimnis des magischen Kristalls, der Zweite erscheint im Februar: Dana und die Suche nach dem vergessenen Kontinent, und der Dritte ist noch im Korrektorat: Dana und die Magie des großen Monolithen. Band vier ist in Arbeit [so um die 50 Seiten?] und die anderen beiden sind in Stichworten bereits vorhanden.)
Frage: Wie lange hast du an dem ersten Buch gearbeitet und fiel es dir leichter, das 2. Und 3. Buch zu schreiben? Kamen die Ideen schnell und fließend und was inspiriert dich, hast du eine Muse, Lieblingsorte, Lieblingsmusik?
An meinem ersten Roman, Dana und das Geheimnis …, habe ich recht lange geschrieben. Das lag aber auch daran, dass ich ein Projekt, das mir sehr am Herzen lag, „Mit Wasserstoff in eine saubere Zukunft: Atomkraft – Nein Danke“, vorgezogen habe. Danach ging es mit Dana relativ flott weiter. Wenn man ein 1¾ Jahr als flott ansieht. Das hing aber auch damit zusammen, dass ich während des Schreibens meine Ideen zu der restlichen Dana Reihe, die mich Überschwemmten, aufschreiben musste.
Und was mich Inspiriert? Filme, Spiele oder eine Unterhaltung. Natürlich hilft auch ein Spaziergang.
Frage : Sind deine Bücher alles Einteiler oder folgen noch weitere Bücher?
„Jain“! Umwelt und Lyrik zurzeit ja. Sollte mir dazu noch was einfallen, werde ich mit Sicherheit einen weiteren Band herausbringen.
Dana ist als Mehrteiler konzipiert. Es sind bis jetzt 6 Bücher in Planung. Wobei ich für die kleine Shari eine eigene Buchreihe plane. Außerdem schreibe ich noch an einem Abenteuerroman – wird bestimmt interessant.
Frage: Wie aufgeregt warst oder bist du vielleicht sogar noch, dass deine Bücher erschienen ist?
Eigentlich kaum noch. Da ich meine Bücher jetzt wieder selber herausbringe, weiß ich ja, was auf mich zukommt. Mein erstes Dana Buch … ja, wo ich das in Händen hielt, das war ein unbeschreibliches Gefühl. So was sollte jeder Mal erleben.
Frage: Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?
Viele Ideen habe ich kurz bevor ich einschlafe. Dann schleiche ich mich noch mal aus dem Schlafzimmer an meinen Schreibtisch und kritzle diese in mein Buch (Will ja meine Frau nicht aufwecken). Nebenbei, ihr und meiner Familie verdanke ich viel, wenn nicht sogar alles. Sie ermöglichen mir, mich ungestört meiner Schreiberei zu widmen.
Frage: Kommen dir die Ideen beim schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?
Die meisten Ideen kommen mir während des Schreibens. Dann habe ich entweder ein Notizbuch … oder ich schreibe Randnotizen in mein Skript. Dafür hab ich ein Autorenprogramm.
Frage: Welche Erwartungen hast du noch an deine Bücher und uns, deine Fans
Ich hoffe, dass sie von vielen gelesen werden und ich wünsche mir, dass den Lesern und Fans meine Bücher und Geschichten gefallen und sie genauso viel Spaß und Freude am Lesen haben, wie ich beim Schreiben.
Das sollte ich jetzt eigentlich flüstern: Sollte jemand die Bücher nicht mögen, schreibt nicht zu schlecht davon … es schmerzt. Ich als Autor kann nicht jeden Lesegeschmack treffen … tut mir leid.

Frage: Hast du neben dem Schreiben andere Hobbys oder Dinge die du gerne machst?
Hobby, außer schreiben, nein! Andere Dinge? Da wären: Familie, Spazieren gehen, Konsole spielen, Fernsehen und Basteln.
Frage: Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen?
Wenn ich die Möglichkeit dazu bekomme … ja! Aber zurzeit sieht es nicht danach aus. Leider.
Frage: Sind noch andere Bücher, Einzelbände oder eine komplett neue Geschichte in Planung? Werden wir noch mehr von dir zu sehen bekommen?
Auf jeden Fall. Ich habe bereits mit einer Abenteuergeschichte angefangen. Da geht es um einen jungen „Schatzjäger“ und seine Freunde. Die Jagd nach dem Geheimnis geht um den gesamten Globus.
Und wie bereits erwähnt, bekommt Shari eine eigene Buchreihe. Es gab Leser, für die es einfach zu viele Orte in meinem Buch gab. Sie hätten gerne mehr über diese Orte erfahren wollen. Nun, die kleine Fee erlebt dort noch einige Abenteuer. Das ist auch der Grund dafür, dass ich so sparsam mit den Beschreibungen einiger Orte war.
Frage: Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.
Konstruktive Kritik, finde ich toll. Ich mag nur nicht, wenn jemand irgendwas schlecht redet, ohne eine Begründung. So was hört sich irgendwie nach Neid an. Jeder hat seine eigene Meinung. Aber er sollte sie Fairness halber auch benennen.
Frage: Schreibst du noch unter anderen Namen?
Nein! Bis jetzt langt mir ein, mein Pseudonym.
Frage: Was ist das schönste das du bisher in deinem Autorendasein erlebt hast?
Mein Buch in der Auslage bei Hugendubel.
Frage: Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben?
Na ja, ich wurde von dir gefragt, was ich von Bloggern und Rezensionen halte. Das war eine Interessante Frage.
Ich persönlich finde diese Art der Buchbesprechung und Beschreibung gut. Aber auch hier besitzen die Blogger eine gewisse Art von Macht, die zum Missbrauch verleiten kann. Sie sind in der Lage ein Buch zu puschen, oder es zu zerreden. So was sind schwerwiegende Entscheidungen. Ich selbst hatte den Fall, dass eine Bloggerin nicht in meine Geschichte fand. Sie hat das Buch nicht zu Ende gelesen. Ihr gutes Recht. Auf ihrem Blog habe ich dafür nur einen Stern bekommen. Ich war darüber nicht böse, ich habe sie einfach angeschrieben und sie gebeten, es doch noch einmal zu lesen. Mal sehen, was dabei herauskommt.
Aber richtig angewendet … O.K.

[Rezension] „Black: Das Herz der Panther“ von Lana Rotaru

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Das Cover des Buches

Klappentext:
„Ich kenne keine Frau, die so kratzbürstig, rechthaberisch und widerspenstig ist wie du. Und auch keine, die so sanftmütig, mutig und liebevoll ist.“
Lia führt ein gewöhnliches Leben als Highschool-Schülerin, bis Graham und Alexander Black in ihr Leben treten. Wieso hat sie plötzlich das ständige Gefühl, beoba chtet zu werden. Und wie schaffen es die beiden Brüder, immer zur richtigen Zeit da zu sein, um sie zu retten?  Schnell wird Lia klar, dass die Blacks ein Geheimnis umgibt, das sie unbedingt lüften muss, um die ganze Wahrheit über ihr eigenes Leben zu erfahren.
Aber kann sie den Blacks vertrauen oder sind sie sogar der Grund für die drohende Gefahr? Soll Lia auf ihr Herz oder ihren Verstand hören? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem mehr auf dem Spiel steht als nur das eigene Leben.

Meine Meinung
Ich war anfangs ehrlich gesagt etwas skeptisch wegen der dicke des Buches. Ich habe das Taschenbuch und mit seinen 512 Seiten ist es doch schon ein recht dicker Wälzer. Ich bin sonst eher der Typ der Bücher mit 200 bis 300 Seiten liest aber hier hat es mich alles andere als gestört! Was soll ich sagen? Das Buch hat mich in den ersten 100 Seiten überzeugt und ich habe es in 2 Tagen (Wochenende) durchgelesen!
Das Buch war für mich in einem guten Gleichgewicht zwischen Spannung und einfach nur vor sich hin lesen und mehr über die Protagonisten erfahren. Ihr wisst sicher was ich meine. Auch das dass Buch in 2 Teile geteilt war (genaueres dazu könnt ihr HIER lesen) fand ich sehr gut.
Ich konnte mich in die Hauptfigur Amelia (Lia genannt) sehr gut hineinversetzen und ihr Handeln und denken nachvollziehen. Ein kleiner Kritikpunkt, der mich aber garnicht so sehr gestört hat, ist, das vieles einfach so hingenommen wurde. Ich fand es aber garnicht sooo schlimm das nicht alles bis in kleinste Detail beschrieben war, aber an einer Stelle hätte ich es mir doch mehr gewünscht. Von zu vielen Details bin ich persönlich sehr schnell genervt.
Was mir auch gut gefallen hat, war diese Dreiecksgeschichte die durch das Buch führt. Das ist allerdings Geschmackssache und kommt wohl auf den Leser drauf an. Es wurde an manchen Stellen oft und viel auf Lia´s Gefühle eingegangen, was aber an diesen Stellen einfach gut gepasst hat. Anfangs geht es wirklich mehr um die Liebesgeschichte und nach und nach kommt alles andere dazu. Das lesen hat sich in meinen Augen auf jeden Fall gelohnt, denn für mich war das Buch eine perfekte Mischung aus Romance und Phantastik.
Die Protas waren gut ausgearbeitet. Mir haben an ihnen keine Informationen gefehlt ebenso die beschriebenen Orte!
Der Schreibstil hat mich schnell überzeugt. Das ganze Buch hat sich super flüssig lesen lassen und es ist dennoch nicht langweilig geworden. Auch die romantischen Stellen wurden super rübergebracht!
Zum Cover kann ich sagen: ich kann mir kein passenderes vorstellen! Wer die Geschichte liest oder gelesen hat, weiß was ich meine! 🙂

