Lily Konrad Autorenvorstellung vom 17.09.2015

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Schon als Kind liebte Lily Geschichten – die aus Büchern genauso wie die selbst ausgedachten. Ihre ersten „Werke“ waren in Schulhefte geschriebene Indianergeschichten, die sie mit Bildern von Karl-May-Verfilmungen illustrierte.
2002 begann sie, Romane zu schreiben, zunächst allerdings nur für ein paar interessierte Testleser. Ihr Debüt „Staub von den Sternen“ erschien erst gut 10 Jahre später.
In ihren Büchern schreibt Lily vor allem über die Gefühle und Handlungsmotive ihrer Protagonisten. Es ist ihr wichtig, ihren Lesern die handelnden Personen nahe zu bringen, die Charaktere lebensecht und durchschaubar zu machen. Für sie sind Bücher vergleichbar mit Musik: Die geschriebenen Worte sind wie Noten auf dem Papier. Erst wenn die Melodie erklingt, wenn die Geschichte in der Vorstellung des Lesers Formen annimmt, sind die Noten oder Worte zum Leben erwacht und haben ihr Ziel erreicht.
Lily lebt mit ihrer Familie in ihrer Wahlheimat Butzbach, einem kleinen Städtchen nördlich von Frankfurt. Außer Schreiben und Lesen sind ihre liebsten Freizeitbeschäftigungen Stricken von selbst erdachten Motiven, Wandern und Reisen. Sie ist mit Vorliebe am, im oder auf dem Meer, was vielleicht mit ihrem Sternzeichen (Fische) zusammenhängt.
Bisherige Bücher:
Staub von den Sternen
Klappentext: Silvia, Ulrike, Nora und Jenny sind vier grundverschiedene Frauen – mit völlig unterschiedlichen Lebensauffassungen, Wünschen, Erwartungen, Hoffnungen, Träumen. Silvia hofft, sich neu zu verlieben. Ulrike träumt von einer eigenen Familie. Nora sucht das sexuelle Abenteuer, das ihr Mann ihr nicht bieten kann. Und die besonders hübsche Jenny will ihr Leben genießen, nachdem sie endlich der strengen Aufsicht ihres Vaters entkommen ist.
Die Wege dieser Frauen kreuzen sich, als sie es alle mit demselben Mann zu tun bekommen: Robin, der anscheinend jede Frau haben kann, wie es ihm beliebt. Für jede der vier hat das Zusammentreffen mit ihm weitreichende Folgen – doch die sind so unterschiedlich wie die Frauen selbst. Auch Robin stößt an die Grenzen, die das Leben ihm vorgibt: Sein Vater hat ganz eigene Pläne für die Zukunft seines Sohnes. Wird Robin sich fügen, damit er auf der anderen Seite seinen größten Wunsch verwirklichen kann.
Das Buch hat 494 Seiten.
Was andere nicht haben
Klappentext: Im Leben des attraktiven Robin Huth stehen Veränderungen bevor. Dabei hat er alle Hände voll damit zu tun, das Überleben seiner Firma zu sichern. Für dieses Unterfangen versucht er, eine Mitarbeiterin zur Führungskraft aufzubauen. Doch die kollegiale und erfolgreiche Zusammenarbeit wird dadurch erschwert, dass sie ihm plötzlich weit mehr bedeutet. Ob es in dieser Situation wirklich eine so gute Idee ist, ausgerechnet Silvia Augustin als Beraterin in die Firma zu holen, mit der Robin weit mehr verbindet als eine gute Geschäftsbeziehung? Die Autorin Lily Konrad erzählt mit dem Roman nach “Staub von den Sternen” das Leben ihrer Protagonisten auf spannende und einfühlsame Art weiter.
Das Buch hat 557 Seiten.
1001 Angst
Klappentext: Bislang hat die junge Lina ein ganz normales Leben geführt. Doch nun wird sie in einem dunklen Kellerraum gefangen gehalten, gequält, erniedrigt und auf bestialische Weise misshandelt. Wie ist Lina in diesen Keller geraten? Wer ist Sosso? Und was kann ihr neuer Freund Jimmy für Lina tun? Ein spannender Thriller der Autorin Lily Konrad, die Einfühlungsvermögen sowohl für das Opfer als auch in die Täterrolle beweist.
Das Buch hat 141 Seiten.
Frage: Die meisten unbekannten Autoren scheinen einen Brotjob zu haben und dann teilweise auch noch Kinder. Da fragen wir uns: wann wird geschrieben? In jeder möglichen freien Minute? Am Wochenende für ein paar Stunden? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?
Antwort: Ich weiß natürlich nicht, wie andere Autorinnen und Autoren das machen, kann also nur für mich selbst sprechen: Ich habe mir das Fernsehen komplett abgewöhnt und habe dadurch Zeit zum Schreiben gewonnen. Also abends, am Wochenende, auch mal morgens früh vor der Arbeit oder in der Mittagspause und manchmal sogar nachts, wenn ich aufwache und mir gerade etwas besonders Gutes eingefallen ist.
Ich habe auch versucht, mir feste Termine und bestimmte Wortzahlen als Ziele zu setzen – aber das klappt bei mir nicht gut. So macht mir das Schreiben nämlich nicht mehr so viel Spaß – und ich finde, das merkt man beim Lesen der Texte, die auf diese Weise entstanden sind. Daher bin ich wieder umgestiegen auf „ich schreibe immer dann, wenn ich gerade Lust dazu habe“.
 
Frage: Eine etwas gemeinere Frage… Welches deiner Bücher liebst du am meisten? Hast du alle deine Bücher nach Veröffentlichung selbst nochmal gelesen?
Antwort: Ich finde die Frage nicht gemein, aber unmöglich zu beantworten. Warum? Lass es mich mal mit etwas anderem vergleichen: Ich habe drei Kinder. Welches davon liebe ich am meisten? Keines und alle. Jedes ist für sich einmalig und ich bin auf alle drei sehr stolz. Natürlich kommt es vor, dass eines von ihnen gerade im Vordergrund steht. Das bedeutet aber nicht, dass ich die anderen dann weniger lieb habe.
So ähnlich ist es mit meinen Büchern. Jedes ist mir auf seine Art wichtig, und alle drei sind Bücher, die ich selbst gern lesen würde. Denn nur solche möchte ich schreiben.
Nach der Veröffentlichung habe ich meine Bücher nicht noch einmal gelesen, jedenfalls nicht komplett. Ich lese gelegentlich Teile davon. Entweder, weil ich etwas noch einmal ganz genau vor Augen haben möchte, da ich gerade eine Fortsetzung schreibe und die Details stimmen müssen. Oder weil ich passende Stellen für eine Lesung aussuche.
Aber nach dem Schreiben und vor der Veröffentlichung habe ich jedes meiner Bücher wieder und wieder gelesen, immer unter verschiedenen Gesichtspunkten: Sind die Charaktere gut beschrieben und ist ihr Verhalten nachvollziehbar? Sind alle Szenen notwendig, tragen sie zum Handlungsablauf bei? Lässt der Text sich gut lesen oder „holpert“ es? (Für diesen Durchlauf lese ich das Buch laut.) Und das neben den „normalen“ Korrekturdurchläufen. Wenn das Buch schließlich veröffentlicht wird, habe ich es daher bestimmt ein Dutzend Mal gelesen.

Frage: Wie lange hast du an dem ersten Buch gearbeitet und fiel es dir leichter, das 2. und 3. Buch zu schreiben? Was inspiriert dich, hast du eine Muse?
Antwort: An den ersten Büchern habe ich jeweils ungefähr ein Jahr geschrieben. Dann lagen sie lange in der Schublade. Mein allererstes Werk ist bis heute nicht veröffentlicht – vielleicht wird es das nie. Es gibt in jedem Buch Passagen, die mir schwerer fallen als andere. Ich vermute mal, dass sich das nie ändern wird. Die Entstehung von „1001 Angst“ war bislang für mich am schwierigsten, weil dieser Psychothriller ein neues Genre für mich darstellte, für das ein ganz anderes Arbeiten notwendig wurde. Während ich bis dahin mit Mind Maps, Gedankensplittern und nur einem „roten Faden“ und Zeittabellen als Anhaltspunkte gearbeitet hatte, musste ich nun die Handlung komplett durchplanen, einen Kapitelplot erstellen und mir bis ins Detail überlegen, an welcher Stelle ich wie viel verrate…
Was mich inspiriert, ist ganz unterschiedlich. Ein Zeitungsartikel, ein Bild, ein Gesprächsfetzen, den ich irgendwo aufschnappe, eine Melodie. Da ist ein Satz, den ich irgendwo höre oder lese, eine Person, die ich irgendwo sehe, eine Stimmung, die ich wahrnehme – und plötzlich habe ich ein paar Bilder dazu im Kopf. Durch irgendetwas wird ein Gefühl in mir ausgelöst, das dann die Keimzelle für eine neue Geschichte ist. Es kann eine ganze Weile dauern, bevor aus so einem „Keim“ eine Geschichte wird. Ich habe noch etliche davon „rumliegen“ und ständig kommen neue dazu – aber wenn sie gut sind, wird ihre Zeit noch kommen.

