
Klappentext
Vigon besitzt als Prinz der Unterwelt alles, was er sich nur erträumen kann. Macht, Einfluss und Gold … selbst der Tod kann ihn nicht berühren. Aber eine Sache bleibt ihm verwehrt: Freiheit. Während sein Vater aus ihm einen pflichtbewussten Thronfolger machen möchte, beginnt Vigon an seiner Bürde zu zweifeln. Kurzerhand will er gemeinsam mit seinem dämonischen Schatten in jenes verlockende Reich hinter dem Schleier fliehen – die Lichtlande, wo die Sterblichen leben und es Wunder geben soll, die seine Vorstellungen übersteigen. Doch er ahnt nicht, dass seine Flucht Auswirkungen auf das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit hat. Denn im Verborgenen lauern Mächte, die nur auf diesen Moment gewartet haben, um die Dunkellande und alles, was Vigon je kannte, dem Erdboden gleichzumachen.
Ufff es fällt mir tatsächlich ein bisschen schwer hier meine Meinung in Worte zu fassen, da ich ein wenig hin und hergerissen bin. Die Geschichte fühlte sich an wie in einem Computerspiel, mit verschiedenen „Leveln“ um den Palast herum, jeder mit seinen eigenen Herausforderungen. Obwohl das Grundkonzept interessant war, war ich nicht ganz überzeugt. Es fühlte sich oft an, als würde ich mit dem Protagonisten in einem Level steckenbleiben.
Auf der anderen Seite fand ich es großartig, dass jedes Kapitel mit einer Art Enzyklopädie-Dämoneneinführung begann und der Schreibstil sehr bildreich war, was mir half, mir die Ereignisse gut vorzustellen.
Die Geschichte des Prinzen und seines Schattens, ihre Entstehung und die darin enthaltene Botschaft fand ich insgesamt gelungen, obwohl ich zugeben muss, dass es mir an manchen Stellen etwas zu kitschig war.
Die Geschichte hinterlässt mich am Ende etwas zwiegespalten. Obwohl sie viele großartige Elemente und faszinierende Charaktere enthält, konnte sie mich letztendlich nicht vollständig fesseln.