Schlussendlich und als Fazit spreche ich damit eine Leseempfehlung aus. Das Buch hat eine super und spannende Story, die Mischung aus Phantastik und Romance ist eindeutig geglückt. Das Buch ist sinnvoll und chronologisch gut geschrieben. Ich freue mich auf den zweiten Teil der im Mai 2016 erscheinen wird.

BLOGTOUR "Black – Das Herz der Panther" von Lana Rotaru

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Halli Hallo und herzlich Willkommen zum ersten Tag der Blogtour zu dem Buch „Black – Das Herz der Panther“ von Lana Rotaru!
Ich möchte euch heute gerne das Buch und die Protagonisten etwas näher bringen.
Das Buch hat mich in seinen ersten 100 Seiten gefesselt, weshalb ich mich noch mehr freue hier dabei sein zu dürfen! Es kommt auf jeden Fall auf die Liste der Bücher die man gelesen haben MUSS.
Als erstes habe ich hier einmal für euch den Klappentext!
„Ich kenne keine Frau, die so kratzbürstig, rechthaberisch und widerspenstig ist wie du. Und auch keine, die so sanftmütig, mutig und liebevoll ist.“
Lia führt ein gewöhnliches Leben als Highschool-Schülerin, bis Graham und Alexander Black in ihr Leben treten.
Wieso hat sie plötzlich das ständige Gefühl, beobachtet zu werden. Und wie schaffen es die beiden Brüder, immer zur richtigen Zeit da zu sein, um sie zu retten?
Schnell wird Lia klar, dass die Blacks ein Geheimnis umgibt, das sie unbedingt lüften muss, um die ganze Wahrheit über ihr eigenes Leben zu erfahren.
Aber kann sie den Blacks vertrauen oder sind sie sogar der Grund für die drohende Gefahr?
Soll Lia auf ihr Herz oder ihren Verstand hören?
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem mehr auf dem Spiel steht als nur das eigene Leben.
Na was sagt ihr dazu? Seit ihr schon neugierig geworden?
Wie wäre es wenn ich euch zu Anfang erstmal etwas über Lia und die Blacks verrate! 🙂


Amelia, auch genannt Lia, ist 17 Jahre jung und hat im laufe des Buches Geburtstag. Ihr Leben würde ich als in sich stimmig und typisch beschreiben, zumindest am Anfang der Geschichte. Sie geht zur Highschool, sie geht feiern und hat eine beste Freundin (Sky) mit der sie über (fast) alles redet. Lia macht mit Sky zusammen Cheerleading, sie ist mit dem Basketballstar der Schule zusammen, alles könnte perfekt sein.Das einzige Manko: Ihre Eltern arbeiten beide auf einem Flugzeug, weshalb sie sich selbst verpflegen und auf sich aufpassen muss. Auch als das Gefühl auftritt, das sie ständig beobachtet wird, ist niemand da.
Als das neue Schuljahr dann beginnt, tauchen die beiden Blacks an ihrer Schule auf.
Alexander und Graham. Sofort hat Lia das Gefühl, das mit den beiden etwas nicht stimmt. Sie sind anders. Der eine ist abweisend, der andere das genaue Gegenteil.
Lia´s Gefühlswelt wird von heute auf morgen komplett auf den Kopf gestellt und doch ist da etwas, mit dem sich nichtmal über Sky sprechen kann. Eines steht fest, Lia und ihr Leben müssen beschützt werden. Doch vor was und vorallem… vor Wem?!


Alexander und Graham Black, die beiden neuen Schüler an der Highschool, fallen von Anfang an mehr als auf. Sie werden frühzeitig in das Basketballteam aufgenommen und jedes weibliche Wesen der Schule schmachtet den beiden hinterher.
In dem Buch werden sie mehr als ausführlich beschrieben.
Der eine mit seinen mysteriösen goldenen glänzenden Augen, der andere mit seinen grünen geheiminsvollen. Der eine neugierig und aufgeschlossen, der andere eher zurückhaltend. Doch zeigen sie allen an der Schule damit ihr wahres Gesicht oder spielen sie doch nur ein Spiel?
Die Brüder bereiten einen in der Geschichte eine wahre Freude!


Amelia, Alexander und Graham sind natürlich nicht die einzigen Protagonisten des Buches, aber euch William, Valeria und die anderen vorzustellen, wäre zu weit ausgeholt und ich würde euch viel zu viel verraten!
Lasst uns lieber nochmal zurück zum Buch gehen.
Das Buch spielt in Chicago und ist in zwei Teile aufgeteilt.
Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf Amelia und ihr Leben. Wie sie die beiden attraktiven und geheimnisvollen Brüder kennenlernt und vorallem… wie es vorher war, bevor die beiden in ihr Leben gekommen sind. In dem Buch es sehr gut verdeutlicht, welche Wirkung die Blacks auf Lia und alle anderen haben.
Man erfährt im ersten Teil alles über Lia, ihre Probleme, ihre Sorgen, man kann mitfühlen, was in Lia vorgeht. Man merkt wie sich Lia´s Gefühle ändern, sie ihr Handeln anpasst, wie sich ihre Welt auf den Kopf stellt und wie sie die Nachricht aufnimmt die alles verändert.
Die Geschichte ich durchzogen von Liebe, Zuneigung, Trauer, Hass, Leidenschaft und vielen anderen Gefühlen.
Im zweiten Teil geht es schon weniger um Lia, eher um die Prophezeihung einer Prinzessin und dessen schwarzen Katzen. Um die Gefahren und ein Abenteuer.
Das Buch ist mit über 500 Seiten nicht unbedingt kurz, aber es lässt sich leicht und flüssig lesen. Man hat keine Probleme in die Geschichte hinein zu kommen und kann sich gut zurecht finden, denn der „rote Faden“ ist immer da und man kann ihm gut folgen.
Der Spannungs auf und abbau ist in einem guten Gleichgewicht, besonders ab dem zweiten Teil der Geschichte wollte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen.
Ich hoffe ich konnte euch das Buch etwas näher bringen. Unten findet ihr nun noch weitere Infos und das dazgehörige Gewinnspiel.


Zum Buch auf Amazon
Zum Buch bei Thalia
Ich freue mich sehr auf den Rest der Blogtour, denn ich weiß das es noch viel mehr über das Buch zu erfahren gibt!
 
Und nun hier noch schnell meine Frage die ihr beantworten solltet um am Gewinnspiel teilzunehmen:
Wie heißt die beste Freundin von Amelia?
Oh und was es zu gewinnen gibt?
Dazu solltet ihr in der Facebookveranstaltung vorbei schauen, denn dort werden am 28.02.2016 drei glückliche Gewinner verkündet, die je ein signiertes Buch bekommen können.

Ihr möchtet eure Gewinnchance erhöhen?
Dann beantwortet die Bloggerfrage zu ihrem jeweiligen Beitrag und landet für jede richtige Antwort ein weiteres Mal im Lostopf, sodass ihr am Ende (wenn ihr alle Fragen richtig beantwortet habt), bis zu 8x im Lostopf landen könnt.

Teilnahmebedingungen:
1. Teilnahme ab 18 Jahren oder mit schriftlicher Einverständniserklärung der Eltern
2. Versand der Gewinne erfolgt ausschließlich nach Deutschland, Österreich und die Schweiz.
3. Für den Postweg wird keine Haftung übernommen.
4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung der Gewinne möglich.
5. Der/Die Gewinner sind im Falle eines Gewinns mit namentlicher Nennung auf den Seiten und Facebookseiten der teilnehmenden Blogs einverstanden.
Teilnahmeschluss ist der 27.02.2016 um 23:59 Uhr.