Frage: Sind die Bücher alles Einteiler oder folgen noch weitere Teile zu einem der Bücher? Zwei der Bücher hängen ja schon irgendwie zusammen. Kann man diese getrennt lesen, oder sollte man sie in einer bestimmten Reihenfolge lesen?
Antwort: „1001 Angst“ ist definitiv ein Einteiler. „Staub von den Sternen“ und „Was andere nicht haben“ hängen zusammen, denn es geht um dieselben Hauptpersonen. Dennoch sind beide Handlungen in sich abgeschlossen und man versteht sie auch, wenn man nur eines der Bücher liest. Außerdem liegen zwischen beiden Romanen ungefähr 5 Jahre, in denen die Personen sich weiterentwickelt haben. Wenn man in Betracht zieht, beide Bücher zu lesen, sollte man allerdings mit „Staub von den Sternen“ beginnen, sonst wird man zu sehr gespoilert.
Momentan arbeite ich an dem dritten Teil dazu. Zwischen „Was andere nicht haben“ und diesem neuen Band werden diesmal sogar 8 Jahre liegen. Aber wieder wird es ein Buch sein, das man auch getrennt von den anderen lesen kann.
Neben meinen Büchern gibt es von mir auch noch Thriller-Episoden in der Complex West Reihe. (Bislang erschienen: „Ich bin Gott“ und „Eiseskälte“, demnächst wird „Seelenlos“ folgen.) Bei diesen Episoden gibt es keine bestimmte Reihenfolge. Sie sind in sich abgeschlossen, setzen aber wie Puzzleteile ein Gesamtbild zusammen.
Frage: Wie aufgeregt warst du bei deiner ersten Veröffentlichung?
Antwort: Auf einer Skala von 1 bis 10? Ich würde sagen ungefähr 20 J
Es ist immer ein ganz besonderes Gefühl, das eigene Buch in der Hand zu halten. „Staub von den Sternen“ kam genau an meinem Geburtstag aus der Druckerei und ich bin extra abends zum Verlag gefahren, um meine Exemplare abzuholen.
Frage: Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?
Antwort: Nicht ich nehme mir die Ideen irgendwoher – sie kommen zu mir. Ich erlebe etwas oder nehme etwas wahr, das in meiner Gefühlsweilt einen Resonanzboden findet. Und plötzlich habe ich eine Idee im Kopf, die ich dann in Stichpunkten aufschreibe. Meistens fängt es mit einer bestimmten Person an, die ich dann näher kennenlernen will. Wie sieht sie aus? Was ist das für ein Mensch? Was ist ihr Beruf? Wo wohnt sie? Was sind ihre Vorlieben, was mag sie gar nicht? Und so weiter … Dann wende ich mich ihrem Freundeskreis zu, entdecke weitere Personen, die für die Geschichte wichtig sind, und so allmählich wird der Handlungsverlauf für mich sichtbar.
Schreiben ist für mich Entspannung. Wenn es anstrengend wird, also Kraft kostet, läuft irgendetwas schief. Das ist für mich ein sicheres Zeichen, dass ich an dieser Stelle abbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt nach dem Kraftfresser suchen sollte.
Es gibt viele Menschen, denen ich dankbar bin. Zum Beispiel meinem Großvater, der mir die Liebe zum Geschichtenerzählen vermittelt hat. Aber insbesondere auch meinem Verleger Sascha Ehlert. Ohne ihn hätte ich niemals angefangen Thriller zu schreiben. Und es gibt niemanden, mit dem ich so gut Ideen für neue Thriller(episoden) entwickeln kann wie mit ihm. Den Admins von Facebookgruppen, in denen ich meine Bücher vorstellen darf. Menschen wie dir, die sich die Mühe machen, Interviews mit mir zu führen und zu veröffentlichen. Bloggern, die meine Bücher besprechen. Und meinen Leserinnen und Rezensentinnen, die mir durch ihre Rückmeldungen und Empfehlungen Mut gemacht haben weiter zu schreiben. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich einen Kommentar zu meinen Büchern bekomme oder jemand irgendwo eines meiner Bücher empfiehlt. Ich glaube, ich werde so etwas nie als Selbstverständlichkeit betrachten.
Frage: Kommen dir die Ideen beim schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?
Antwort: Beides. Beim Schreiben entwickeln meine Figuren ein Eigenleben. Ich brauche ihnen dann nur zuzuschauen und aufzuschreiben, was sie tun. Manchmal „boykottieren“ sie auch eine meiner Ideen. Wenn ich versuche, trotzdem meinen Kopf durchzusetzen, merke ich ganz schnell, dass da etwas nicht stimmt, dass die Idee nicht zu der betreffenden Person passt. Also lasse ich die Romanfiguren den Handlungsablauf bestimmen.
Um jederzeit neue Ideen aufschreiben zu können, habe ich fast immer etwas zum Schreiben und mein Smartphone dabei.
Frage: Welche Erwartungen hast du noch an die Bücher und uns, deine Fans?
Antwort: Erwartungen habe ich vor allem an mich selbst: Dass ich weiterhin so viel Freude am Schreiben habe, dass ich noch weitere Genres ausprobiere, dass ich noch viele meiner Ideen in Bücher umsetze. In Bezug auf meine Leser und Leserinnen bin ich sehr dankbar, glücklich und auch ein bisschen stolz auf die Anerkennung und Unterstützung, die ich bereits erfahren durfte. Ich hoffe sehr, dass ich euch mit meinen Büchern auch weiterhin Freude bereiten kann und freue mich immer, wenn ich Rückmeldung von euch bekomme.
Frage: Hast du neben dem Schreiben andere Hobbys oder Dinge die du gerne machst?
Antwort: Ich lese gern J – außerdem mag ich reisen, schwimmen, wandern und stricken. Mit meiner Lieblings-Sportart Step-Aerobic musste ich wegen Knieproblemen aufhören, aber ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass ich eines Tages einen gleichwertigen Ersatz dafür finden werde.
Frage: Wirst du dein Buch bzw. deine Bücher auf Messen vorstellen? Frankfurter Buchmesse evtl.?
Antwort: Ich bin seit 2013 jedes Jahr auf der Leipziger Buchmesse zu finden. Außerdem war ich in letzter Zeit gemeinsam mit meiner Verlagskollegin Susanne Esch auf diversen kleinen Buchmessen im Großraum Frankfurt. Das habe ich auch weiterhin vor.
Frage: Sind noch andere Bücher, Einzelbände oder eine komplett neue Geschichte in Planung? Werden wir noch mehr von dir zu sehen bekommen?
Antwort: Aber ja! Ich arbeite an mehreren Projekten: Neben weiteren Complex-West-Episoden schreibe ich an dem dritten Band zu „Staub von den Sternen“ und „Was andere nicht haben“ (Titel verrate ich noch nicht): Robin findet die Liebe seines Lebens, hat es aber nicht gelernt, mit solch tiefen Gefühlen umzugehen. Daher ist er drauf und dran, alles kaputt zu machen. Und auch seine Kinder haben ein Wörtchen mitzureden. Silvia und Nora müssen dagegen mit schweren Verlusten fertig werden und brauchen Hilfe, um darüber hinweg zu kommen. Aber beide sind davon überzeugt, dass das noch nicht alles gewesen sein kann, was das Leben für sie bereit hält. Daneben spielt Silvias inzwischen erwachsene Tochter Laura eine wichtige Rolle: Sie verliebt sich in den rätselhaften, aber äußerst attraktiven Leon.
Allererste Anfänge gibt es außerdem zu etwas ganz Neuem, nämlich meinem ersten Roman mit Fantasy-Elementen. Darin wird es um eine junge Kriminalkommissarin gehen, die über ungewöhnliche Fähigkeiten verfügt. Stück für Stück kommt sie dahinter, warum sie diese Fähigkeiten hat. Gleichzeitig wird ihr bewusst, dass sie in großer Gefahr schwebt und es scheint niemanden zu geben, der ihr helfen kann. Jedenfalls kann sie niemandem trauen… Es wird aber noch eine ganze Weile dauern, bis aus diesen Anfängen ein Roman geworden ist.
 
Frage: Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.
Antwort: Grundsätzlich finde ich Kritik hilfreich und sinnvoll. Ich kann daraus ersehen, welche meiner Ideen gut angekommen sind und welche weniger gut. Außerdem ist es für mich wundervoll, wenn ich in Rezensionen oder Kommentaren lese, dass meine Leser(innen) in meine Geschichten „eingestiegen“ sind, dass sie verstanden haben, um was es mir ging und Spaß daran hatten, mir in die Welt zu folgen, die ich in meinem Buch beschrieben habe. Das rührt mich jedes Mal zu Freudentränen. Auch können Interessenten durch Rezensionen andere Meinungen und Blickwinkel auf das Buch kennenlernen. Und, last not least, durch Rezensionen steigt der Bekanntheitsgrad des Buches.
Negative Kritik, die konstruktiv bleibt, nehme ich sehr ernst. Ich schaue mir die betreffenden Textstellen an und überlege – je nach Kritikpunkten – ob ich sie anders, besser, treffender hätte formulieren können, ob ich sie ausführlicher hätte beschreiben oder im Gegenteil kürzer und prägnanter hätte fassen können Auch wenn ich das bei Büchern, die bereits gedruckt sind, nicht mehr umsetzen kann. Aber ich versuche bei zukünftigen Projekten, das zu berücksichtigen, was kritisiert wurde. Schwierig oder sogar unmöglich wird das aber, wenn es sich dabei um Punkte handelt, die anderen Rezensenten besonders gut gefallen haben oder wenn ich einen Charakter aus dem Buch dafür verbiegen müsste. Es wird wohl niemals gelingen ein Buch zu schreiben, das jedem gefällt. Leider.
Womit ich nichts anfangen kann, sind Verrisse mit Rundumschlägen. Wenn mir jemand beispielsweise schreibt, ich solle an meinem Satzbau oder an meinem Schreibstil arbeiten, ohne konkrete Beispiele zu nennen, habe ich keinen Ansatzpunkt, auf den ich eingehen kann. Dann nehme ich zur Kenntnis, dass diese Person meine Art zu schreiben nicht mag. Weitere Konsequenzen kann ich daraus nicht ziehen.
Generell betrachte ich Kritik – auch die negative – wie eine Art Buffet: Es ist Verschiedenes im Angebot, doch ich entscheide selbst, was ich davon annehme und was ich lieber liegen lasse.
Frage: Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben? Erzähl uns doch, welches Buch du welchem Charakter empfehlen würdest (1001 Angst ist z.B. für mich nichts^^)
Antwort: Etwas Interessantes über mich? Hmmm … Ich stehe nicht gern im Mittelpunkt, höre lieber zu als zu reden, bin eher zurückhaltend und keine Small-Talk-Meisterin.
Meine Überzeugung ist, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg hat und den auch selber finden muss. Freunde und Familie können dabei unterstützen, aber niemals eigene Erfahrung ersetzen. Für mich gilt der Montessori-Satz: „Hilf mir, es selbst zu tun.“
Ich bin Optimistin, mein Glas ist immer halbvoll und niemals halbleer. Daher versuche ich auch immer, das Beste aus jeder Situation zu machen. Ich bin mir absolut sicher, dass es aus jeder Lage einen Weg zu einer Lösung gibt – vorausgesetzt, man will ihn auch finden.
Das spiegelt sich auch in meinen Büchern „Staub von den Sternen“ und „Was andere nicht haben“ wider. Es sind sehr realistische Bücher, die ganz alltägliche Situationen und Probleme schildern. Mir wurde schon öfters bestätigt, dass man die eine oder andere Figur in den Romanen zu kennen glaubt, so wirklichkeitsnah sind sie dargestellt. Wer also gern Geschichten über zwischenmenschliches Miteinander liest, in denen Gefühle, Hoffnungen Träume, Ängste sowie deren Entwicklung und Folgen beschrieben werden, der wird Freude an diesen Büchern haben. Wer ganz in die Geschichten einsteigen mag, wird herzlich lachen und an anderen Stellen ein paar Tränen in den Augen haben.
Liebe und erotische Szenen kommen in beiden Büchern vor, stehen aber nicht im Mittelpunkt des Geschehens, das heißt ich erzähle keine „typischen“ Liebesgeschichten. Wer also „moderne Märchen“ mag, in denen eine Frau ihren Märchenprinzen findet und nach einigen Irrungen und Wirrungen auch bekommt, um danach mit ihm glücklich und zufrieden bis an ihr seliges Ende zu leben – der kommt bei mir nicht auf seine Kosten und sollte sich die Enttäuschung wohl besser ersparen.
„1001 Angst“ wie auch die Complex West Episoden „Ich bin Gott“ und „Eiseskälte“ sind Psychothriller und repräsentieren gewissermaßen meine dunkle Seite. Dem Grundsatz „so realistisch wie möglich“ bin ich auch dabei treu geblieben, denn alle drei Geschichten beruhen auf Tatsachenberichten, Zeitungsmeldungen und Nachrichtensendungen. Grundlage zu „1001 Angst“ waren Berichte über junge Frauen (wie z.B. Natascha Kampusch) die entführt und jahrelang in Kellerverließen gefangen gehalten wurden. Ich habe mich gefragt, was in den Köpfen der Täter vor sich gehen mag und was die Opfer wohl empfinden, was mit ihrer Psyche in der Zeit ihrer Gefangenschaft passiert. Auch bei diesem Buch wurde mir bestätigt, dass es teilweise deswegen so fesselnd und unheimlich ist, weil es die Gedankengänge so logisch und nachvollziehbar erscheinen lässt. Wer also gern spannende Psychothriller liest, wird „1001 Angst“ mögen, während zart besaitete Menschen besser die Finger davon lassen sollten. Auf der anderen Seite habe ich vor allem Wert auf die psychische Komponente gelegt und auf detaillierte Beschreibungen von Grausamkeiten verzichtet. Daher ist es für Splatter- und/oder Horrorfans eher weniger geeignet.

