
Klappentext
Was ist weißgrau und stört beim Essen? Ein mysteriöser Nebel, der den Weltuntergang mit sich bringt.
Glücklicherweise gibt es das berüchtigte Trio ›Die glorreichen Sieben‹! Wenn sich jemand mit magischen Dingen auskennt, die Menschen in Tiere verwandeln und im ganzen Land Chaos anrichten, dann diese kampferprobten Gefährten. Deshalb nehmen sich der verschlagene Halbling Dan, die neugierige Gnomin Orla und die mürrische Hochelfin Alea der Aufgabe an, ihre Heimat Fallopia vor der Zerstörung zu bewahren. Dass sie dabei von einem sogenannten Auserwählten begleitet werden sollen, scheint kein Problem zu sein – bis sie ihm gegenüberstehen. Kendrick ist vieles – unter anderem ein arroganter Vollpfosten und aufgeblasener Möchtegernkrieger –, aber sicher kein Held.
Leider müssen sie trotzdem mit ihm vorliebnehmen, Wunschkonzerte gibt es nur bei Barden. So zieht die vierköpfige Truppe los, um ein uraltes Siegel in der Kaltwüste zu ersetzen, dessen Beschädigung diesen verheerenden Nebel erst ausgelöst hat. Nichts ahnend, dass die Erneuerung des Artefakts ein hohes Opfer fordern wird …
Meine Meinung
Es war ein wahres Fest, gemeinsam mit den glorreichen Sieben durch die faszinierende Welt von Fallopia zu reisen und ihre Geheimnisse zu entdecken. Bereits bekannt für seine düstere Fantasy, bewies Jamie L. Farley mit diesem Buch sein Talent auch für leichtere Fantasy-Elemente. Die Geschichte war nicht nur unterhaltsam, sondern auch amüsant, spannend und vor allem vielseitig. Besonders charmant waren die Anspielungen auf die Gamingwelt, die mich immer wieder zum Schmunzeln brachten, denn ich gestehe: auch ich renne in Videospielen gerne durch die Städte und erledige ALLE Quests (ein Gruß an Kendrick) 🤣
Die bunte Mischung an Charakteren, darunter eine Gnomin, ein Halbling und eine Hochelfe, bildeten einen wilden, aber perfekt harmonierenden Mix, der an die epische Gefolgschaft aus „Herr der Ringe“ erinnerte. Ergänzt wurden sie durch tierische Gefährten wie ein Frettchen, ein Pseudodrache und ein weißer Elch, die meinen persönlichen Favoriten darstellten und die Geschichte um zusätzlich bereicherten.
Besonders hervorstechend war Orla mit ihrer aufgeweckten und neugierigen Art, während Alea, trotz oder gerade wegen ihrer Erfahrungen, mit einer Selbstreflexion und inneren Konflikten aufwartete, was sie äußerst greifbar und menschlich machte.
Zu Beginn mochte Kendrick wie der größte Idiot erscheinen, ein Held, der mehr das Rampenlicht suchte als wirklich zu helfen. Doch im Verlauf der Geschichte begann er sich allmählich zu entwickeln und zu wachsen.
Dan hingegen war der liebenswerte der Truppe, dem man trotz seiner diebischen Ader einfach nie böse sein konnte.
Die Reise durch das Land Fallopia war gespickt mit unvorhersehbaren Herausforderungen und begleitet von einem undurchsichtigen Gegenspieler, der uns immer wieder mit neuen Tricks überraschte. Gleichzeitig bot die Welt von Fallopia mit ihren Dörfern, Portalen und anderen typischen Fantasy-Elementen eine reichhaltige und faszinierende Kulisse für dieses außergewöhnliche Abenteuer.
Mein Fazit:
Wer Quest-Spiele mag, wird dieses Buch lieben. Die Welt, der Aufbau des Buches und die Charaktere sind einfach nur cool.
5 von 5 Sternen für dieses schöne Abenteuer ⭐️