 

Autorenvorstellung Melanie Weber-Tilse vom 02.02.2016

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Melanie Weber-Tilse


Mein Name ist Melanie Weber-Tilse und ich bin am 09.10.1974 in Marburg zur Welt gekommen. Das Schreiben war schon im Kindesalter eine Leidenschaft von mir und ich verfasste damals in einem Schulheft eine Geschichte über einen Hund, der sprechen konnte. Wie man sieht, war ich auch mit Tieren von klein auf verbunden.
Meine Leidenschaft habe ich lange Zeit rein über das Hunde-Online-Magazin Planet Hund ausgeübt. Dort bin ich seit Anfang an als Redakteurin mit dabei. Neben redaktionellen Tätigkeiten schreibe ich auch Artikel und kleine Geschichten.
Privat bin ich verheiratet und habe zwei Kinder. Wir leben in dem beschaulichen Dörfchen Himmelsberg, in dem auch mein erstes Buch (was aber als Zweites veröffentlicht wurde) spielt. Hier fühlen sich auch unsere Tiere – Hunde, Katzen, Ratten – absolut wohl.
Melanie Weber-Tilses Autoren-Homepage
Melanie Weber-Tilse auf Facebook

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Interview mit Melanie Weber-Tilse
Frage: Hast du ein Vorbild?
Antwort: Nicht wirklich. Klar gibt es Personen, wo man denkt, „wow, da würde ich gerne auch einmal hinkommen“, aber das sind jetzt keine richtigen Vorbilder für mich.
Frage: Hast du noch einen anderen Job neben dem schreiben und wann schreibst du? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?
Antwort: Ich arbeite halbtags als Sekretärin einer Frauenklinik. Meine Bücher schreibe ich somit meistens abends, oder nachmittags wenn es dort passt. Aber so wirklich feste Schreibzeiten habe ich nicht. Dann wann es passt, wird geschrieben.
Frage: Wie bist du zum schreiben gekommen und hast du bestimmte „Rituale“ beim schreiben?
Antwort: Ich wollte schon immer mal ein Buch schreiben. Durch eine sehr nette Online-Bekannte bin ich dann auf das Thema „Selbstverleger“ gekommen und dann hat mich die Schreiblust richtig gepackt. Nein, ich habe keine Rituale beim Schreiben.
Frage: Kannst du uns erklären was du beim schreiben fühlst? Ob bei Traurigen, Lustigen oder Spannenden Szenen?
Antwort: Genau diese Emotionen fühle ich auch. Schreibe ich gerade eine Liebesszene wird es mir – wie auch im echten Leben – total warm ums Herz. Bei spannenden Szenen kann ich mich sogar regelrecht darin verlieren und vergesse alles um mich herum. Ich merke beim Nachlesen sofort, ob ich in einer Szene drin war, oder abgelenkt war. Ist das der Fall, kann ich sie noch mal neu schreiben, weil sie sich scheiße anhört..
Frage: Warum hast du dich für die Genres deiner Bücher entschieden? Zu Welchem Genre zählst du deine Bücher?
Antwort: Weil ich mich als Leser auch nicht einem Genre zuwende, habe ich das als Autorin bei meinen ersten Büchern auch so gehandhabt.
Sie zählen zu Thriller, Horror, Liebe 
Frage: Wie lange hast du an dem ersten Buch gearbeitet und fiel es dir leichter, das 2. Und 3. Buch zu schreiben? Kamen die Ideen schnell und fließend und was inspiriert dich, hast du eine Muse, Lieblingsorte, Lieblingsmusik?
Antwort: An meinem ersten Buch saß ich ungefähr vier Wochen (reines schreiben). Es hat 220 Taschenbuchseiten, ist somit auch kein richtig dicker Wälzer. Obwohl ich das Genre Horror/Endzeit liebe, fiel es mir schwerer dieses Buch zu schreiben, als meine nachfolgenden Bücher. Sicherlich fällt einem das Schreiben generell irgendwann leichter, weil man Erfahrungen sammeln kann und sich eine Routine einstellt. Allerdings tue ich mich mit Liebesromanen, Thriller, oder Erotik doch leichter.
Frage : Sind deine Bücher alles Einteiler oder folgen noch weitere Bücher?
Antwort: Die bisher erschienen Bücher sind alles Einteiler. Ich plane eine Reihe „Mit Anlauf“, wo aber jedes Buch in sich abgeschlossen ist. Allerdings wird der Ort und die vorherigen Charaktere in den nachfolgenden Büchern dabei sein.
Außerdem habe ich mich das erste Mal an einen Erotik-Kurzroman gewagt. Dieser war noch nicht abgeschlossen, weil ich mir unsicher war, ob einmal mir das liegt und ob dieser überhaupt gelesen wird. Da ich aber so tolle Resonanz erhalten habe, schreibe ich gerade das Ende.
Frage: Wie aufgeregt warst oder bist du vielleicht sogar noch, dass deine Bücher erschienen ist?
Antwort: Da ich noch ein totaler Frischling bin, freue ich mich über jedes Buch, was ich in den Händen halte, oder veröffentlich ist. In dem Moment darf mich keiner sehen, weil mich sonst jeder für Irre halten würde, wie ich da rum hüpfe und vor Aufregung quietsche.
Frage: Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?
Antwort: Ein Wort, eine Situation, ein Gefühl – all das sind Dinge, die meine Ideen auslösen. Am Anfang ist es ein kleiner Funke, der sich ganz schnell zu einer Geschichte entwickelt.
Hm, Kraft. Es ist eher ein Zwang. Nicht weil ich es veröffentlichen möchte, sondern weil die Gedanken und Ideen aus meinem Kopf herauswollen. Das treibt mich an. Gerade weil ich so ein Tempo vorlege, muss ich mich selber dazu zwingen, auch mal Pausen einzulegen.
Ich bin meiner Familie total dankbar für ihre Unterstützung. Vor allem mein kleiner 6-jähriger Sohn ist total süß. Er möchte jedes Buch von mir haben … darf er gerne, wenn er älter ist 😀
Frage: Kommen dir die Ideen beim schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?
Antwort: Ich arbeite ohne Plot, aber auch ohne Notizblock. Mir ist nämlich in 2014 bei meinem ersten Versuch des Buchschreibens aufgefallen, dass ich mit einem straffen Rahmen nicht schreiben kann und gerade dann den Faden verliere. Hab ich den Anfang einer Geschichte, dann spinnt sie sich von alleine beim Schreiben weiter. Gerade bei „Mit Anlauf ins „Cake Heaven““, hat die Geschichte eine Richtung eingeschlagen, die ich so nicht im Kopf hatte. Und dadurch ist dann auch die Idee der „Mit Anlauf-Reihe“ entstanden.
Frage: Welche Erwartungen hast du noch an deine Bücher und uns, deine Fans?
Antwort: Puh, Erwartungen? Erwartungen hab ich keine. Ich hoffe aber, dass meine Bücher gerne gelesen werden und ich meine Leser (Fans hört sich immer so nach Rockstar an) die Zeit des Lesens entführen kann.
Frage: Hast du neben dem Schreiben andere Hobbys oder Dinge die du gerne machst?
Antwort: Ich habe meine Tiere und neben meiner Familie, ist das ein großes Hobby. Wobei man dazu nicht wirklich Hobby sagen kann. Alle unsere Tiere sind Familienmitglieder. Da meine Zeit mittlerweile wirklich begrenzt ist, fröne ich nur noch dem Lesen und Serien schauen als Hobby. Zu mehr bleibt wirklich keine Zeit mehr.
Frage: Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen?
Antwort: Dafür bin ich noch viel zu unbekannt. Aber ich werde als Fachbesucher auf die Messen gehen.
Frage: Sind noch andere Bücher, Einzelbände oder eine komplett neue Geschichte in Planung? Werden wir noch mehr von dir zu sehen bekommen?
Antwort: Es ist noch ganz viel geplant. Alleine schon die „Mit Anlauf-Reihe“ wird als nächstes starten, da freue ich mich schon riesig drauf.
Frage: Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.
Antwort: Bei positiver reagiere ich wie bei einem neuen Buch. Es wird sich lauthals gefreut. Bei negativer Kritik, wenn sie gerechtfertigt ist, denke ich „scheiße, da hat er/sie Recht, ist wirklich so.“
Frage: Schreibst du noch unter anderen Namen?
Antwort: Nein, ich schreibe bisher komplett alles unter meinem realen Namen.
Frage: Was ist das schönste das du bisher in deinem Autorendasein erlebt hast?
Antwort: Natürlich mein allererstes Buch in den Händen zu halten. Allerdings gibt es noch so viele andere schöne Dinge: die vielen netten anderen Autoren kennen zu lernen, die Freude mit meinen Lesern zu teilen, das Wort Ende bei einem Buch zu lesen, etc. Diese vielen Kleinigkeiten machen das ganze Autorendasein zu einem etwas großem Tollen!
Frage: Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben?
Antwort: Noch mehr? *lach* Ich sprenge mit meinen Antworten ja jetzt schon den Rahmen. Alles was von Interesse sein könnte, findet man auf meiner Facebookseite oder Homepage. Mir kann man auch immer eine E-Mail oder PN schreiben und ich beantworte sehr gerne (fast) alle Fragen!
 