Catherine Granice – Autorenvorstellung vom 05.09.2015

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Catherine Granica wurde 1988 in Bochum geboren.
Nach Abschluss der Realschule besuchte sie das Alice-Salomon-Berufskolleg in Bochum.
Sie absolvierte ein freiwilliges soziales Jahr im AWO Wohnhaus Dortmund, woraufhin sie sich entschloss, eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin zu machen.
Bisherige Bücher:
Sophie und die Kraft des Lichts
Klappentext:

Was würdest du tun, wenn dein Leben auf einmal in Gefahr ist?
Sophie ist 13, als ein neuer Lehrer an ihrer Schule auftaucht und am selben Tag auch ein neuer Mitschüler. Zunächst glaubt sie an einen Zufall, doch kurz darauf stürzt sie von einer Gefahr in die nächste. Und dann erfährt sie von einer Kraft, die ihr ganzes Leben verändert … Fantasy,Freundschaft,Liebe,Angst,Bedrohung
Das Buch hat 120 Seiten.
Frage: Wir fragen uns: wann wird geschrieben? In jeder möglichen freien Minute? Am Wochenende für ein paar Stunden? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?
Antwort: Feste Schreibtermine habe ich da gar nicht. Ich schreibe einfach immer spontan drauf los, wenn ich mal freie Minuten und gerade eine Idee habe. Ob diese dann am Ende was taugt, ist dann ja wieder eine andere Sache… Aber eigentlich versuche ich schon, regelmäßig zum Schreiben zu kommen und wenn es nur ab und zu mal ein kleines Gedicht ist.
Frage: Warum hast du etwas im Genre Fantasy geschrieben und nichts in einem anderen Genre?
Antwort: Ich denke mal vermutlich liegt das hauptsächlich daran , weil ich selber gerne lese und Fantasy eines meiner Lieblingsgenres ist. Außerdem macht es viel mehr Spaß wenn man sich Dinge ausdenken kann die es so im realen Leben gar nicht gibt.
Frage: Wie lange hast du an dem ersten Buch gearbeitet? Kamen die Ideen schnell und fließend und was inspiriert dich, hast du eine Muse?
Antwort: Die Idee kam mir irgendwann mit vierzehn oder fünfzehn Jahren. Als ich fünfzehn war, hatte ich dann auch mit dem Aufschreiben der Geschichte angefangen, was ungefähr ein Jahr gedauert haben muss. Jahre danach lag sie tatsächlich erstmal verschlossen in einer Schublade . Und irgendwie war ich dann einfach so in der Geschichte drin, dass ich nicht mehr aufhören konnte, daran zu schreiben.
Frage: Ist das Buch „Sophie und die Kraft des Lichts“ ein Einteiler oder folgen noch weitere Bücher?
Antwort: Tatsächlich ist noch ein zweiter Teil geplant, angefangen damit habe ich schon. Aber ob und wann dieser erscheint, kann ich noch nicht sagen…
Frage: Wie aufgeregt warst oder bist du vielleicht sogar noch, dass dein Buch nun endlich
erschienen ist?
Antwort: Es ist TOTAL aufregend , irgendwie immer noch Wirklich, ich freue mich immer total, wenn auf amazon eine neue Rezension online geht, wenn jemand auf meinen Lesungen mein Buch kauft , wenn mir jemand eine private Nachricht schickt, wie toll er mein Buch gefunden hat, dass lässt mein Autorenherzchen höher schlagen. Auch jetzt nach einem Jahr noch. Das Tollste ist mir damals auf meiner ersten Buchmesse passiert, in Berlin 2014 als ein Mädchen zielstrebig zu meinem Stand kam und strahlte „Das Buch meinte ich!!!“ Und ihre Mutter hatte mein Buch gekauft! Das Gefühl dabei war einfach nur unbeschreiblich.
Frage: Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?
Antwort: Wahrscheinlich kommen die Ideen dadurch, weil ich selber gerne und viel lese. Nicht , dass ich Ideen klauen würde oder so, aber irgendwie kommen mir dann immer wieder Neue Ideen.
Frage: Kommen dir die Ideen beim schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?
Antwort: Ich sollte tatsächlich mal einen Notizblock dabei haben wenn ich unterwegs bin, da kommen mir oft einige Ideen die ich dann aber, wenn ich zuhause bin, schon wieder vergessen habe . Gut das du mich daran erinnerst… Aber bei meinem jetzigen Buch ist es mir das Erste mal passiert, das beim Schreiben immer wieder Neue Ideen kamen.
Frage: Welche Erwartungen hast du noch an das Buch und uns, deine Fans?
Antwort: Erwartungen habe ich eigentlich keine. Aber ich freue mich natürlich immer wieder wenn jemand, dem mein Buch gefallen hat, auch eine Rezension dafür schreibt und auf amazon veröffentlicht. Oder in irgendeiner anderen Form Werbung machen möchte…dann kann man sich gerne bei mir melden.
Frage: Hast du neben dem Schreiben andere Hobbys oder Dinge die du gerne machst?
Antwort: Na klar. Wie ich schon gesagt habe, lese ich selber auch total gerne und viel. Außerdem habe ich zwei Haustiere, um die ich mich viel kümmere, einen Hund und ein Streifenhörnchen .
Frage: Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen? Kann mich dich auf der Frankfurter Buchmesse antreffen?
Antwort: Da nicht (so bekannt bin ich leider noch nicht *gg*) . Aber am ersten Oktoberwochenende kann man mich auf der Unknown Buchmesse in Essen besuchen. Jeweils am 3.&4.10.2015 im Unperfekthaus, bin ich mit einem Stand vertreten. Das ist direkt gegenüber vom Limbecker Platz. Wer mag, darf mich gerne besuchen .
Frage: Sind noch andere Bücher, Einzelbände oder eine komplett neue Geschichte in Planung? Werden wir noch mehr von dir zu sehen bekommen?
Antwort: Aufjedenfall möchte ich irgendwann mal ein Buch mit meinen Gedichten veröffentlichen….dafür habe ich nur momentan noch zu wenig..
Ansonsten schaue ich einfach mal , was die Zukunft noch bringt.

Frage: Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative?
Antwort: Mit Kritik sollte man umgehen können, finde ich. Auch wenn mal Negative kommt.
Frage: Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben?
Antwort: Dann verrate ich doch noch schnell den Link zu meiner Facebookbuchseite , die gerne geliket werden darf https://www.facebook.com/pages/Sophie-und-die-Kraft-des-Lichts/199294473449087
Was es sonst noch zu wissen gibt??? Hmm mir fällt gerade nichts aufregendes ein *g*.
Wer aber noch Fragen hat, darf mich aber gerne anschreiben.
Und vielen Dank liebe Liza, für die Autorenvorstellung.