Bücher von Melanie Weber-Tilse
Erster Band der „Mit Anlauf-Reihe“ Erscheint am 07.02.2016
Mit Anlauf ins Cake Heaven
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Die tollpatschige Nina kehrt, schwer enttäuscht von ihrem Exfreund, in ihr kleines Heimatdorf „Berghimmel“ zurück. Daniel, ihr bester Freund, ermöglicht ihr, ihren Traum zu erfüllen: Die Eröffnung von „Cake Heaven“, einem kleinen, aber feinen Café.
Fortan gibt es dort nicht nur die süßesten Kreationen, sondern auch den neuesten Tratsch und Klatsch. Denn die vier Klatsch-Tanten aus dem Dorf haben Ninas Café zu ihrer Zentrale auserkoren.
Es könnte wie im Himmel sein, wenn nicht Ninas Exfreund sie zurück haben wollte und herauskommt, dass Daniel sie schon lange liebt …
Christoph & Tara
christophundtara_ebook_3dSeitdem SIE auf die Erde gekommen sind, hat sich für die Menschen alles geändert. Partner werden nur noch nach genetisch passendem Code vermittelt und wegen IHNEN wurde um jede Stadt und jedes Haus eine Mauer gezogen.
Tara wohnt mit ihrem Freund in einem Mehrfamilienhaus auf dem Land und ist einfach nur unbefriedigt. Sex mit ihrem genetisch perfekten Partner ist nur ein Rein und Raus und Orgasmen für sie eine Seltenheit. Als er mal wieder auf Tournee mit seinem Ballett geht, entschließt sich Tara den Spaßpalast aufzusuchen. Hier kommen Frauen auf ihre Kosten. Egal was man sich wünscht, hier geht alles in Erfüllung. Für jeden weiblichen Geschmack gibt es den passenden Mann. Für jede Neigung ist gesorgt.
Dass aber ausgerechnet ihr stiller und nicht wirklich attraktiver Nachbar Christoph, sie dort zu einem Höhenpunkt ohne Gleichen bringt, ahnt Tara nicht, da er hinter einer Maske
versteckt ist …
Sei Mein, oder du stirbst!
seimein_3d_tbPia ist Mitte zwanzig und ein aufstrebender Stern am Schriftstellerhimmel. Zu ihrem Glückfehlt ihr nur noch der richtige Mann. Dann trifft sie Maik. Doch dieser ist genauso schnell wieder verschwunden, wie er in ihr Leben getreten ist. Als ein Stalker ihr das Leben zur Hölle macht, trifft sie Maik wieder. Er ist Polizist und ab sofort mit ihrem Fall betraut. Doch wer ist der Stalker? Maik etwa, der auf einmal wieder aufgetaucht ist, oder etwa doch ihr bester Freund Carsten, der anscheinend in sie verliebt ist?
Nach einem missglückten Entführungsversuch landet Pia im Krankenhaus, aus dem sie spurlos verschwindet. Aber weder Maik noch Carsten scheinen es gewesen zu sein.
Wer ist Freund, wer ist Feind? Aber vor allen Dingen, was ist mit Pia?
Sex zum Optimum

sexzumoptimum_3d_tbDie Protagonisten sind schon aus dem Buch „Sei Mein, oder du stirbst!“ bekannt und haben mich einfach nicht losgelassen. Da sie mir ans Herz gewachsen sind, dürfen sie nun ihre ganz eigene Geschichte erzählen.
Sandra und Sascha sind ein ganz normales Paar. Ein fast normales Paar. Sandra ist eine selbständige Frau, weiß was sie möchte und vernascht ihren Sascha wann sie will und wo sie will. Aber heiraten kommt auf keinen Fall für sie in Frage.
Beim Kinderwunsch dagegen, sind sich Sandra und Sascha einig: Ein Baby soll her. Allerdings will und will es einfach nicht klappen. Sandra verwandelt sich von einer Femme fatal in einen jämmerlichen Haufen
Ihre Ärztin rät zu „Sex zum Optimum“. Fortan ist Sandra nicht mehr ohne ihren Zyklus- und Terminkalender anzutreffen und der Sex wird zu einem wahren Albtraum….
Projekt Himmelsberg

projekthimmelsberg_ed_tbIn einem kleinen Dorf mitten in Deutschland soll ein illegales Experiment durchgeführt werden. Da entkommt aus dem Hochsicherheitslabor im nahen Marburg eine schreckliche Seuche. Die heimlichen Sicherheitsvorkehrungen der Regierung machen das Dorf zum sichersten Ort auf der Welt, denn eine große Mauer errichtet sich wie von selbst.
Wenn aus Projekt Himmelsberg Projekt Überleben wird….

Rezensionen – ein Beitrag gestaltet durch 43 Autoren

Als erstes muss ich wohl meinen Dank an die 43 Autoren aussprechen, die sich die Zeit genommen haben meine Frage zu beantworten! Ich freue mich nun darauf, euch meinen Beitrag zeigen zu können.
Heute möchte ich euch gerne erzählen, warum ich Rezensionen schreibe!
Bevor ich angefangen habe zu bloggen, war mich gar nicht bewusst wie wichtig Rezensionen für Autoren sind! Ziemlich komisch eigentlich, denn es ist einfach ein verdammt wichtiges Thema!
Wirklich aufgeklärt hat mich C.M. Spoerri über Rezensionen und dessen Bedeutung, denn sie war die erste Autorin mit der ich durch das Internet richtig Kontakt hatte und sie hat mich mit dazu bewegt, mit dem Bloggen anzufangen! Ich bereue es bisher nicht damit angefangen zu haben!
Rezensionen sind für mich wichtig, um in dem Meer an Büchern überhaupt wahrgenommen und gekauft zu werden. Sie führen letztlich dazu, dass ich weiterhin Bücher schreiben und meine Leser unterhalten darf.

Rezensionen müssen nicht lang sein, sie müssen keinen Regeln folgen (außer der einen: nicht spoilern!), sie müssen nicht grundsätzlich gut oder schlecht sein. Sie sollen einfach nur ausdrücken, wie euch ein Buch gefallen hat. Ihr helft den Autoren, ihre Bücher sichtbarer zu machen, motiviert sie, weiterzuschreiben und seid euch ihrer Dankbarkeit sicher! Egal wo, egal wie, egal was: Tut das, für eure Autoren und sie werden es euch mit vielen weiteren Büchern danken!

Ich habe darüber nachgedacht, was den Autoren eine Rezension bedeutet.
Ich konnte es mir eigentlich denken, aber können das alle? Ich wusste es ja auch nicht.
Ihr macht uns Mut, spornt uns an und seid durch eure Empfehlungen, Rezensionen und ehrlichen Kritiken auch Geburtshelfer für neue Bücher, die so das Licht der Welt erblicken. Weil wir durch euch weiter das tun dürfen und können, was wir lieben: Geschichten schreiben. Mit offenen Augen träumen und euch diese Träume erzählen.
In der Tat ist es so dass Rezensionen nicht nur Mut machen und anspornen, sondern auch die Bücher der Lieblingsautoren bei Amazon besser sichtbar machen. Wer die Bücher eines Autors mag und gerne weitere lesen möchte, stellt mit seiner Rezension und Meinung die Weichen für neue Bücher. Denn auch Autoren müssen Rechnungen bezahlen und ihren Lebensunterhalt bestreiten. Das Zeitkontingent fürs Schreiben ist also oft an den Verkaufszahlen der Bücher gebunden. Zudem sind Rezensionen eine Orientierungshilfe für andere Leser.

In meiner Zeit als Blogger (ja, es sind erst 7 Monate) habe ich viele Autoren und ihre Werke kennengelernt, viele dieser Autoren und weitere haben ich angeschrieben, ob sie mir möglichst kurz und knapp eine Frage beantworten können. Die Frage lautete „Warum sind Rezensionen für dich wichtig und was bedeuten sie dir?“ Damit habe ich so manchen Autor vor eine schwierige Aufgabe gestellt. Autoren und sich kurz fassen..
Eine Rezension ist sehr wichtig für Feedback – ich möchte wissen, was ich verbessern kann, was ich beibehalten sollte und wo meine Stärken und oder Schwächen liegen. Außerdem würde ich definitiv nicht weiter schreiben, wenn den Lesern nicht gefällt, was ich auf Papier bringe.

Rezensionen beinhalten, ebenso wie meine Romane, Herzblut und Hingabe und geben mir wertvolle Rückmeldungen zu meinen Geschichten. Sie sind Ansporn, Denkanstoß und Lob zugleich und geben zukünftigen Lesern Aufschluss darüber, ob das Buch ihrem Geschmack entspricht. Ich bin immer unendlich dankbar und oftmals total gerührt, wie liebevoll und mit welcher Mühe diese verfasst werden. Danke für diese wundervolle Unterstützung!

Ich habe durch die zahlreichen Antworten noch mehr gemerkt, wie wichtig es ist Rezensionen zu schreiben. In meinen Augen sind Rezensionen wichtiger Bestandteil eines Buches.
Für mich als Autorin sind Rezensionen wichtig, um von Lesern zu erfahren, wie mein Roman auf sie gewirkt hat. Wie hat der Leser das Buch empfunden? Konnte er sich in die Geschichte hineinversetzen? Hat ihn die Story mitreißen können? Und verfolgen den Leser die Protagonisten weiterhin, auch wenn sie den Roman bereits beendet haben? Und natürlich wie hat ihnen der Schreibstil gefallen?
Alles in allem ist eine Rezension eine subjektive Bewertung eines Lesers, die einem Autor hilft, sich weiterzuentwickeln.

Wir sind sozusagen die Spiegel eines Buches. Ein jeder Autor ist in irgendeiner Art und Weise stolz auf sein geschriebenes Werk. Ein jeder braucht jedoch Spiegel die ihm reflektieren, ob es auch für andere und außenstehende ein gelungenes Werk ist.
Ich habe meine Geschichte veröffentlicht, damit möglichst viele Menschen sie lesen können. Jetzt bin ich wahnsinnig gespannt, was die Leser davon halten, was ihnen gefällt oder sie bewegt und was in ihren Köpfen vorgeht, wenn sie mein Buch lesen. Das erfahre ich aber nun mal nicht automatisch, sondern nur über Rezensionen – deswegen sind sie so wichtig für mich!

Als Autor veröffentlichst du, weil du deine Geschichten mit der Welt teilen möchtest. Rezensionen sind oft die einzige Möglichkeit mit deinen Lesern in Kontakt zu treten. Sie belohnen dich für deine harte Arbeit und spornen dich an weitere Geschichten zu schreiben.

Die Autoren sind auch in einer gewissen Art und Weise neugierig. Niemand will viel Arbeit, Zeit und Geld in ein Werk stecken, das niemand mag. Ohne unsere Rezensionen haben Autoren aber nicht die Chance zu erfahren was wir über ihr Buch denken.
Rezensionen – ganz gleich wie ausführlich sie sind – geben potentiellen Lesern die Möglichkeit, sich leichter für oder gegen ein Buch zu entscheiden. Dabei muss die mitgeteilte Meinung nicht ewig lang sein, ein kurzes Statement, als würde man über das Buch mit einer Freundin reden und ihr knapp berichten, warum (oder warum nicht) sie es lesen sollte, genügt.

Rezensionen sind zum einen für mich wichtig, weil sie Auskunft darüber geben wie ein Buch bei den meisten Lesern ankommt. Sie können die Entscheidung für oder gegen den Kauf eines Buches mit beeinflussen. Zum anderen zeigen sie mir als Autor aber auch, was dem Einzelnen an meinem Buch besonders gefallen hat und was weniger, daraus kann ich für die Zukunft lernen.

Rezensionen sind mir wichtig, weil sie ein direktes Feedback von Lesern sind, die auch anderen Lesern einen ungefähren Einblick in das Buch ermöglichen, weil der Klappentext manchmal einfach nicht ausreicht um eine Kaufentscheidung zu fällen.

Rezensionen sind nicht nur für die Autoren wichtig. Potentielle Leser können durch unsere Rezensionen sehen wie das Buch anderen gefallen hat. Klar sind Meinungen immer unterschiedlich, aber haben wir uns nicht alle schon mal für oder gegen etwas entschieden, weil das eine mehr Sterne, mehr positive Bewertungen hatte, als etwas anderes?
Jede Rezension ist unabhängig und ehrlich (hoffe ich) und damit viel wirksamer als nervige Eigenwerbung. Eine Rezension ist eine Wertschätzung durch den Leser, weil dieser sich intensiv mit der Geschichte beschäftigt.

Konstruktive Kritik ist mir sehr wichtig. Nur so ist es möglich sich weiter zu entwickeln. Allerdings kann man nicht jeden zufriedenstellen und das habe ich auch gar nicht vor. Ich habe ein Team von Menschen, denen ich vertraue und deren Meinung mir sehr wichtig ist. Leider gibt es viele Neider, die meinen mit einer negativen Rezension den Autor und das Buch schlecht machen zu müssen. Da hilft nur ignorieren. Ansonsten trete ich sehr gerne in den Dialog mit meinen Lesern und freue mich immer über ein paar persönliche Wörter zu meinen Büchern.

Wenn man eine Rezension schreibt sollte man aber nicht vergessen, das man ehrlich und konstruktiv bleiben MUSS. Unehrliche Rezensionen sind in meinen Augen ein No-Go!
Auch ich vergebe mal nur 2 oder 3 Sterne, nicht oft, aber es kommt vor.
Ich habe mal den Satz gelesen Das Buch war ganz ok. Aber weil ich die Autorin mag gebe ich trotzdem ganze 5 Sterne. Auch so etwas finde ich von Grund auf FALSCH.
Nicht jeder kennt Autoren persönlich, übers Internet etc. In Rezensionen geht es um das Buch, nicht um die Person die dahinter steckt
Rezensionen sind extrem wichtig für uns Autoren! Ohne Feedback weiß ich ja gar nicht, ob meine Leser zufrieden sind, bzw. ob ihnen etwas fehlt. Kritisches Feedback ist immer eine spitzen Orientierungshilfe und oft sehr inspirierend.

Auch kritische Rezensionen kommen bei Autoren gut an. Klar ist es unterschiedlich wie die Autoren reagieren, aber im Großen und Ganzen hat Isabella Muhr recht. Kritik ist nicht böse gemeint, man nimmt es an und nutzt es als Orientierungshilfe.
Für mich sind Rezensionen wichtig, damit ich weiß, was den Lesern gefallen hat und was nicht. Nur durch ihr Lob oder ihre Kritik können wir Autoren uns verbessern. Außerdem finde ich es toll zu erfahren, was die Leser empfunden haben, ob sie Charaktere mochten usw. Es ist ein tolles Gefühl, zu sehen, dass man Menschen mit seinen Geschichten begeistern kann und macht einen unglaublich stolz. Ich freue mich über jede Rezi, denn auch aus den schlechten kann man meist etwas Gutes ziehen.

Wie ihr lesen könnt, sehen selbst Autoren in Kritik etwas positives, also nehmt kein Blatt vor den Mund und schreibt ehrlich was ihr über ein Buch denkt.
Da bin ich, ehrlich gesagt, zwiegespalten. Sie spiegeln nur die subjektive Meinung eines Einzelnen wider. Trotzdem benötigt ein jeder Autor und ein jedes Buch dieses Feedback. Und Kritik? Gerne, solange sie konstruktiv und nicht beleidigend ist. Auch das ist heutzutage eine Kunst, die leider verloren geht; Kritik vernünftig anzubringen.

Rezensionen sind die Aushängeschilder für uns Autoren. Wer stöbert nicht mal nach neuen Dingen und verlässt sich auf die Bewertungen, dadurch bin ich mehr als einmal zum Kauf angeregt worden. Und damit meine ich nicht einmal rein positive Rezis, auch Kritik ist erlaubt. Feedback trifft auf vielzählige Weise bei uns Autoren ein, aber man darf nicht vergessen, dass man sich lieber öffentlich beschwert als öffentlich zu loben. Positive, sichtbare Statements, das mir etwas gefallen hat, schützt den Autor auch vor Trollen / Hatern. Und begründete Kritik hilft uns, besser zu werden.