[Rezension] Alia Saga (4 Bände) von C.M. Spoerri

Alia – Der magische Zirkel (Band 1)

Klappentext:
Sie beherrscht keines der vier Elemente Wasser, Feuer, Luft oder Erde. Jeder in Altra kann es sie nicht. Da sie demnach zu keiner ansehnlichen Arbeit taugt, wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag als Dienerin in den Magierzirkel von Lormir geschickt. Dort soll sie den Rest ihres Lebens verbringen. Einen Tag vor ihrer Abreise erfährt sie ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird.
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Julia Dessalles – Autorenvorstellung vom 11.08.2015

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Dr. med. Julia Dessalles, geb. 1981.
Brotjob: Ärztin auf einer Kinderintensivstation, seit der Geburt meines Sohnes widme ich mich aber ausschließlich ihm und dem Schreiben.
Mit meinen 3 internationalen Männern (französischer Mann, deutsch-französisches Kind und Islandpferd Pittur) wohne ich an der französischen Grenze.
Bisherige Bücher:
Mein Debütroman Funkenschlag aus der RUBINSPLITTER-Reihe erscheint als Ebook im August 2015 und bald darauf auch als Printversion (Eigenverlag)
UPDATE Das Buch ist mittlerweile im Drachenmond Verlag erschienen

Klappentext:
Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, was du bist. (N. Maciavelli)
Das Überleben einer magischen Welt voll ungezügelter Phantasie liegt in Rubys Hand.
Ausgerechnet sie, Miss Unsichtbar, soll die Prinzessin aus der Prophezeiung sein und die finstere Thyra vernichten.
Wäre da nicht Rockstar Kai mit seinen verdammten Kusslippen, hätte sie längst aufgegeben. Doch auf einmal überschlagen sich die fürchterlichen Ereignisse und die Rettung Salvyas wird zu Rubys Herzensangelegenheit. Wird es ihr gelingen, den Funken zu zünden, der Salvyas Schicksal besiegelt?
Das Buch hat 406 Seiten.
 
Frage: Die meisten unbekannten Autoren scheinen einen Brotjob zu haben und dann teilweise auch noch Kinder. Da fragen wir uns: wann wird geschrieben? In jeder möglichen freien Minute? Am Wochenende für ein paar Stunden? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?
Antwort: Gute Frage. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich während meiner Zeit als Intensivärztin überhaupt zu irgendetwas anderem als arbeiten kam. Ich hatte ja oft keine Zeit zu essen, geschweige denn, eine Geschichte zu schreiben. Aber ich glaube, mit Rubinsplitter ist es so eine Sache, die Story schwelt schon so lange in mir, die MUSS einfach raus. Also jede freie Minute. Mittlerweile schreibe ich vorwiegend Abends oder wenn mein Sohn Siesta macht oder bei der Tagesmutter ist. Ich sehe das als meinen momentanen Beruf an und bin auch sehr konsequent. Das ist sowieso einer meiner ausgeprägteren Charakterzüge, ich bin unheimlich dickköpfig, also muss das Ding geschrieben werden, schlafen kann ich später
 
Frage: Warum hast du etwas im Genre Jugendfantasy geschrieben und nichts in einem anderen Genre? Was gefällt dir an dem Genre?
Antwort: Ich war schon als kleines Kind ein Bücherwurm und mein Vater trug mit seinen kreativen, selbsterfundenen Gute-Nacht-Geschichten von Tilla der Urwaldkönigin, die einen Löwen als Kopfkissen hatte, zu meiner phantastischen Vorliebe bei. Ich lese das Genre selbst bevorzugt und finde es herrlich, meiner Kreativität freien Lauf lassen zu können (auch wenn das meine arme Lektorin oft in den Wahnsinn treibt 😉 )
 
Frage: Wie lange hast du an deinem ersten Buch gearbeitet? Kamen die Ideen fließend und was inspiriert dich, hast du eine Muse, wenn ja, wer oder was ist es?
Antwort: Ich habe ein halbes Leben an diesem ersten Band gearbeitet, obwohl ich ja nahezu wahnhaft schreibe (schnell und ungezügelt). Davor habe ich auch schon Geschichten erfunden und geschrieben, aber nie ernsthaft. Plötzlich kam mir die Idee von diesen bunthaarigen Jungs und einer Welt, die allein mit Phantasie und Gedankenkraft gesteuert wird. Meine Schwester bekam das irgendwie in die Finger und hat mich gezwungen, weiter zu schreiben. Auch später, als der Band zwischenzeitlich 640 Seiten dick war und kein Ende in Sicht hat sie immer an mich geglaubt, also, wenn man so will, ist meine Schwester meine Muse. Richtig professionell wurde das Schreiben erst, als ich meine Lektorin Claudia Winter fand, die mit mir dieses viel zu fette Kamel rückwärts durch das Nadelöhr geprügelt hat. Und jetzt ist es wirklich ein Buch! Unglaublich!
Frage: Kommen dir die Ideen beim schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?
Antwort: Aufgrund meiner früher etwas planlosen Art zu schreiben, ist meine Geschichte aus dem Ruder gelaufen, eben weil ich während des Schreibens einen und dann noch einen … und dann noch den nächsten Einfall hatte. Das machte alles etwas atemlos, wie „ein Ereignis jagt das nächste“. Seitdem ich das Ganze professioneller angehe, das heißt, im Vorfeld anständig plotten, ein Exposé erstellen, die Geschichte gliedern usw, fallen mir zwar immer noch Dinge beim Schreiben ein, aber es wird kontrollierter verarbeitet. Ich habe ein Notizbüchlein (das auch unbedingt hübsch sein muss ich stehe total auf solchen Papier-Flitter) und ich nehme Memos im Handy auf, wenn mir unterwegs eine Idee kommt, aber meistens vergesse ich, das nochmal durchzulesen/abzuhören.
Frage: Ist das Buch „Rubinsplitter – Funkenschlag“ ein Einteiler oder folgen noch weitere Bücher?
Antwort: Ursprünglich hatte ich eine Trilogie geplant, aber beim Schreiben des 2. Bandes stelle ich mehr und mehr fest, dass ich mich nicht so einschränken will. Die Geschichte gibt noch so viel her. Im Moment ist also eine Reihe von 4 Bänden geplant.
Frage: Wie aufgeregt bist du, dass dein Buch bald veröffentlicht wird?
Antwort: GRMBLFZZZSPLSHHHRXXXAH HHHWOWOWOWKRAWALLUNDREMMIDEMMI!!!Ungefähr so.
 
Frage: Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?
Antwort: Ideen kommen von überall her, weil mein Kopf eigentlich ständig im Kreativmodus ist. Sei es beim Autofahren (ja, ich weiß …), wo der Hinterreifen eines Wagens Blätter aufwirbelt und ich mir vorstelle, ich würde hineinfahren und einfach verschwinden, oder ein Wortspiel, das mich zum Lachen bringt. Die meisten Ideen kommen mir mitten in der Nacht und am nächsten Tag verstehe ich dann nicht mehr, was dieses schlaftrunkene Gekritzel auf dem Schokoladenpapier neben meinem Bett soll.
Ich bin vor allem meinem Sohn dankbar, dass er so begeistert über Spaghetti sein kann, dass er gerne und ausgiebig Siesta macht und dass er es nicht seltsam findet, wenn ich ihm und mir laut Texte vorlese. Natürlich auch meinem Mann, weil er mir die Chance gibt, das zu tun, was ich liebe. Und meiner Familie, meinen Eltern, weil sie meine Texte mit Argusaugen korrigieren (Lehrer!) und meiner Schwester für eigentlich alles. Für sie selbst, vor allem.
Frage: Welche Erwartungen hast du an das Buch und uns, deine Fans?
Antwort: Dass es euch Spaß macht! Dass ihr die Jungs und Ruby ebenso ins Herz schließt wie ich und dass ihr wissen wollt, wie es mit der Drachengang weitergeht 😉 Das wäre wundervoll.
Frage: Hast du neben dem Schreiben andere Hobbys oder Dinge die du gerne machst?
Antwort: Ich weiß, wie komisch sich das anhört, aber ich war unheimlich gerne Ärztin und finde die Arbeit mit den Minis ganz toll. Mein Sohn ist auch eine wundervolle Bereicherung in meinem Leben. Ich liebe Musik, singe und spiele Klavier und ein bisschen Gitarre. Mein Islandpferd Pittur kommt manchmal etwas zu kurz, aber er gehört zur Familie und findet es, glaube ich, nicht so schlimm, auf der Weide zu spielen. Ansonsten bin ich an sich ein sportlicher Mensch (voltigieren, turnen, tanzen, snowboarding), ich bin sehr gern draußen und ich male und zeichne viel. Und lesen natürlich! LESEN!!!
Frage: Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen? Frankfurter Buchmesse evtl.?
Antwort: Ich habe fest vor, die FBM heimzusuchen und mich mit so vielen netten Leuten wie möglich zu treffen! Das wird so super, Leute! Kommt!! Kommt alle!!!
Frage: Sind noch andere Bücher, Einzelbände oder eine komplett neue Geschichte in Planung? Werden wir noch mehr von dir zu sehen bekommen?
Antwort: RUBINSPLITTER Bd II ist aktuell in Produktion. Ansonsten habe ich konkrete Ideen zu anderen Fantasyromanen und ich spiele mit dem Gedanken, zwischendurch auch ein wenig genrefremd zu veröffentlichen, da habe ich schon die ein oder andere Story in der Schublade. Z.B. einen Jugend-Medizin-Thriller oder gar eine Chicklit-Romance.
Frage: Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.

Antwort:
Kritik ist für mich, wie für jeden ehrlichen Menschen, schwer verdaulich. Aber ich habe gelernt, sie, sofern sie konstruktiv ist, anzunehmen, eine Nacht darüber zu schlafen und dann nochmal durchzugehen. Ist es einfach nur Geschmackssache? Deutete es auf eine Schwachstelle im Plot hin? Es kommt immer ein wenig darauf an, wie die Kritik formuliert wird, und von wem sie kommt, aber ich versuche sie zu schätzen und anzunehmen. Positive Kritik versetzt mich natürlich in pure Euphorie
Frage: Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben?
Antwort: Gibt es da noch etwas? Ich bin ja so ein wahnsinniger Plappersack, das sprudelt einfach immer alles so aus mir heraus. 😀 Also, ich bin ziemlich quirlig und nervig und rede sehr schnell (auf französisch, mit meinem Mann übrigens noch schneller, als auf deutsch, ja ehrlich, man meint, ich hätte Kiemen!) Ich bin leider etwas unfallträchtig, aber ich kann auch über mich lachen und erzähle mit Vorliebe von meinen Missgeschicken. Ich lache gerne laut und viel und bin generell eher der explosive Typ, wenn mich was aufregt, muss es heraus, dann ist es aber auch wieder vorbei. Kommt nicht immer gut. Egal.
Ich habe Medizin in Würzburg, Limoges, Toulouse und Bordeaux studiert und habe gefühlt die Hälfte meines Lebens auf Korsika, meiner Heimat im Herzen, verbracht.
Ich könnte Euch von meiner wilden Jugend als Sängerin in einer Rockband oder Bartender an einer korsischen Strandbar erzählen, oder vom unaussprechlichen Titel meiner medizinischen Dissertation, aber wer will das schon wissen?

Sylvie Grohne – Autorenvorstellung vom 01.08.2015


Sylvie Grohne verlebte ihre Kindheit und Jugend zwischen Buchdeckeln. Seit damals trägt sie zwei leidenschaftliche Lieben in sich: die Liebe zur Lyrik und die zur Musik. Viele ihrer Texte sind unter dem Namen „Wortfarben“ bekannt, und zusammen mit dem Musiker Per-Anders Kurenbach schreibt sie Songs.
Die Lyrikpreisträgerin hatte mit Vampiren nichts am Hut, bis sich einige von ihnen immer wieder hartnäckig in ihre Träume schlichen und sie nötigten deren Geschichte aufzuschreiben. So entstand „Die Nacht in uns“ und auch der dazugehörige Song „Naked“, denn wer will es sich schon mit Vampiren verscherzen?
Die Homepage der Autorin: www.sylviegrohne.com
Der Song: https://youtu.be/r7PlRHVM9KM
Sonstige Links:
Buchtrailer:
https://www.youtube.com/watch?v=uzLAhxqtZfs&feature=youtu.be
„Naked“ – Der Song zum Buch
https://www.youtube.com/watch?v=r7PlRHVM9KM&feature=youtu.be
Sylvie Grohne auf Facebook
facebook.com/Wortfarben
Das Buch: Wieder einmal ist es der Debüt Roman einer Autorin welchen ich euch heute gerne vorstellen möchte! Sylvie Grohne veröffentlichte erst vor kurzem (07.07.15) ihren Debüt Roman „Die Nacht in uns“
Klappentext:
Es gibt Gefängnisse, die haben keine Gitterstäbe. Amkayas Kerker ist die Einsamkeit, denn ihre Nähe ist tödlich. Die Halbvampirin kann die Bestie in sich nicht kontrollieren und hat die Hoffnung auf eine Liebesbeziehung längst aufgegeben – bis sie Noah, dem Engelsblut, begegnet, dessen Umarmung ebenfalls tödlich ist. Beide können sich der außergewöhnlichen Anziehung des anderen nicht entziehen und kommen sich unerwartet schnell näher; doch ist es eine schicksalhafte Begegnung oder tödlicher Leichtsinn?
Das Buch hat 484 Seiten
Frage: Die meisten unbekannten Autoren scheinen einen Brotjob zu haben und dann teilweise auch noch Kinder. Da fragen wir uns: wann wird geschrieben? In jeder möglichen freien Minute? Am Wochenende für ein paar Stunden? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?
Antwort: Meine beiden Töchter sind inzwischen schon 16 und 21. Geschrieben habe ich meist in der Nacht, da ich die Stille der Nacht mag und mich dann auch viel besser konzentrieren kann, da ich am Tag sehr leicht ablenkbar bin. Zu festen Schreibzeiten konnte ich mich selten durchringen, aber meine Figuren drängen mich auch so immer wieder hartnäckig zum Weiterschreiben.
 
Frage: Warum hast du einen Vampirroman geschrieben und nichts in einem anderen Genre?
Antwort: Das habe ich mir nicht ausgesucht. Ehrlich gesagt, hatte ich mit Vampiren bis dahin nichts am Hut. Amkaya, Ramon und Co haben sich aber hartnäckig in meine Träume geschlichen und mich genötigt ihre Geschichte aufzuschreiben. Auch der Titel des Romans kam mir im Schlaf. Ich wachte eines Morgens auf und wusste, dass der Roman »Die Nacht in uns« heißen würde.
Frage: Kommen dir die Ideen beim schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?
Antwort: Manche Ideen kommen mir im Schlaf, unter der Dusche oder sonstwo und ich beeile mich dann, sie aufzuschreiben. Viele Szenen laufen in meinen Tagträumen wie ein Kinofilm vor meinem inneren Auge ab, und ich versuche dann einfach aufzuschreiben, was ich sehe.
 
Frage: Wie lange hast du an deinem ersten Buch gearbeitet? Kamen die Ideen schnell und fließend und was inspiriert dich?
Antwort: Ich habe an diesem Roman mehrere Jahre lang geschrieben, und aus persönlichen Gründen immer mal wieder längere Pausen eingelegt. Doch die Geschichte um Amy & Noah ließ mich nie los. Geholfen haben mir sicher auch meine eigene Sensibilität gegenüber Licht und Geräuschen und meine Vorliebe für die Nacht.
Frage: Ist das Buch „Die Nacht in uns“ ein Einteiler oder folgen noch weitere Bücher?
Antwort: Das Buch war ursprünglich als Einzelband gedacht, doch ich kann nicht ausschließen, dass es irgendwann noch einen Folgeband geben wird, denn in meinem Kopf geht die Geschichte um Amy, Noah und die anderen natürlich weiter.
Frage: Wie aufgeregt warst oder bist du vielleicht sogar noch, dass dein Buch nun endlich erschienen ist?
Antwort: Unsagbar aufgeregt! Am Tag der Veröffentlichung hatte ich heftigstes Herzklopfen und mir war vor Aufregung sogar richtig übel. Es war ein großartiger Gefühlscocktail aus Freude, Euphorie, Stolz und auch ein bisschen Bangen. Als ich das erste Taschenbuch in den Händen hielt, kamen mir vor Freude tatsächlich Tränen.
 
Frage: Was gibt dir die Kraft dazu, direkt solch ein „dickes“ Buch mit fast 500 Seiten zu schreiben und wem bist du sehr Dankbar für seine Unterstützung?
Antwort: Die Geschichte hat einfach so viele Seiten gebraucht, um erzählt zu werden. In erster Linie danke ich meinen beiden Töchtern und meinem Mann, denn sie standen immer hinter mir. Aber in der Danksagung sind noch eine ganze Menge anderer Leute aufgelistet, denen ich aus den unterschiedlichsten Gründen dankbar bin.
Frage: Welche Erwartungen hast du noch an das Buch und uns, deine Fans?
Antwort: Erwartungen habe ich keine, wohl aber Wünsche und Hoffnungen. Eine Hoffnung ist, dass es möglichst vielen Lesern Freude bereitet die Geschichte von Amy & Noah zu lesen, so wie es mir Spaß gemacht hat, die Geschichte aufzuschreiben.
Frage: Hast du neben dem Schreiben andere Hobbys oder Dinge die du gerne machst?
Antwort: Eine weitere Leidenschaft von mir ist die Musik. Zusammen mit Per-Anders Kurenbach, einem befreundeten Musiker, kreiere ich Songs. So ist auch »NAKED«, der Song zum Buch »Die Nacht in uns« entstanden. Die Lyrics der eindringlichen Liebesballade im Duett stammen von mir. Gesungen haben den Song die israelische Sängerin Infy Snow und der Italiener Antonio Cappiello, so dass sich eine deutsch- israelische -italienische Zusammenarbeit ergab.
https://youtu.be/r7PlRHVM9KM

Frage: Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen? Frankfurter Buchmesse evtl.? Oder planst du lieber erst einmal Blogtouren und lässt es langsam angehen?
Antwort: Ich lasse es langsam angehen und gestehe, dass ich Menschenmassen möglichst meide. Aber wie heißt es so gut: Sag niemals nie!
Frage: Sind noch andere Bücher, Einzelbände oder eine komplett neue Geschichte in Planung?Werden wir noch mehr von dir zu sehen bekommen?
Antwort: Ja, es werden noch weitere Bücher folgen. Im Moment schreibe ich bereits an einer anderen Geschichte.
Frage: Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.
Antwort: Durch negative Kritik kann und sollte man nur lernen, solange sie konstruktiv ist und nicht den Autor persönlich treffen will. Es gibt kaum ein Buch, das nur gute Kritik bekommt. Dafür sind die Menschen, sowie deren Geschmack und Erwartungen viel zu unterschiedlich. Manchmal trifft man auch einfach nur zur richtigen oder zur falschen Zeit auf ein Buch.
Es stecken sehr viel Herzblut und viele Lebensstunden in der Geschichte von Amy & Noah, daher freue ich mich natürlich sehr über positive Kritik, Lob und Begeisterung. Gerade in dieser schnelllebigen Zeit bin ich dankbar für jeden, der sich die Zeit dafür nimmt. Es ist das schönste Geschenk, das man einem Autor machen kann und es ist ein ganz großer Motivationsschub weiterzumachen.

Frage: Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt und herausgefunden haben?
Antwort: Die erste Geschichte, die ich mit 11 Jahren schrieb, ist dem Genre Science Fiction zuzuordnen und handelte von vier Jugendlichen und ihren Weltraumabenteuern mit unterschiedlichen außerirdischen Wesen J
Eines meiner liebsten Bücher ist »Weißer Oleander
« von Janet Fitch.