Ich unterteile Rezensionen in drei Kategorien: in Lob, Kritik und Nonsens. Erstere sind der eigentliche Lohn eines Autors. Streicheln das Ego und zeigen, dass es gut war, dass man nicht alles hingeworfen hat. Dann gibt es die Kritischen, die sind mir fast am liebsten, denn die zeigen mir meine Schwächen auf, sodass ich an mir arbeiten kann und mich stets weiterentwickle. Und dann gibt es noch die Nichtssagenden, die ohne Inhalt. Die sind es noch nicht einmal wert, dass man sich darüber ärgert, denn denen fehlt ein wichtiger Punkt: das WARUM? Denn nur wenn ein Autor weiß, warum es nicht gefallen hat, kann er versuchen, es zu ändern.

Wenn ihr etwas kritisches schreibt, solltet ihr trotzdem genau darüber nachdenken WIE ihr es formuliert, denn eine weitere traurige Wahrheit dabei ist das wirklich oft beleidigt wird. Kritik? – Ja, aber bitte nicht beleidigend oder unbegründet!
Zu schreiben „Das Buch hat mir einfach nicht gefallen“ ist sicher auch Kritik, allerdings kann man da nichts mit anfangen. Schreibt dazu was und warum euch etwas nicht gefallen hat.
Rezensionen sind für mich wichtig, weil ich die Gewissheit haben will, dass ich nicht umsonst schreibe und dass ich die Leser erreiche. Außerdem erkennt Amazon ein Buch erst als Buch, sobald es 50 Rezensionen hat und bis dahin hängt es in einer undankbaren Schwebe. Kein Autor will sein Buch als Kein-richtiges-Buch abgestempelt sehen

Rezensionen sind für Autoren lebensnotwendig, denn sie erhöhen die Sichtbarkeit (bei Amazon & Co.) und lassen das Buch im Gespräch bleiben (Facebook-Gruppen etc.)

…weil es oftmals eine ungeheure Motivation gibt, weiterzumachen. Und weil es schlicht die Sichtbarkeit erhöht.

Amazon macht für Autoren Werbung und bietet die Bücher breitflächig an, aber erst wenn das Buch 50 positive Rezensionen hat. Außerdem sieht jeder Leser erst mal auf die Bewertung eines Buches, und wenn hier niemand etwas gepostet hat, dann wirkt es so, als sei das Buch nicht gut genug.

Eine traurige Wahrheit! Amazon schränkt genauso die Sichtbarkeit von Büchern ein, wie Facebook die Sichtbarkeit von Seiten wenn die Beitragsreichweite nicht hoch genug ist, aber mit irgendeinem System müssen diese Plattformen ja arbeiten. Sich darüber aufzuregen bringt nichts.
Rezensionen sind für mich sehr wichtig, da ich als Selfpublisher ganz allein das Marketing übernehme. Rezensionen sind eine andere Art von Werbung, die ich sozusagen nicht „kaufen“ kann und die mir einen gewissen Teil der Arbeit abnehmen. Außerdem lese ich gerne Feedback zu meinen Büchern, lächle über positive Anmerkungen und denke über negative nach. Rezensionen müssen auch nicht immer 500-Wort-Texte sein, auch wenn ich diese gerne habe, sondern können auch in nur vier Sätzen die wichtigsten Punkte beinhalten, die einem beim Lesen besonders gefallen oder eben nicht gefallen haben und das ist doch schon viel wert.

Als Selfpuplisher sind viele und gute Bewertungen die einzige Möglichkeit auf das eigene Buch aufmerksam zu machen, da man ja nicht im Buchladen liegt. Ohne Rezis, würde es kein Selfpuplishing mehr geben. Für mich sind Rezensionen mein direkter Kontakt zum Leser und das ist so wichtig und toll.

Selfpublisher… Ja, was soll ich dazu noch sagen? Laura Labas und Greg Walters sagen uns damit wohl bereits alles Wichtige! Ich habe die Selfpublisher und was das überhaupt ist auch erst zusammen mit dem Bloggen „entdeckt“ und was soll ich sagen? Die Bücher der SPLer sind richtige kleine Schätze!
Rezensionen sind mir sehr wichtig, da sie natürlich immer Rückmeldungen von Lesern sind. Man erfährt so, was gut angekommen ist, welche Szenen sie besonders mögen, welche Figuren ihnen am Herzen liegen. Und es ist natürlich auch schön zu hören, dass die Leser Spaß an den Büchern hatten. Das ist ein enormer Antrieb und bedeutet mir sehr viel. Ich sammle auch besonders schöne Briefe und Rückmeldungen in einem Ordner, so kann man sich zwischendurch ein bisschen aufbauen, wenn man mal ein Tief hat. Kritiken lese ich mir natürlich ebenfalls durch und überlege, ob sie gerechtfertigt sind und ich ihnen etwas entnehmen kann.

Rezensionen sind das Lebenselixier jedes Autoren. Sie zeigen nicht nur anderen Lesern, womit sie es bei dem Buch zu tun haben, sie können auch unheimlich motivierend sein! Deswegen freue ich mich über jede einzelne Rezension – ob sie nun eine 3-seitige Abhandlung ist, oder ein paar kleine Zeilen.

Wie Marie Graßhoff schon sagte, Rezensionen sind das Lebenselixier eines Autoren, vorallem aber eines Buches.
Rezensionen sind die ehrlichste Art von Werbung und Feedback, die wir als Autoren erhalten können. Sie sind ein Geschenk, mit dem der Leser unsere Mühen anerkennt und uns ehrt.

Eine Rezension ist für mich die schönste Art herausfinden, was der Leser über mein Buch denkt.

Für mich sind Rezensionen ein Ansporn. Die guten bestärken mich darin weiterzumachen, die schlechten motivieren mich dazu besser zu werden.

Weil sie mich anspornen weiter zu schreiben, zeigen wo ich mich verbessern kann und wo meine Stärken liegen. Und zum Schluss macht es Freude zu lesen, wie das Buch den Lesern gefällt.

Eine Rezension ist für einen Autor ein Dankeschön an seine Geschichte. Eine Motivation genauso weiter zu machen.

Rezensionen bedeuten mir als Autorin unendlich viel, da mir das Feedback meiner Leser sehr wichtig ist. Ich möchte mein Schreiben verbessern und das geht nur, wenn man mir sagt, was ich besser machen soll.

Fakt ist: Wir zeigen den Autoren durch unsere Rezensionen, egal ob Positiv oder negativ, was wir über ihr Buch denken! Rezensionen sind unglaublich wichtig, das Lebenselixier eines Buches – wir Leser sind die Spiegel der Autoren und reflektieren ihnen was sie an ihrem Werk gut gemacht haben und was sie verbessern können.
Wir Leser sind diejenigen die Büchern eine Stimme geben können!
Euch gefällt ein Buch? Dann sagt das auch! Gibt Büchern eine Stimme.
Was ich außerdem noch dazu sagen kann:
Rezensionen müssen nicht lang sein. Ich schreibe unterschiedlich lange. Aber was ich mache: ich verteile meine Rezensionen auf den verschiedensten Plattformen. Meine Rezensionen werden auf meinem Blog veröffentlicht, auf Amazon, Thalia, Weltbild, eBook.de, WasLiestDu?, Leserkanone, Lovelybooks und was mir sonst noch so einfällt! Denn das ist es womit ich Autoren unterstützen kann.
Allen die bis hier her gelesen haben – ich danke euch für eure Zeit und fürs lesen!
Unten findet ihr die restlichen Antworten von weiteren Autoren!
Rezensionen sind wichtig, weil sie ein Stimmungsmesser für Bücherfreunde sind. Sie können Neugierde auf ein Buch wecken oder vorwarnen. Aber in fast allen Fällen regen Sie die Fantasie an. Und sie zeigen dir, dass das Buch auf irgendeine Art und Weise erwähnenswert ist, meistens weil es den Zeitgeist trifft

Rezensionen sind für mich wichtig, weil sie 1. oft die einzige Rückmeldung sind, die man von seinen Lesern bekommt. 2. Man nur so erfahren kann, was gefallen hat oder nicht gefallen hat und 3. schöne Rezensionen einen auch herrlich aus einem Schreibtief holen können. Es gibt nichts, was mehr anspornt. Fünf <3 <3 <3 <3 <3für alle lieben Leser die Rezensionen verfassen.

Also im Grunde sind Rezensionen für Autoren, zumindest für mich, eine Information, wie das Buch beim Großteil der LeserInnen ankommt. Ich schreibe deswegen Großteil, da ja Meinungen bekanntlich auseinander gehen!

Rezis sind wichtig für mich, weil ich Feedback liebe. Ich freue mich wahnsinnig über ein Lob und wachse an einer (konstruktiven) Kritik. Außerdem finde ich Rezensionen wichtig, viele Leser sich mittlerweile an Beurteilungen anderer Leser oder Blogger orientieren und sich davon auch leiten lassen beim Kauf ihrer Bücher. Und wenn es einem Bekannten gefällt … warum dann nicht auch mir

Rezensionen sind mir wichtig, um an den Eindrücken und Gedanken des Lesers teilhaben zu können, nachdem er Gelegenheit hatte meinen Gedanken zu folgen.