An Lin – Autorenvorstellung vom 07.08.2015

An Lin wurde 1984 bei Hamburg geboren, lässt sich aber auch gerne von süddeutscher Dorfidylle inspirieren.
Seit ihrer Kindheit beschäftigt die Autorin sich mit Japan. In ihrem Studium der Literatur, Geschichte und Soziologie verfasste sie wissenschaftliche Arbeiten über Nihon, lernte die Sprache und bereiste das Land. Das brachte sie dazu, Japan-Romane für junge Erwachsene zu schreiben. Zuvor skriptete sie für renommierte Häuser wie den Carlsen Verlag Comics und andere Texte im japanischen Stil.
Die Autorin geht gerne mit Freunden in Hamburg Sushi essen, sammelt Manga, joggt leidenschaftlich gern durch süddeutsche Wälder, fährt ein japanisches Elektroauto, bespricht Romane in einem privaten Jane-Austen-Club und leitet in Stuttgart einen Stammtisch für Japan-Interessierte.
Bisherige Bücher:
An Lin hat Anfang Juli 2015 ihr erstes Buch Liebe und Zorn: Im Bann der Shinto-Götter (Mei und Tián, Band 1) veröffentlicht.
Klappentext:
Gefährliche Naturkatastrophen suchen Mei Kunos Wahlheimat Kyoto heim. Noch verrückter ist, dass plötzlich der attraktive Chinese Tián Shén vor ihrer Tür steht und behauptet, vom Donnergott Raijin besessen zu sein. Dieser bestraft die Menschen mit den Katastrophen nach der Umwidmung eines Schreins. Bei dem verzweifelten Versuch, die neue Widmung rückgängig zu machen, kommen Mei und Tián sich näher. Dass sich in dem jungen Mann der dominante Donnergott meldet, wenn sie in seinen Armen liegt, ist nicht Meis einzige Sorge. Das Ende der Unwetter droht auch das Ende ihrer frischen Liebe zu sein – und stellt die Japanerin vor die Entscheidung ihres Lebens.
Die Taschenbuch-Ausgabe hat 348 Seiten.
Frage: Die meisten unbekannten Autoren scheinen einen Brotjob zu haben und dann teilweise auch noch Kinder. Da fragen wir uns: wann wird geschrieben? In jeder möglichen freien Minute? Am Wochenende für ein paar Stunden? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?
Antwort: Also ich persönlich schreibe ja fast rund um die Uhr. Ich bin nämlich freiberufliche Texterin. 🙂 Und auch im Studium schreibe ich meistens wissenschaftliche Arbeiten. Aber, ja, das kreative Schreiben ist dann dran, wenn alles andere erledigt ist. Ich kann mich besser entspannen, wenn ich weiß, dass die anderen Dinge für den Tag abgearbeitet sind. Deswegen schreibe ich tatsächlich meistens abends und am Wochenende an den Romanen.
 
Frage: Warum hast du Paranormal Romance geschrieben und nichts in einem anderen Genre?
Antwort: Ich interessiere mich sowohl für übernatürliche als auch für romantische Geschichten. Da ist Paranormal Romance natürlich die perfekte Mischung. Allerdings habe ich auch vor, beide Genres getrennt zu bedienen.
 
Frage: Kommen dir die Ideen beim Schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?
Antwort: Das eine schließt das andere nicht aus. Vor dem Schreiben fertige ich mir detaillierte Arbeitsunterlagen an. Zwischendurch kommen mir aber auch noch Ideen, die ich mir notiere. Und beim Schreiben kommen dann noch mal andere Einfälle, die den Plan durcheinanderwirbeln. Ein aufregender Prozess!
Frage: Wie lange hast du an dem ersten Buch gearbeitet? Was inspiriert dich, hast du eine Muse, wenn ja, wer oder was ist es?
Antwort: Die Idee kam mir tatsächlich sehr schnell. Zu schnell! Eigentlich wollte ich etwas ganz anderes zu Papier bringen. Aber dann habe ich mir Musik angemacht und hatte plötzlich eine bestimmte Szene aus „Liebe und Zorn“ im Kopf. Schnell kamen mir auch die ganzen Details für die Handlung in den Sinn. Darum musste das andere Projekt erst mal warten. Da ich aber erst meinen Stil finden musste, hat „Liebe und Zorn“ ein Jahr in Anspruch genommen.
Frage: Ist das Buch „Liebe und Zorn – Im Bann des Donnergottes“ ein Einteiler oder folgen noch weitere Bücher?
Antwort: Es wird definitiv Fortsetzungen geben. Band 2 soll im Oktober erscheinen. Aber ich habe auch noch Ideen für drei weitere Fortsetzungen im Kopf. Zwischendurch möchte ich gerne Einzelbände publizieren.
Frage: Wie aufgeregt warst oder bist du vielleicht sogar noch, dass dein Buch nun endlich erschienen ist?
Antwort: Die Bucherscheinung war wirklich ein aufregender Moment in meinem Leben! Vor allem musste ich meine ersten Erfahrungen in Sachen E-Book-Konvertierung und Buchsatz sammeln. Jetzt genieße ich den Umstand, dass mein Buch erhältlich ist, sehr. Es macht mir Spaß, mit Lesern darüber zu sprechen und sogar Taschenbücher zu signieren.
 
Frage: Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?
Antwort: Eine große Inspirationsquelle ist für mich die Musik – und die Bilder, die meine Vorstellungskraft aus ihr macht. Unendlich dankbar bin ich für die Unterstützung durch meinen Freund. Er hat nicht nur großes Verständnis für meine Leidenschaft – er ist auch stolz auf mich und ein begeisterter Fan. Da bringt das Ganze noch mehr Spaß.
Frage: Welche Erwartungen hast du noch an das Buch und uns, deine Fans?
Antwort: Eine gute Frage, muss ich sagen. Ich habe mir durch das Buch Interaktion mit den Lesern erhofft. Und das ist auch schnell eingetreten. Unter dem bisherigen Feedback ist auch viel dabei, das mich besser werden lässt für die Zukunft. Damit hätte ich so flink gar nicht gerechnet. Außerdem hat sich schon ein Verlag bei mir gemeldet und Interesse bekundet. Das habe ich ganz sicher nicht erwartet, aber umso schöner war es dann.
Frage: Hast du neben dem Schreiben andere Hobbys oder Dinge die du gerne machst?
Antwort: Ich gehe gerne in die Natur und bewege mich. Wir haben fast direkt vor der Haustür einen riesigen bergigen Wald. Darin gehe ich gerne wandern oder joggen – mal alleine und mal in Begleitung. Auch Parkour und Hindernisläufe reizen mich. Das ist ein schöner Ausgleich zu der Arbeit drinnen am Schreibtisch.
Frage: Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen? Frankfurter Buchmesse evtl.? Gibt es Veranstaltungen die du planst?
Antwort: Es ist auf jeden Fall geplant, mit „Liebe und Zorn“ auf Messen und Conventions präsent zu sein. Konkret stehe ich auch schon mit einer bestimmten Messe in Kontakt. Allerdings kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mehr dazu sagen. Ich halte über die sozialen Netzwerke gerne auf dem Laufenden.
Frage: Sind noch andere Bücher, Einzelbände oder eine komplett neue Geschichte in Planung? Werden wir noch mehr von dir zu sehen bekommen?
Antwort: Oh ja! Ich habe noch ganz viel vor! 🙂 Ein bis zwei Einzelbände sollen noch dieses Jahr erscheinen. Ich hoffe, das klappt. Sie werden auch wieder in Japan spielen.
Frage: Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.
Antwort: Ich bin immer dankbar und froh, wenn ich kritisiert werde. Kritik bedeutet entweder, dass man etwas dazulernt, oder aber, dass jemand über dich spricht und andere es mitbekommen. Auf jeden Fall macht sich da jemand Gedanken über dich und dein Werk – das ist toll. Man muss nur lernen, konstruktive Kritik von Beleidigungen zu unterschieden. Das kommt mit der Zeit. „Liebe und Zorn“ ist zwar mein erster selbstveröffentlichter Titel. Aber davor habe ich jahrelang für große und kleine Verlage geschrieben. Dadurch kann ich inzwischen mit „Beleidigungsversuchen“ ganz gut umgehen.
 
Frage: Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben?
Antwort: Na ja, man könnte jetzt zum Beispiel fragen, warum ich in den Geschichten diesen durchgängigen Japan-Bezug habe. 🙂 Das liegt an meiner Begeisterung für Manga und Anime, die ich seit über 15 Jahren habe. Daraus hat sich ein allgemeines Interesse für die japanische Kultur entwickelt. Ich habe Sprachkurse besucht, das Land bereist, im Studium Prüfungen zu japanischen Themen abgelegt und viele Fachbücher gelesen. Mein Ziel ist es, mit meinen Büchern etwas zu bieten, das massentauglich und dennoch mal etwas Neues ist.
 

Sabine Niedermayr – Autorenvorstellung vom 28.07.2015

Mein Name ist Sabine Niedermayr und ich bin ein kreativer, gefühlvoller und optimistischer Mensch. Seit meiner Geburt im Dezember 1981 erfüllt Musik, Malerei und die Liebe zum Wort mein Leben.
Aufgewachsen bin ich in Salzburg und der ländlichen Idylle, die die Stadt umgibt.
Nach der Volksschule besuchte ich das Musische Gymnasium und später die Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik, die ich 2001 mit der Matura abschloss.
Bis zum Beginn meiner Karenz 2009 arbeitete ich als Pädagogin in einem Gemeindekindergarten. Neben der Erziehung meiner beiden Kinder widmete ich mich fortan wieder ganz dem Schreiben und 2014 durfte ich meinen ersten Fantasyroman mit dem Titel „Die Beschützerin der Erde“ in Händen halten. Das schriftliche Ergebnis von Hingabe und Leidenschaft, ein lang gehegter Traum.
Mein zweites Werk mit dem Titel „Engelsmacht“ erschien im Elvea Verlag.
Aktuell arbeite ich an weiteren Romanen und übernehme zudem Aufträge für Illustrationen von Kinder- und Bilderbüchern. Damit habe ich mir meine zweite Leidenschaft zum Beruf gemacht.
Die individuelle Umsetzung und Zusammenarbeit mit den Autoren ist eine Bereicherung für mich und erfüllt mich mit Freude. Zu sehen, wie eine Geschichte wächst und lebendig wird, ist ein wundervoller und kreativer Prozess. Ich blicke gespannt in die Zukunft und freue mich auf alles, was das Leben für mich noch bereithält.

Bisherige Bücher:
Im März 2014 (26. März 2014) wurde bereits ihr erstes Buch „ Die Beschützerin der Erde“ über den novum pro Verlag veröffentlicht. Laut eigener Aussage der Autorin „Das schriftliche Ergebnis von Hingabe und Leidenschaft, ein lang gehegter Traum.“ Sowas hört man doch gerne!
Klappentext: Das Schicksal einer jungen Frau und die Erfüllung einer uralten Prophezeiung …
Im Wartebereich des Bahnhofs beobachtet Elise den Überfall auf einen alten Mann und trifft eine Entscheidung, die ihr ganzes Leben verändert. Anstatt wegzulaufen, hilft sie ihm und wird selbst zum Opfer. In die Enge getrieben und geschlagen, stürzt sie unglücklich von der Bahnsteinkante, verliert sich in der Schwärze der Bewusstlosigkeit und erwacht wenig später in einem Krankenhaus. Von diesem Zeitpunkt an ist alles anders. Sie entdeckt Fähigkeiten an sich, die unmöglich real sein können. Inmitten dieses Chaos tritt ein Mann, der seine wahre Identität verschweigt. Bei der verzweifelten Suche nach der Lösung all dieser fantastischen Ereignisse kommt Elise einer Legende auf die Spur …
Das Buch hat 166 Seiten.
Am 01.Juli 2015 ist ihr zweiter Fantasyroman „Engelsmacht“ über den Elvea Verlag erschienen!
(Und hier nochmal danke für das signierte Exemplar welches ich möglichst bald lesen werde !)
Klappentext:
Kate ist gerade einmal siebzehn und ihr Leben besteht zu einem großen Teil aus der Bewältigung ihres Schulalltages und darin, sich mit ihren Freundinnen zu treffen.
Dieses vermeintlich einfache und unbeschwerte Leben wird zunehmend durcheinander gebracht, als sich seltsame Erscheinungen und Begegnungen in Kates Leben drängen.
Ausgerechnet jetzt gesteht ihr der Freund ihrer Kindheit seine Liebe.
Gefühle, die sie nicht erwidert und die ihre Beziehung auf eine harte Probe stellen.
Hinzu kommt, dass Veränderungen auf der Erde ihren Anfang nehmen, Berichte über Naturereignisse und Katastrophen sich mehren, eine düstere Stimmung den Planeten einhüllt.
Auswirkungen, die sie am eigenen Leibe zu spüren bekommt und sie nach Antworten suchen lassen, die offenbar nur ein Priester ihr geben kann.
Aber sind rätselhafte Inschriften, die Visionen eines verwirrten Mannes und das Auftauchen von sonderbaren Gestalten wirklich Zeugnis eines nahenden Unterganges?
Das Buch hat 332 Seiten
Frage: Die meisten unbekannten Autoren scheinen einen Brotjob zu haben und dann teilweise auch noch Kinder. Da fragen wir uns: wann wird geschrieben? In jeder möglichen freien Minute? Am Wochenende für ein paar Stunden? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?
Antwort:
Einen Brotjob habe ich natürlich auch. Ich bin gelernte Kindergartenpädagogin, doch zur Zeit bin ich noch bei meinen kleinen Kindern zu Hause und genieße die Zeit mit ihnen. Dank meiner Bücher und den Illustrationsaufträgen kann ich mir diesen „Luxus“ leisten.
Frage: Warum hast du einen Fantasyroman geschrieben und nichts in einem anderen Genre?
Antwort:
Ich hatte schon immer eine rege Fantasie und liebe Geschichten, die mich in eine andere Welt entführen. Da war es eigentlich nur naheliegend, dass ich selbst auch in diesem Genre schreibe. Meine beiden ersten Romane basieren auf Manuskripten, die ich bereits mit 17 verfasst habe. Schon damals hatte ich den Wunsch, dass meine Werke einmal veröffentlicht werden.
Frage: Wie lange hast du an dem ersten Buch gearbeitet und fiel es dir leichter, das 2. Buch zu schreiben?
Antwort:
Ich habe mit meinem ersten Buch begonnen, da war meine Tochter gerade einmal zwei Jahre alt. Dazu muss ich folgende Geschichte erzählen:
Wie oben bereits erwähnt basieren meine beiden ersten Bücher auf früheren Manuskripten. Diese hatte ich in einer eigenen Box zusammen mit meinen Gedichten und weiteren Ideen verwahrt. Beim Siedeln jedoch ging besagte Box verloren und das war wirklich sehr traurig für mich. Ein Stück Lebensgeschichte, ein Teil von einem selbst, der einfach verschwunden ist.
Also habe ich eines Tages den Entschluss gefasst, alles neu aufzuschreiben. Anfangs kam mir gar nicht in den Sinn meine Romane wirklich zu veröffentlichen, erst als ich beinahe fertig war, habe ich mir Gedanken dazu gemacht. In dieser Zeit kam mein Sohn auf die Welt und die Schwangerschaft war leider sehr kompliziert, so dass mein „Projekt“ in dieser Zeit ruhte. Nach knapp 1 Jahr war mein Roman dann fertig und mein Traum hatte sich erfüllt. Von da an hat mich die Schreibsucht wieder richtig gepackt und mein zweiter Roman war in etwa 5 Monaten fertig. Jedes Projekt ist ein wenig anders, aber man gewinnt an Erfahrung und Tempo. Aktuell arbeite ich am vierten Buch und es wird bestimmt nicht das Letzte sein.
Frage: Ist das Buch „Engelsmacht“ ein Einteiler oder folgen noch weitere Bücher?
Antwort:
„Engelsmacht“ ist ein Einteiler, wie auch mein Debüt „Die Beschützerin der Erde“ und das dritte Buch, das sich bereits im Lektorat befindet. Zumindest ist es jetzt erst einmal so geplant. Es wäre durchaus möglich, daraus eine Trilogie zu machen.
Frage: Wie aufgeregt warst oder bist du vielleicht sogar noch, dass dein Buch nun endlich
erschienen ist?
Antwort:
Eine gewisse Aufregung ist immer dabei. Es ist einfach wunderschön sein fertiges Werk in Händen halten zu können.
Frage: Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, Fantasyromane zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?
Antwort:
Die Ideen dazu schwirren in meinem Kopf herum, ich brauche sie eigentlich nur noch aufzuschreiben. *lach*
Kraft gab und gibt mir immer meine Familie. Sie ist meine Stütze, mein Halt und das Wichtigste, das ich im Leben habe. Ihr gilt auch mein größter Dank.
Ich durfte aber auch so viele Menschen durch meine Arbeit als Autorin und Illustratorin kennenlernen, die mir inzwischen sehr viel bedeuten. Autorenkolleginnen und Kollegen, sowie Leser und Leserinnen, die inzwischen zu Freunden wurden. Ich könnte dir hier eine Liste anhängen, die würde aber den Rahmen sprengen. *lach*
Frage: Kommen dir die Ideen beim schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?
Antwort:
Die Ideen fliegen mir meist einfach zu. Besonders gerne dann, wenn meine Gedanken ein wenig abschweifen können und das geht sehr gut beim Putzen. *lach* Aber auch wenn ich vor dem PC sitze oder einfach mal meinen Kindern beim Spielen zusehe. Ich habe immer irgendwo einen Block rumliegen und da werden die Ideen schnell hingekritzelt, bevor sie wieder verschwinden.
Frage: Welche Erwartungen hast du noch an das Buch und uns, deine Fans?
Antwort:
Ui, Erwartungen….Das hab ich mir abgewöhnt. *lach*
Nein, also richtige Erwartungen hatte ich eigentlich nie. Ich habe die Geschichten ja eigentlich für mich geschrieben. Sie nun mit anderen teilen zu dürfen…was will ich mehr? Ich freue mich jedes Mal über Rückmeldungen (auch Rezensionen *wink mit dem Zaunpfahl* Hihihi), wenn mich meine Leser erreichen und ich mit meinen Geschichten berühren konnte.
Frage: Hast du neben dem Schreiben andere Hobbys oder Dinge die du gerne machst?
Antwort:
Eine Menge, aber die Zeit ist leider sooooo begrenzt. Als Illustratorin habe ich ja nun auch mein zweites Hobby zum Beruf gemacht. Außerdem lese ich natürlich gerne, verbringe Zeit in der Natur oder gehe schwimmen. Kino ist auch so eine Macke von mir. *lach*
Frage: Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen? Frankfurter Buchmesse evtl.?
Antwort:
Die Frankfurter Buchmesse ist dieses Jahr ganz fest eingeplant. Werde eingeflogen *zwinker*
Die Anreise per Zug dauert sehr lange (komme ja aus Österreich), da nehme ich den Flieger und hüpfe mal rüber. Darauf freue ich mich wirklich schon sehr.
Frage: Sind noch andere Bücher, Einzelbände oder eine komplett neue Geschichte in Planung?
Werden wir noch mehr von dir zu sehen bekommen?
Antwort:
Ja! Unbedingt! *lach* Mein drittes Buch befindet sich bereits im Lektorat und am vierten Roman schreibe ich auch schon ganz fleißig. Es sind alles Einzelbände, wobei ich schon über eine Reihe oder Trilogie nachgedacht habe. Kommt Zeit, kommt Rat.
Frage: Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.
Antwort:
Ich bin es als Pädagogin gewöhnt mit Kritik umzugehen, wobei ich da eigentlich immer sehr viel gelobt werde, was mir manchmal richtig peinlich ist. *lach* Kritik bringt einem weiter, egal welcher Art, solange sie nicht beleidigend ist und daher nehme ich sie dankbar an.
Frage: Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben?
Antwort:
Hmmmm….Mal ein paar Dinge über mich, die kaum jemand weiß…
Ich habe in der Schule an einem einjährigen Kurs „Filmproduktion“ teilgenommen, sehr interessant. War da Schauspielerin und durfte in die Filmwelt reinschnuppern.
Ich habe zudem Segeln und Tennis gelernt und mir wird schlecht beim Autofahren. Ganz übel sind auch die vielen tollen Fahrgeschäfte auf Kirtagen und Co. Wenn jemand mal sehen will wie ich grün und weiß zugleich werde….*lach*
Ich kann reiten und Gitarre spielen und ich liebe Schokolade!
So, das war eigentlich alles, was es über mich so zu wissen gibt.
Ich bedanke mich für das Interview und wünsche euch allen einen herrlichen Sommer!