Rezensionen sind wichtig für mich, um meinen Schreibstil weiterzuentwickeln. Gerade als Autor lernt man nie aus und es gibt immer etwas zu verbessern. Rezensionen helfen mir dabei zu erkennen, was den Lesern gefallen hat oder wo es noch ein paar Schwachstellen gibt, damit ich es das nächste Mal besser machen kann.

Direkteres Feedback gibt es wohl nicht! Wenn sie gut ist schwebt man im 7.Himmel, schlechte regen natürlich zum Nachdenken an.

Rezensionen sind für mich wichtig, weil sie mir zeigen, ob eine Geschichte bei meinen Lesern ankommt oder nicht. Konstruktive Kritik, ob nun gut oder schlecht, zeigt mir, an welchen Punkten ich mich noch verbessern kann und/oder auf welche Dinge ich beim nächsten Mal achten sollte. Positive Rezensionen sind natürlich ein enormer Antrieb … ohne Motivation keine Produktivität – und ohne Produktitvität keine neuen Geschichten.

Rezensionen sind für mich Motivation. Um weiter zu machen und auch, um es besser zu machen. Überhaupt eine Meinung von Lesern ist Gold wert.

Rezensionen sind für mich wichtig, weil ich so erfahre, wie sich der Leser in meiner Geschichte zurechtgefunden hat. Konnte er meine Helden greifen, sie spüren und verstehen. Und nicht zuletzt haben sie auch die Wirkung einer Motivationsspritze. Deswegen: Danke an alle Lesern und Blogger, die sich die Mühe und Arbeit mit dem Schreiben von Rezensionen machen

Es ist die beste Art und Weise Feedback zu bekommen, es hilft anderen Lesern sich für oder gegen ein Buch zu entscheiden und es ist jedes Mal eine Form der Danksagung an mich von meinen Lesern, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert, wenn das Buch gefallen hat.

 Ebenso möchte ich allen 43 Autoren Danken, die uns möglichst kurz und knapp geschildert haben, was ihnen Rezensionen bedeuten und wie wichtig diese für sie sind! DANKE! <3

Fanny Bechert
Lucy Stern
Cassidy Davis
Mirjam H. Hüberli
Nicole König
Hannah Ben
Valentina Fast
Ewa Aukett
D.C. Odesza und Lexy v. Golden
Pea Jung
Manuela Fritz
Mona Silver
Catherina Blaine
Thomas L. Hunter
Julia Zieschang
Regina Meißner
Corinne M. Spoerri
Greg Walters
Laura Labas
Lana Rotaru
Sandra Berger
Stefan Lange
Anne-Marie Jungwirth
Andrea Bielfeldt
Anna Katmore
Johanna Wasser
Sabine Niedermayr
Felizitas Montforts
Stefanie Hasse
Simona Dobrescu
Anna Moffey
Jennifer Alice Jager
Asuka Lionera
Katrin Gindele
Julia Dessalles
D.L. Andrews
Isabella Muhr
Reinhard Kratzl
Robert Lukasczyk
Sylvie Grohne
Marie Graßhoff
Maya Shepherd
Juliane Maibach

Ruprecht Günther – Autorenvorstellung vom 26.01.2016

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Ruprecht Günther und seine 3 Bücher


Ruprecht Günther, geboren 1954 in Planegg bei München. Fachhochschule für Grafik-Design, Diplom 1982. Danach freiberufliche Arbeit als Grafiker und Illustrator. 1984 Geburt einer Tochter. 1997 die erste Reise nach Brasilien. Weitere Reisen durch das riesige Land folgten, in denen er das Brasilianische Portugiesisch erlernte. 2002 zog er im Dezember nach Salvador da Bahia. 2003 Heirat mit einer brasilianischen Frau. In Salvador Aufbau eines kleinen, aber feinen Post- und Kunstkartenverlages. Seitdem widmet er sich dem Schreiben, Fotografieren und seiner – oft brasilianisch inspirierten – Musik. Mit dem Motorrad durchstreift er die Favelas und dokumentiert das Leben der Menschen mit der Kamera. Im Laufe der Jahre entstanden etliche Kurzgeschichten, sowie einige Romane.
März 2015, „Im Zeichen der Götter“ – ein brasilianischer Krimi um die geheimnisvolle Naturreligion „Candomblé“ und das Leben in den Favelas von Salvador.
März 2015,“Das Bild der Zeit“ – ein Roman um späte Rache, vertauschte Körper, eine schreckliche Aufgabe und machtvolle Bilder.
November 2015, „Der Botschafter des Teufels“, spielt in Lissabon und Angola. In dem Roman geht es um einen angekündigten Tod, dunkle Machenschaften zur Zeit der portugiesischen Revolution und eine dramatische wie folgenschwere Reise nach Angola.
Facebook, „Das Bild der Zeit“: https://www.facebook.com/dasBildderZeit/?ref=hl
Facebook, Autorenseite: https://www.facebook.com/Ruprechtbahia-816368828429997/?ref=hl
Youtube, Lesungen und Songs: https://www.youtube.com/channel
/UCp7FCaQhDhGejMDDRUoXtJQ
Bisherige Bücher:
Der Botschafter des Teufels

Klappentext: Peter Becher, Erster Sekretär an der Deutschen Botschaft in Lissabon, hat neben seiner Karriere nicht viel Raum für anderes. Seine Beförderung zum Rat ist nur noch eine Frage der Zeit. Als er eine DVD findet, die seinen gewaltsamen Tod zeigt, erleidet seine Fassade Risse. Will ihn sein Kollege und Rivale um den Posten als Botschaftsrat bringen? Weiß sein Konkurrent von seiner Vorliebe für farbige Frauen? Peter muss dem Rätsel auf die Spur kommen. Ein diabolisches Spiel zieht ihn in einen Sog dunkler Ereignisse, die bis zu Zeiten der Diktatur Portugals reichen, als Portugal und Angola das Zentrum weltpolitischer Entwicklungen waren. Dramatische Geheimnisse begleiten Peters Flucht vor seinem angekündigten Tod. Welche Schatten der Vergangenheit verfolgen ihn mit dem einzigen Ziel, sein Schicksal zu besiegeln?
Das Buch hat 310 Seiten.