Isabella Muhr – Autorenvorstellung vom 31.07.2015

 

Isabella Muhr – Jahrgang 1984 – ist in Moosburg an der Isar geboren und aufgewachsen. Sie lebt seit 2001 in München und verdient dort ihre Brötchen als staatlich anerkannte Erzieherin. Zusammen mit ihrem Mann, ihrem Sohn und ihrer Katze bewohnt sie aktuell den Stadtrand von München. Nachts, wenn sie sich unbeobachtet fühlt, läuft sie in kitschig bedruckten Fleece Schlafanzügen durch die Wohnung und löffelt dabei Unmengen an Schokopudding in sich hinein (aber bitte nicht weitersagen!).
www.facebook.com/isabellamuhrofficial
www.totallyindie.de
Bisherige Bücher
Isabella Muhr hat im April 2015 ihr erstes Buch „Reine Kopfsache!?? – Glück ist keine Frage der Logik“ über den Books on Demand Verlag veröffentlicht! Unter anderem ist Isabella Mitglied bei den Totally Indie (http://totallyindie.jimdo.com/wer-wir-sind/isabella-muhr/) und Das Autorensofa. Mit letzteren ist sie auch auf der Frankfurter Buchmesse mit einem eigenen Stand vertreten sein.
Ihre Autorenseite findet ihr unter folgendem Link
https://www.facebook.com/isabellamuhrofficial
Klappentext:
Lilith und ihre Gedankenwelt sind hochgradig kompliziert, widersprüchlich, können mega anstrengend sein und sind vor allem eines: herrlich menschlich! Das Chaos in dieser kleinen Welt wird perfekt, als Sebastian sie überraschend bittet, ihn zu heiraten. Statt wohliger Zufriedenheit schleichen sich Unsicherheit und Selbstzweifel in ihr Unterbewusstsein. Von diesem Augenblick an beginnt sich das Gedankenkarussell in ihrem Kopf zu drehen, so dass Lilith nicht schwindlig, sondern speiübel wird. Wird sie es rechtzeitig schaffen, ihrem Kopf einen Maulkorb zu verpassen und auf ihr Herz zu hören, bevor sie sich die Chance auf das ganz große Glück verbaut? Eine Geschichte über den Versuch, seinen Platz im Leben zu finden, Sinn von Unsinn unterscheiden zu lernen und das eigene Bauchgefühl über den gesunden Menschenverstand zu stellen. Chaotisch, schräg und erfrischend anders – dieses Buch passt in keine Schublade!
Das Buch hat 440 Seiten.
 
Frage: Die meisten unbekannten Autoren scheinen einen Brotjob zu haben und dann teilweise auch noch Kinder. Da fragen wir uns: wann wird geschrieben? In jeder möglichen freien Minute? Am Wochenende für ein paar Stunden? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?
Antwort: Die Schreibzeiten sind bei uns klar geregelt. Sonntag/Montag und Donnerstag ab zwanzig Uhr übernimmt mein Mann die Kinder (bringt sie ins Bett usw) und ich darf mich hinter dem Schreibtisch verschanzen

Frage: Warum hast du einen Liebesroman geschrieben und nichts in einem anderen Genre? Was fasziniert dich am schreiben?
Antwort: Ich muss gestehen, dass mein Buch kein typischer Liebesroman ist. Es geht eher um die Zeit nach Schulabschluss und Ausbildung, wo man sich noch einmal ganz neu kennen lernt und tief durchatmen kann, um sich zu überlegen, was man jetzt aus seinem Leben machen will und wieso. Bei Lilith ist das eben die Beziehung zu ihrem Freund Sebastian.
Was ich am Schreiben so sehr liebe, ist die Tatsache, das ich auf diese Weise mit meinen Mitmenschen in Kontakt treten und sie an meinen Gedanken teilhaben lassen kann.

Frage: Wie lange hast du an dem ersten Buch gearbeitet? Kamen die Ideen schnell und fließend und was inspiriert dich, hast du eine Muse und wenn ja, wer oder was ist dies?
Antwort: Puh lange!! Die ersten Ideen zu dem Buch sind 2009 entstanden. Ich hatte zwischendurch immer wieder sehr lange Schreibpausen, weil mein erster Sohn auf die Welt gekommen ist und ich danach die Doppelbelastung Kind und Beruf meistern musste. Der Roman lebt von vielen einzelnen Themen, zu denen ich mir Gedanken gemacht habe. Inspiriert wurde ich dazu vor allem durch meine Arbeit mit Kindern und Eltern. Kinder haben einen ganz anderen Blick auf die Dinge, als Erwachsene, das ist sehr spannend. Leider bin ich niemand, der schnell und in einem Rutsch schreiben kann, weil mein Perfektionismus mich dazu zwingt an jedem Satz so lange herumzubasteln bis er mir gut genug erscheint. Ist ne Kopfsache (haha Wortspiel)

Frage: Ist das Buch „Reine Kopfsache!??“ ein Einteiler oder folgen noch weitere Bücher?
Antwort: Es wird ein Einteiler bleiben. Ich bin ein Fan von Abwechslung! Mein nächster Roman geht in eine ganz andere Richtung…

Frage: Wie aufgeregt warst oder bist du vielleicht sogar noch, dass dein Buch nun endlich erschienen ist?
Antwort: Ich war völlig aus dem Häuschen! Mein Mann rollt immer noch mit den Augen, wenn das Thema Erstveröffentlichung auftaucht 😀 . Es war ein großer Traum von mir, der endlich wahr geworden ist und jetzt, wo ich eigentlich erreicht habe, was ich wollte (nämlich zu meinem 30sten Geburtstag einen Roman veröffentlicht haben), kann ich garnicht mehr mit dem Schreiben aufhören.
 
Frage: Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?
Antwort: Vor allem aus meinen zwischenmenschlichen Beziehungen ziehe ich sehr viel Inspiration für meine Geschichten. Die Unterschiedlichkeit jedes einzelnen ist faszinierend für mich und bietet mir jede Menge Stoff für neue Geschichten. Wenn mich Zweifel plagen, ob das Schreiben die ganze Mühe wert ist, dann setze ich mich manchmal hin und lese alte Sachen von mir. Zu sehen, dass ich doch schon mehr geschafft habe, als ich mir zugestehe, ist eine große Motivationsspritze für mich. Mein Mann ist in dieser Hinsicht eine große Unterstützung, denn er hält mir immer den Rücken frei, wenn ich Zeit zum Schreiben haben will und er hat mich auch erst dazu ermutigt, das Mammutprojekt vollständiger-Roman wirklich anzupacken.

Frage: Kommen dir die Ideen beim schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?
Antwort: Meine Ideen “überfallen” mich zu den unmöglichsten Tages- und Nachtzeiten, weshalb mein Handy randvoll mit wirren Sprachmemos ist
 
Frage: Welche Erwartungen hast du noch an das Buch und uns, deine Fans?
Antwort: Ich hoffe, dass es viele Menschen zum Nachdenken und Lachen bringt, dass es sie berührt und unterhält. Reine Kopfsache!?? ist ein Buch, das man auf keinen Fall zu ernst nehmen sollte. Ich habe es geschrieben, um zu unterhalten. Was meine Fans angeht, so freue ich mich immer über Feedback. Und damit meine ich jede Art von Feedback. Ich bin ein Fan von Kritik denn ich lerne gerne dazu!

Frage: Hast du neben dem Schreiben andere Hobbys oder Dinge die du gerne machst?
Antwort: Ich liebe es, richtig pappsüsse Sachen zu backen! Die meisten Kuchen, die man im Laden kaufen kann, haben es einfach nicht drauf… Und im Winter häkle ich unheimlich gerne. Unser Keller ist voller nicht-benutzter Mützen 😀 .
 
Frage: Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen? Auf der Frankfurter Buchmesse wirst du ja auch vertreten sein! Hast du sonst noch etwas in Planung?
Antwort: Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall noch auf der Leipziger Buchmesse vertreten sein. Jede weitere Planung werde ich dann von den Verkaufszahlen abhängig machen. So viel Spaß das Ganze auch macht, ist es leider auch eine Kostenfrage.

Frage: Sind noch andere Bücher, Einzelbände oder eine komplett neue Geschichte in Planung? Werden wir noch mehr von dir zu sehen bzw. zu lesen bekommen?
Antwort:Auf jeden Fall! Im Moment braucht mein zweiter Sohn (10 Wochen alt) noch viel Zeit, aber sobald ich wieder mehr Luft habe, lege ich richtig los. Es wird wieder ein Liebesroman sein, in dem allerdings das Thema Freundschaft und Treue eine zentrale Rolle spielt. In meiner Schreibtischschublade schlummern noch ein Thriller und ein Fantasy-Dreiteiler, mal sehen, wann ich die in Angriff nehme…
 
Frage: Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.
Antwort: Ich freue mich immer über Konstruktive Kritik denn ich lerne gerne dazu und lerne mein Buch vor allen Dingen gerne durch die Augen der Leser neu kennen. Ich bin jeden Leser dankbar, der sich die Zeit nimmt, sich aktiv mit meinem Werk auseinander zu setzen. Mit “nur gut” bzw “nur schlecht” kann ich nicht viel anfangen.

Frage: Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch Interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben?
Antwort: Hm… also ich bin ein großer Familienmensch. Meine Kinder bedeuten mir alles! Ich liebe Tiere, besonders meinen kleinen Stubentiger. Ist nicht sehr spannend, macht aber unheimlich glücklich 🙂.
Wer mich noch besser als Autorin kennenlernen möchte, der kann sich gerne einen Beitrag von mir auf meiner FB-Seite durchlesen, den ich für einen Philo-Slam geschrieben habe (ich will ja nicht angeben, aber damit habe ich gewonnen…). Ansonsten schreibe ich immer mal wieder für die Indie-Autor-Challenge Kurzgeschichten. Diese sind auch auf meiner Seite zu finden.
Ich bin ein Mensch, der die Dinge nicht so ernst nimmt, unheimlich gerne lacht (ich bin ein großer Kerstin Gier-Fan!) immer eine Aufgabe braucht in die er sich stürzen kann und der mehr Schlaf braucht, als ein dreijähriger. Zusammengefasst bin ich eine zuckersüchtige, Schlafmütze 😉
Mein Buch gibt es bei Amazon, ibooks, ebooks, hugendubel, thalia und co. Wer ein signiertes Exemplar haben möchte – gerne eine Private Nachricht über Facebook an mich! 🙂

Vorstellung vom 31.07.2015