http://www.amazon.de/Botschafter-Teufels-Ruprecht-G%C3%BCnther/dp/9963531385/ref=asap_bc?ie=UTF8
Im Zeichen der Götter
Klappentext:
Salvador da Bahia, Brasilien. Ex-Kommissar João Almeida schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Nachdem ihn seine Frau Janaina verlassen hat, kompensiert er das tiefe Loch in seinem Inneren mit Alkohol und Affären. Eines Tages erhält er Besuch von der attraktiven Mariza Santos. Sie erteilt ihm den Auftrag, ihren angeblich untreuen Ehemann Roberto zu beschatten. João verfolgt ihn quer durch die Stadt bis zur Kultstätte einer Natur­religion. Der verwirrende Kosmos des Candomblé, die in Trance tanzenden, von Orixás beseelten Tänzerinnen und Tänzer ergreifen ihn. Während der feierlichen Zeremonie erkennt ein Priester João als den Mann, der Roberto Santos´ letzte Hoffnung ist: denn dessen Tochter Regina ist entführt worden. João nimmt die Ermittlungen auf. Er erfährt die Geschichte der Galera, Robertos krimineller Bande vor dreißig Jahren in der Favela Boa Vista. Alle Mitglieder der Bande arbeiten mittlerweile in Robertos Firma alle haben sowohl mit ihm als auch untereinander alte Rechnungen offen. Aber nicht nur die Galera hat ihre Geheimnisse. Ungewöhnlich, exotisch, spannend. Exkommissar João Almeda ist eine brasilianische Version des gebrochenen Helden, wie wir sie aus den Romanen von Raymond Chandler oder Dashiell Hammett kennen.
Das Buch hat 340 Seiten.
http://www.amazon.de/Im-Zeichen-G%C3%B6tter-Ruprecht-G%C3%BCnther/dp/3939321621/ref=asap_bc?ie=UTF8
Das Bild der Zeit
Klappentext: Was passiert mit einem Menschen, dessen Geist in einen anderen Körper versetzt wird? Worauf gründet sich unser so sicher geglaubter Eindruck von Identität? Als Sigi Schnitzler, ein begnadeter Kunstmaler, und sein Freund Karl-Heinz in einem Berliner Keller eine mysteriöse Schwarze treffen, ahnen sie nicht, dass bald genau diese Fragen auf sie einstürmen werden. Ohne es zu wissen, sind sie Figuren in einem tödlichen Spiel, dessen Anfänge zurückreichen in das Berlin und Lissabon des Zweiten Weltkriegs. Auch Sigis brasilianische Frau Joana gerät unter die Schatten der Vergangenheit, während ihr Mann um ein Werk ringt, das die Protagonisten in seinen Sog zieht: Das Bild der Zeit. Sigi und Karl-Heinz werden innerhalb weniger Tage von Freunden zu Feinden. Einer von ihnen würde alles tun, um das Spiel weiterzuführen; der andere will es beenden; um jeden Preis …
Das Buch hat 263 Seiten.
http://www.amazon.de/Das-Bild-Zeit-Ruprecht-G%C3%BCnther/dp/3941935194/ref=asap_bc?ie=UTF8
Frage: Hast du ein Vorbild?
Antwort: Die frühen Bücher von Carlos Ruis Zafón; Michail Bulgakow wie überhaupt einige der „Phantastischen Realisten“.
Frage: Hast du noch einen anderen Job neben dem schreiben und wann schreibst du? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?
Antwort: Ich habe einen kleinen Verlag für Kunst- und Postkarten und vermiete an Touristen und „Einheimische“ in Salvador da Bahia. Wenn ich an einem Roman arbeite, schreibe ich konsequent etwa von acht Uhr morgens bis zum Mittagessen, in der „heißen Phase“ oft auch den ganzen Tag bis in die Nacht.
Frage: Wie bist du zum schreiben gekommen und hast du bestimmte „Rituale“ beim schreiben?
Antwort: Ich habe schon seit meiner Jugend geschrieben. Die „Initialzündung“ kam aber erst in Brasilien durch die Fülle der Eindrücke, die auf mich einstürmten – die musste ich einfach aufschreiben – zunächst als Kurzgeschichten; später wagte ich mich dann an die „große Form“ des Romans. In letzter Zeit komme ich aber leider kaum noch zum Schreiben, da die Organisation meiner Reisen und Lesungen sehr viel Zeit verschlingt.
Frage: Kannst du uns erklären was du beim schreiben fühlst? Ob bei Traurigen, Lustigen oder Spannenden Szenen?
Antwort: Ich spüre, dass eine Szene dann wirklich gelungen ist, wenn ich beim Lesen feuchte Augen bekomme.
Frage: Warum hast du dich für die Genres deiner Bücher entschieden? Zu Welchem Genre zählst du deine 3 Bücher?
Antwort: Mich hat schon immer der Phantastische Realismus interessiert. Er unterscheidet sich von Fantasy dadurch, dass die „phantastischen Momente“ nicht Selbstzweck sind, sondern im Dienst der Handlung stehen. Der brasilianische Krimi „Im Zeichen der Götter“ ist insofern eine Ausnahme, als die seltsamen Ereignisse rund um die Naturreligion Candomblé keine reine Fantasie sind, sondern hier in Bahia durchaus möglich wären.
Frage: Wie lange hast du an dem ersten Buch gearbeitet und fiel es dir leichter, das 2. Und 3. Buch zu schreiben? Kamen die Ideen schnell und fließend und was inspiriert dich, hast du eine Muse, Lieblingsorte, Lieblingsmusik.
Antwort: Als ich die ersten zwanzig Seiten von „Im Zeichen der Götter“ geschrieben habe, dachte ich, das schaffe ich nie. Danach wird es leichter und die Ideen kommen immer öfter. Trotzdem ist Schreiben für mich immer ein Mittelding zwischen Euphorie und Masochismus. Meist schreibe ist die erste Fassung eines Buches in ein paar Monaten fertig. Die Feinarbeit dauert dann meist noch Jahre. Die Inspiration kommt – je nachdem, woran ich gerade schreibe – von sehr unterschiedlichen Orten und Dingen.
Frage: Wie aufgeregt warst oder bist du vielleicht sogar noch, dass deine Bücher erschienen ist?
Antwort: Sehr!!!! Das Erlebnis mit den ersten zwei Büchern, die fast gleichzeitig erschienen sind, war ziemlich unglaublich.
Frage: Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?
Antwort: Die Ideen kommen manchmal aus einem einzigen Satz oder sogar einem Wort. Manchmal lag ich in der Hängematte oder saß im Bus, mir fiel ein Wort ein und ich bekam eine Gänsehaut. Dann wusste ich, dass daraus irgendwann ein Roman wird. Die Kraft zum Schreiben kam für mich aus der Notwendigkeit, dass ich ein bestimmtes Thema einfach aufschreiben musste. Und dankbar bin ich sowohl Personen, die mir sehr geholfen haben (wie zum Beispiel beim „Botschafter des Teufels“), aber auch Umständen, die mich zu einem Thema hin geführt haben.
Frage: Kommen dir die Ideen beim schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?
Antwort: Wenn ich an einem Roman dran bin, habe ich immer einen Notizblock dabei. Die besten Ideen kommen mir oft im Bus, wenn er im Stau steht, oder ich wache mitten in der Nacht auf und weiß plötzlich die Lösung für eine knifflige Szene. Manchmal liegt dann der halbe Boden meines Arbeitszimmers voller Zettel.
Frage: Welche Erwartungen hast du noch an deine Bücher und uns, deine Fans?
Antwort: Ich freue mich über jedes ernsthafte Feedback, das heißt, wenn ich spüre, dass sich ein Leser wirklich mit einem Roman, einer Story oder einer These auseinandersetzt!
Frage: Hast du neben dem Schreiben andere Hobbys oder Dinge die du gerne machst?
Antwort: Ja ich fotografiere mit Leidenschaft, vor allem meine zweite Heimat in Salvador da Bahia. Und ich mache Musik (meine Lesungen sind in der Regel musikalisch), oft mit „einem Hauch von Brasilien“, aber auch in vielen anderen Stilrichtungen. Besonders freut es mich, wenn ich bei meinen Lesungen mit anderen Musikern zusammenspiele.
Frage: Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen?
Antwort: Dieses Jahr habe ich auf der Buchmesse in Berlin gelesen, und im Gespräch mit einem Verleger ist ein möglicher Termin in Frankfurt.
Frage: Sind noch andere Bücher, Einzelbände oder eine komplett neue Geschichte in Planung? Werden wir noch mehr von dir zu sehen bekommen?
Antwort: Passend zu meinem brasilianischen Krimi „Im Zeichen der Götter“ erscheint bald im selben Verlag ein Fotoband über Salvador und Bahia, „Zwischen Sternen und Schutt“. Die Bilder zeigen Land und Leute aus der Sicht „von unten“, einer Welt, die vielerorts schon verschwunden ist: Die Poesie der „einfachen Menschen“, die scheinbare Zeitlosigkeit des Interior – des Landesinneren, und die Geheimnisse der Naturreligion Candomblé. Jedes der drei Kapitel wird eingeführt durch ein erklärendes Essay.
Ansonsten habe ich noch ein paar Dinge in petto – aber über ungelegte Eier redet man ja nicht …
Frage: Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.
Antwort: Wie ich vorhin schon erwähnt habe – wenn ich spüre, dass sich jemand ernsthaft mit einer Geschichte oder einer Szene auseinandersetzt und dann vielleicht zu dem Schluss kommt, dass sie ihm/ihr nicht gefällt, finde ich das völlig in Ordnung. Pauschale Kritik, die mehr mit dem Leser als mit mir zu tun hat, finde ich ärgerlich und traurig. Am wichtigsten – egal, ob positiv oder kritisch – ist mir ein produktiver Austausch.
Frage: Schreibst du noch unter anderen Namen?
Antwort: Nein.
Frage: Was ist das schönste das du bisher in deinem Autorendasein erlebt hast?
Antwort: Das schönste sind oft die Lesungen gerade mit wenigen Leuten. In kleinem Kreis habe ich schon die angeregtesten Gespräche und Diskussionen erlebt. Und mich freut Reaktion. Wenn ich lese oder spiele und singe, ist es wunderbar zu spüren, dass ein Zuschauer wirklich mitgeht, seine Augen und Züge sich mit allem, was ich auf der Bühne mache, verändern.
Frage: Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben?
Antwort: Ich lebe ja seit gut dreizehn Jahren in Brasilien und liebe sowohl die Einsamkeit der oft noch recht wilden Natur Bahias, wie auch den chaotischen Trubel seiner Feste. Und ich habe – vielleicht gerade durch den weiten Abstand – entdeckt, wie sehr ich Deutschland, meiner „alten“ Kultur und meinen Freunden verbunden bin.